„Wir sehen aktuell mehr als nur ein Inflationsstrohfeuer“

FundResearch TV dokumentiert im Rahmen der Web-Konferenz „Fonds im Fokus“ den in diesen Zeiten nicht alltäglichen Alltag von Finanzprofis. Heute: Carsten Mumm Chefvolkswirt im Asset Management der Privatbank Donner & Reuschel

31.05.2021 | 07:30 Uhr von «Alfons Niederländer»

TFR: Herr Mumm, gibt es irgend etwas Positives, das Sie mit Corona verbinden?

Carsten Mumm: Geocaching.

Bitte was?

Carsten Mumm: Geocaching oder auf Deutsch GPS-Schnitzeljagd. Auch während des Lockdowns durften Familien miteinander spazieren gehen. Und das haben meine Frau, unsere Tochter und ich ausgiebig getan. Dabei haben wir in unmittelbarer Nähe unseres Wohnortes viele bemerkenswerte Dinge entdeckt, an denen wir Jahre lang auf unserem Weg zur Nord- oder Ostsee vorbeigefahren sind.

Wie haben Sie den Wechsel ins Homeoffice erlebt?

Carsten Mumm: Es war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Beruflich hat das Umschalten auf Homeoffice sehr gut funktioniert, weil uns Donner & Reuschel kurz vor Ausbruch der Pandemie mit mobilen Endgeräten ausgestattet hatte. Trotzdem musste ich mich erst einmal hineinfinden. Wir hatten uns als Ziel gesetzt, in dieser außergewöhnlichen Situation sehr nah am Kunden zu sein. Weil uns aber die klassischen Instrumente nicht mehr zur Verfügung standen, haben wir anfangs täglich, später in größeren Abständen Videoblogs erstellt, in denen wir den Anlegern die aktuelle Entwicklung erklärt haben. Von meinem Homeoffice aus wirkte das alles authentisch. Teilweise habe ich auch aus dem Garten gesendet, wobei ich dort aufpassen musste, dass die Sonne nicht blendet. Eine interessante Erkenntnis dabei war, dass eine Bank funktionieren kann, wenn 90 Prozent der Belegschaft im Homeoffice sind.

Lief es privat auch so rund?

Carsten Mumm: Anfangs war es schon eine Herausforderung. Unsere Tochter geht erst in die zweite Klasse. Sie hat also bisher den größten Teil ihrer schulischen Laufbahn als Home-Schooling erlebt. Glücklicherweise konnte sie häufig gemeinsam mit einem Mädchen in der Nachbarschaft lernen und Hausaufgaben machen, das in dieselben Klasse ist. Für mich bedeutete das zwischendurch einen Wechsel von beruflichen zu väterlichen Pflichten – Mittagessen kochen oder eine Mathe-Aufgabe erklären. Durch die Unterbrechungen entstand eine gewisse Dynamik, die gut war, weil man sonst dazu neigt, von morgens bis abends durchzuarbeiten. Auf diese Weise musste ich Pausen machen. Als Ausgleich habe ich auch wieder angefangen zu laufen.

Hat Ihre Frau auch im Homeoffice gearbeitet?

Carsten Mumm: Meine Frau hält Vorlesungen und ich hätte bis vor kurzem nicht gedacht, dass man das komplett online machen kann. Ganze Vorlesungszyklen sogar. Da wir zu Hause nur ein voll ausgestattetes Arbeitszimmer haben, mussten wir uns abwechseln. Ich habe die großen Videokonferenzen, wie die volkswirtschaftlichen und Kapitalmarkt-Ausblicke zu Jahresbeginn so geplant, dass sie sich nicht mit den Vorlesungen überschnitten haben. Wenn meine Frau das Arbeitszimmer nutzte, habe ich mit den mobilen Geräten meinen Standort im Haus gewechselt. Es hat alles prima funktioniert, aber der Tagesablauf war natürlich nicht so durchstrukturiert wie im normalen Büroalltag.

Wie macht man vom Homeoffice aus den Job eines Chefvolkswirts, der sich zum Ziel gesetzt hat, nah an den Investoren dranzubleiben?

