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Ölpreise steigen kräftig - Kreise: Russland will Förderung nicht weiter erhöhen

Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 26,76 US-Dollar. Das waren 2,02 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,45 auf 21,76 Dollar.

02.04.2020 | 09:02 Uhr

Gestützt wurden die Ölpreise durch Meldungen aus China. Das Land wolle die aktuell niedrigen Ölpreise nutzen, um die staatlichen Ölreserven aufzustocken, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Bereits am Vortag war bekannt geworden, dass Russland die Öl-Förderung im Zuge des Preiskrieges offenbar nicht weiter anheben will. Dies hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf russische Regierungskreise berichtet. Saudi-Arabien hatte die Fördermenge zuletzt auf etwa 12 Millionen Barrel am Tag ausgeweitet. Marktbeobachter berichteten zudem, das Königreich sei nur zu einer Kürzung der Fördermenge bereit, wenn alle großen Ölnationen sich daran beteiligen. US-Präsident Donald Trump hatte im Verlauf der Woche angekündigt, im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland vermitteln zu wollen.

Marktbeobachter sehen nach wie vor keine Zeichen einer Entspannung am Ölmarkt. Zuletzt waren die Ölreserven in den USA unerwartet stark zugelegt. Die Welt könnte daher laut dem britischen Marktforschungsinstitut IHS Markit bis zur Mitte des Jahres keine Lagerkapazitäten für Rohöl mehr zur Verfügung haben. In Kanada werde dieser Zustand laut der US-Bank Goldman Sachs schon in drei Wochen erreicht. Einige Firmen hätten daher laut Marktbeobachtern schon darüber nachgedacht, Überschüsse in Eisenbahnwagons zu lagern.

Quelle: dpa-AFX

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