Carsten Mumm: Die klassische analytische Arbeit lief so wie vorher auch. Das ist der Teil meiner Arbeit, bei dem ich schon immer im stillen Kämmerlein saß. Völlig anders gestaltete sich logischerweise die Interaktion mit Kunden, Kollegen und Medien. Was normalerweise im persönlichen Kontakt geschieht, war jetzt nur online möglich. Damit das gelingt, haben wir versucht, uns noch mehr als sonst auf die Investoren einzustellen. Zu Beginn der Pandemie waren alle mit sich selbst beschäftigt, mit dem eigenen Wohlergehen und dem der Familie. In dieser Phase haben wir den Kunden die Initiative überlassen und sie wissen lassen, dass wir da sind und sie uns erreichen können, wenn sie uns brauchen. Im Sommer, als der Lockdown nach der ersten Welle aufgehoben wurde, konnten wir auch wieder den einen oder anderen Termin in der Bank machen. Aber auch dann lief noch viel via wie Telefon, Online-Meetings oder E-Mail. Im Lauf der Monate haben wir in der Nutzung der Online-Tools eine echte Evolution erlebt – von kleinen Vlogs zu mehrtägigen Videokonferenzen.

Aber der persönliche Kontakt fehlt schon. Oder?

Carsten Mumm: Persönlicher Austausch mit all der Empathie, die einem hilft, den Gegenüber besser zu verstehen, ist durch nichts zu ersetzen. Darauf freuen sich alle in der Bank, wobei ich nicht glaube, dass der Vorkrisen-Status einfach so wiederhergestellt wird.

Sie meinen, dass nicht mehr automatisch alles in persönlichen Treffen abläuft, sondern wann immer vernünftig über Online-Tools?

Carsten Mumm: Genau das. Anlageausschuss-Sitzungen sind dafür ein sehr gutes Beispiel. Es ist fraglich, ob man dazu zweimal im Jahr aus allen Ecken der Republik anreisen muss, um sich persönlich an einem Ort zu treffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es künftig heißt: einmal persönliches Treffen, einmal via Zoom.

Auch an den Kapitalmärkten ging es turbulent zu. Wie haben ihre Kunden reagiert?

Carsten Mumm: Die Corona-Krise wird oft mit der globalen Finanzmarktkrise von 2009 verglichen, aber dieses Mal war das Sentiment der Kunden und auch mein eigenes ganz anders. Dieses Mal gab es viel weniger bis gar keine Panik. Nach der Lehman-Pleite kochten Befürchtungen hoch, das Finanz- und Wirtschaftssystem könnte kollabieren, der Kapitalismus zu Ende gehen. Solche fundamentalen Sinnfragen sind mir in der Corona-Krise nicht begegnet. Die Kunden haben, was ihr Depot und ihre Vermögenspositionen angeht, viel entspannter reagiert. Weil man sich um andere Dinge kümmern musste, war vermutlich vielen gar nicht präsent, was für ein dramatischer Absturz das war. Geholfen hat, dass die Politik gut und schnell reagiert und große Fiskalpakete geschnürt hat. Viele haben nicht realisiert, wie tief es runter ging, weil es auch so schnell wieder nach oben ging.

Stellen Investoren jetzt andere Anforderungen an Sie als früher

Carsten Mumm: Die Fragen der Kunden – und auch meine eigenen – sind andere geworden. Sie drehen sich zum Beispiel um die Globalisierung und ihre Grenzen oder um die Just-in-Time-Produktion aus volkswirtschaftlicher Sicht. Sollte man eine Lieferkette wirklich und ausschließlich danach zusammensetzen, wo man den besten Preis bekommt? Haben Unternehmen nicht gemerkt, dass sie sich in große Abhängigkeiten und sei es nur von einzelnen Regionen begeben, die möglicherweise die eigene Produktion stilllegen können? Das sind Aspekte, die in der Akutphase aufgetreten sind und die Kundensicht verändert haben. In der Folge und bis heute diskutieren wir mit unseren Kunden die Fiskalpolitik und die Rolle des Staates verbunden mit der Frage, ob der Staat auch willens und in der Lage ist, den großen Einfluss wieder abzugeben, den er zum Beispiel durch die Rettung der Wirtschaft gewonnen hat. Kommen wir wieder aus dieser Politik raus?

Wie sieht aus der Sicht die wirtschaftliche Großwetterlage im Moment aus?

Carsten Mumm: In meinen Augen betreten wir gerade neues Terrain. Seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise herrscht eine ultra-expansive Geldpolitik. Die Wirtschaft kam dadurch wieder in Schwung, aber das Ganze ist auch teuer erkauft worden. Diese geldpolitische Ausrichtung ist historisch ohne Beispiel. Unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten habe ich deswegen schon länger Bauchschmerzen. Die haussierenden Aktienmärkte mit ihrem All-Time-Highs und die außergewöhnlich gute Entwicklung von Immobilien sind auch dem extrem niedrigen, teilweise negativen Zinsniveau geschuldet und nicht nur aus einer guten realwirtschaftlichen Situation heraus entstanden. Das verursachte schon vor Corona bei mir ein gewisses Unwohlsein.

Was hat sich daran unter den Bedingungen von Corona geändert?

Carsten Mumm: Es ist tatsächlich eingetreten, was Mario Draghi acht Jahre lang jeden Monat nach jeder EZB-Sitzung auf jeder Pressekonferenz gefordert hat: nämlich, dass die Fiskalpolitik aktiv wird. Das ist jetzt passiert – und zwar massiv. Was die Fiskalpolitik bisher getan hat, war dringend notwendig und im Großen und Ganzen auch richtig. Aber das hat noch einmal zu einer Zuspitzung des geldpolitischen Problems geführt, genauer zu einer engen Verflechtung zwischen Geld- und Fiskalpolitik. Das wirft die Frage auf, ob in den USA oder Europa Geldpolitik noch unabhängig von der Politik machbar ist. In meinen Augen nicht mehr hundertprozentig.

Stellt sich die Frage, wie gehen wir mit dieser Erkenntnis um?

Carsten Mumm: Meiner Meinung nach sehen wir im Moment einen Paradigmenwechsel, wie er nur alle paar Jahrzehnte mal passiert. Beim letzten Mal begann ein solcher Paradigmenwechsel Anfang der 1980er Jahre in den USA mit dem Ziel des damaligen Fed-Präsidenten Paul Volcker, der Inflation den Kampf anzusagen. Von geldpolitischer Seite wurden damals die Zinsen nach oben geschleust und es wurde bewusst eine Rezession in Kauf genommen. Seitdem sind die Inflationsraten 40 Jahre lang gesunken, die Zinsniveaus ebenso. Die Regierungen – in den USA und anderswo – haben das Vorhaben unterstützt, indem sie eine sehr angebotsorientierte Politik gemacht haben mit weniger Regulierung, weniger Steuern, mehr Markt und einer wirtschaftsfreundlichen Politik. Der damalige Paradigmenwechsel hat zu kaum spürbarer Inflation in den 2010er Jahren, extrem niedrigen Zinsniveaus und – abgesehen von einigen Exzessen an den Kapitalmärkten – einer prosperierenden Wirtschaft geführt.

Und jetzt gibt es die Rolle rückwärts?

Carsten Mumm: Ja, schon vor der Krise ging es eher darum, eine Deflation zu vermeiden. Durch Corona ausgelöst, scheint jetzt endgültig ein Schwenk in die andere Richtung bevorzustehen, hin zu einer eher nachfrageorientierten Politik mit mehr Staat, mehr Regulierung, höheren Steuern und tendenziell weniger Markt. Meiner Meinung nach gibt es in den USA und vielfach auch in Europa einen breiten politischen Konsens, dass die Löhne in den unteren und mittleren Segmenten steigen müssen. Und dem pflichte ich aus volkswirtschaftlicher Sicht auch bei. Stichwort ist hier die Einkommens- und Vermögenschere, die sich in den letzten Jahren immer weiter geöffnet hat. Selbst Fed-Chef Jerome Powell sagt, zwar sei die Inflation wieder da, wo er sie haben wolle, aber man wolle Vollbeschäftigung erreichen. Die unteren und mittleren Einkommenssegmente sollen von dem wirtschaftlichen Aufschwung stärker profitieren, als das in den letzten zehn Jahren der Fall war. Sozialpolitisch und volkswirtschaftlich ist das völlig nachvollziehbar, man muss nur erkennen, was es bedeutet.

Und was bedeutet es? Mehr Inflation?

Carsten Mumm: Zunächst wird es in meinen Augen dazu führen, dass die Staatsquote und die Löhne steigen. Und das könnte tatsächlich einen Wendepunkt bei der Inflation und bei den Zinsen bedeuten. Ich bin nicht der Meinung, dass wir in diesem Jahr nur ein Inflationsstrohfeuer sehen, das im nächsten Jahr wieder in sich zusammenfällt. Das bedeutet noch keinen Wendepunkt hin zu einer strukturell stark steigenden Inflation, denn es gibt andere Faktoren, die dagegenwirken, vor allem die Digitalisierung. Aber meiner Meinung nach werden wir ein anhaltend höheres Inflationsniveau haben: in Deutschland und Europa möglicherweise in der Spanne von zwei bis vier Prozent, in den USA zwischen drei und fünf Prozent.

Die Zentralbanken scheinen diesen Paradigmenwechsel zulassen zu wollen.

Carsten Mumm: In der Volkswirtschaft können wir nie über Gewissheiten, sondern immer nur über Wahrscheinlichkeiten sprechen. Und da ist es so, dass es auch gute Argumente gibt, die für ein inflationäres Strohfeuer sprechen. Aber genau aus dem Grund, den Sie genannt haben, glaube ich nicht, dass wir die niedrigen Zinsniveaus von vor der Krise wiedersehen. Der Konsens für Konjunkturprogramme ist spürbar und es ist okay, dass der Stadt viel Geld in die Hand nimmt, solange er es für Investitionen, z.B. in die Infrastruktur verwendet. Abgesehen davon ist eine Kombination aus nur leicht steigenden Zinsen, höherer Inflation und Ankurbelung des Wachstums der einzige Weg, über den die weltweit explodierten Staatsschulden wieder in den Griff zu kriegen sind.

Höhere Staatsquote, Verflechtung von Geld- und Fiskalpolitik, steigende Inflation: Verfechter der Marktwirtschaft graut es jetzt schon.

Carsten Mumm: Bei aller Zustimmung zu vielen dieser Maßnahmen verlangt diese Entwicklung ein wirtschaftsliberales Korrektiv. Denn auch wenn die Programme richtig sind, besteht die Gefahr, dass die Staatsgläubigkeit überhand nimmt. Aus diesem Grund hat Donner & Reuschel gemeinsam mit Edmund Stoiber einen Arbeitskreis initiiert, an dem bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft beteiligt sind, unter anderem Wolfgang Reitzle, ehemals BMW und Linde, Peer Steinbrück, Günther Oettinger und Roland Koch. In diesem Arbeitskreis hat man sich Gedanken gemacht, welche Nebenwirkungen die langjährige ultra-expansive Geldpolitik haben kann. Dazu gehören Inflation, strukturelle Wachstumsschwächen der Unternehmen und fehlende Reformbemühungen auf staatlicher Ebene. Ein Ergebnis ist die Erwartung an die Bundesregierung, die Schuldensituation nicht aus den Augen zu verlieren, und an die EZB, sich doch wieder auf ihr Primärziel, nämlich die Stabilität des Preisniveaus zu konzentrieren.

Sie sind Chefvolkswirt im Asset Management von Donner & Reuschel. Gehen wir deshalb mal von der makroökonomischen Betrachtung auf die Mikroebene und werfen einen Blick auf die Anlagemöglichkeiten, die es im Moment gibt.

Carsten Mumm: Vielleicht fangen wir mir den Anlageklassen an, die heute keine Alternative mehr sind, also alles was festverzinslich ist. Hier sprechen wir über Null- bis bestenfalls Niedrigst-Zinsen. Es gibt nichts zu verdienen, was in den letzten Jahren aber nicht wehgetan hat, weil die Inflation so niedrig war. Selbst wenn die Notenbanken in den nächsten Monaten weniger expansiv vorgehen, werden sie dafür sorgen, dass die Nominalzinsen nicht zu stark steigen. Auch wenn es inflationärer wird, werden die Nominalzinsen gedeckelt werden. Das heißt unter dem Strich, dass Anleger im Anleihesegment Schwierigkeiten haben werden, ihr Realkapital zu erhalten.

Aktien sind also wirklich alternativlos?

Carsten Mumm: Ich spreche lieber allgemein von Real Assets. Dazu gehören neben Aktien auch Immobilien und Edelmetalle. Sie sind und bleiben gefragt – in einem Umfeld, in dem nominale Werte nicht nur durch Inflation unsicherer werden, sondern auch durch die weltweit explodierenden Staatsschulden. Bei Aktien kommt noch eine positive fundamentale Aussicht dazu. Wir erleben in diesem Jahr weltweit überdurchschnittliche Wachstumsraten und ich denke, im nächsten Jahr auch, befeuert durch die bereits angesprochenen Fiskalprogramme. Ein inflationäres Umfeld ist für die Wirtschaft nicht schlecht, denn es bedeutet, dass die Wirtschaft brummt. Auch realwirtschaftlich spricht also einiges für eine Aktienanlage.

Werfen wir einen abschließenden Blick auf die Währungsseite. Hier ist alles beim Alten, oder?

Carsten Mumm: Der Dollar ist und bleibt in meinen Augen unangefochten in seiner Stellung als Leitwährung. Verfolger ist der Euro, aber mit den bekannten Schwächen. Der Euro ist kein optimaler Währungsraum, die Eurozone hat immense Probleme. Der Euro ist zwar die zweite Weltleitwährung, aber nicht in der Lage, den Dollar in seiner Spitzenposition anzugreifen. Wegen der schieren Größe und Dynamik der Volkswirtschaft kommt dann auch schon China in den Blick. Der Yuan wäre ein möglicher Kandidat für eine Leitwährung, allerdings spricht die politische Administration dagegen. Solange eine Währung nicht fei konvertierbar ist, solange sie nicht völlig frei von politischen Interventionen ist, kann sie keinen Status als Weltleitwährung einnehmen.

Dann vielleicht der Bitcoin oder eine andere Krypto-Währung.

Carsten Mumm: Lassen Sie uns lieber von Krypto-Assets sprechen, weil es meines Erachtens nicht darum geht, klassische Währungen zu ersetzen, dazu ist auch ein Bitcoin nicht in der Lage. Wenn es um Zahlungsfunktionen geht, dann mag ein Stablecoin wie Libra, also eine digitale Währung, die durch Fiat-Währungen hinterlegt ist, dazu in der Lage sein. Keine Krypto-Währung wird den Dollar als Leitwährung angreifen können. Außerdem denke ich, dass wir in den nächsten zehn Jahren digitale Varianten von US-Dollar und Euro sehen werden.

Herr Mumm, wir danken Ihnen für das Gespräch.


Die interaktiven Videokonferenzen im Überblick:

Dienstag, 22.06.2021

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Eine Überzeugung ist bei uns tief verwurzelt: „Keine Kompromisse bei der Qualität!“. So halten wir es auch bei unserem globalen Dividendenansatz. Im Vordergrund steht immer die Qualität eines Unternehmens, die sich u.a. durch seinen Wettbewerbsvorteil ausdrückt. Erst im zweiten Schritt analysieren wir die Dividendenrenditen, welche wir dann wiederum in zwei Kategorien unterteilen. Erfahren Sie in diesem Webinar, welche Auswirkungen dies auf das Risiko-/ Ertragspotenzial des Fonds hat, und warum Dividendenaktien stets ihre Berechtigung in einem diversifizierten Portfolio haben.

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Guy Wagner, Chefanlagestratege von BLI - Banque de Luxembourg Investments
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MITTWOCH, 23.06.2021

Jupiter AM: Glänzende Aussichten für Gold & Silber

Erfahren Sie, wie durch eine aktive Beimischung von Silber sowie Gold- und Silberminenaktien potenziell höhere Renditen erzielt werden können als mit einer reinen Goldallokation und wie eine kleine Allokation in eine Gold- und Silber-Strategie einen sinnvollen Beitrag zur Portfoliodiversifikation leisten kann.

Ned Naylor-Leyland wird zudem Einblick in die aktuelle Positionierung des Jupiter Gold & Silver Fund geben und Ihre Fragen beantworten.

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Ned Naylor-Leyland, Fund Manager (Head of Strategy, Gold & Silver)
BNP Paribas REIM

Donnerstag, 24.06.2021

UBS Real Estate: Immobilienanlagen im Zeichen sich verändernder Arbeits- und Lebenswelten

Arbeits- und Lebenswelten verändern sich in Zeiten der Digitalisierung. Die Pandemie ist ein Beschleuniger des gesellschaftlichen Wandels. Aus den Herausforderungen entstehen Chancen in zukunftsgerichtete und nachhaltige Immobilienanlagen. Aktives nachhaltiges Asset Management in Offene Immobilienfonds, die den Wandel antizipiert, ist das Fundament unserer Anlageentscheidung.

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Dienstag, 29.06.2021

StarCapital AG: Die Welt in zwei Lager? Warum alte Value-und Growth-Definitionen nicht mehr zählen

Value-Aktien dominierten lange Zeit die Renditerankings. Seit der Finanzkrise konnten jedoch Wachstumswerte wesentlich stärker im Kurs wachsen. Doch die (Aktien-)Welt dreht sich weiter und die zwei Lager, in die sie aufgeteilt wurde, lösen sich auf.

Dr. Manfred Schlumberger, Leiter Portfoliomanagement bei StarCapital, nennt die Gründe und erläutert, warum der klassische Value-Ansatz nicht mehr reicht und welche Chancen die Profitable Value-Strategie bietet.

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Dr. Manfred Schlumberger, Leiter Portfoliomanagement und Vorstand der StarCapital AG
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MITTWOCH, 30.06.2021

Assenagon Multi Asset-Strategie: Attraktive Renditechancen im Niedrigzinsumfeld und Stabilitätsanker für die individuelle Anlagestrategie

Das aktuelle Niedrigzinsumfeld und volatile Kapitalmarktphasen erfordern zum einen die Aussicht auf Rendite, aber auch einen Stabilitätsanker im Portfolio. Beides konnte der mehrfach ausgezeichnete Fonds Assenagon I Multi Asset Conservative unter Beweis stellen.

Thomas Romig zeigt auf, welche Möglichkeiten im gegenwärtigen Umfeld von Inflationsängsten, möglicherweise steigenden Zinsen und den aktuellen Aktienmarktniveaus im Multi Asset-Kontext bestehen und wie diese aktiv genutzt werden.

Jetzt für die Videokonferenz am 30. Juni 2021 anmelden.

Thomas Romig, Head of Multi Asset Portfolio Management
Assenagon

Donnerstag, 01.07.2021

Neuberger Berman: Private Equity ELTIF - von der Wallstreet zur Mainstreet

Mit dem European Long Term Investment Fund, kurz ELTIF, wurde ein Weg geschaffen, der es auch einer breiteren Investorengemeinschaft ermöglicht, in regulierten Rahmen in illiquide Anlagestrategien zu investieren

Im Webinar werden wir die Chancen des ELTIF vorstellen und wichtige Konzepte für Private-Equity-Investoren erläutern.

Jetzt für die Videokonferenz am 1. Juli 2021 anmelden.

Stefan Becker, Senior Vice President
Neuberger Berman

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