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DAX tritt auf der Stelle, Märkte warten auf ein Zeichen und der Dollar steigt

FR Weekly: Die Märkte warten auf eine Reihe von Wirtschatfsdaten, das Öl legt eine Pause ein und Italien darf sein Rating behalten: Die News zum Wochenbeginn von der FundResearch-Redaktion.

29.04.2019 | 11:04 Uhr von «Thomas Gräf»

DAX tritt auf der Stelle

Der DAX tritt zu Wochenbeginn auf der Stelle. Das Plus gegenüber dem Freitag liegt bei 0,4 %. Seit Januar hat der Index bereits rund 16 Prozent hinzugewonnen.

Wirecard beginnt die Woche mit 2,2 Prozent im Plus nach einer Kaufempfehlung  von Hauck & Aufhäuser mit Kursziel 235 Euro. Lufthansa gewinnen zwei Prozent, Fresenius legen um 1,7 % zu.

Sorgen machen Conti (-2,6 %) Thyssen Krupp (-1,9 %) und die Deutsche Bank (-1,5%).
Bei den Werten aus der zweiten Reihe fallen Siltronic (+3,3 %), Fielmann (+ 3.2 %) und ProSiebenSat 1 (+ 2,7 %) ins Auge.
Abwärts geht es bei Aurubis (-4,2 %) und GEA (-2,9 %).
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Märkte warten auf Zeichen

Die asiatischen Märkte haben die Woche eher verhalten eröffnet, der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index schloss ein Viertel Prozent im Plus mit 3.900 Punkten. In Japan wird bis zum 6. Mai feiertagsbedingt nicht gehandelt.

Die Märkte warten auf eine Reihe von Indikatoren, die in dieser Woche Aufschluss geben sollen, wohin sich die großen Volkswirtschaften bewegen:

  • In den USA steht heute die Veröffentlichung der Inflationszahlen an; im März stieg der Consumer Price Index um 1,9 % ggü. Vorjahr.
  • Der US-Gesandte Lighthizer und Finanzminister Mnuchin reisen nach Peking, um die Handelsgespräche zwischen China und den USA fortzuführen. Ausgang: offen. Ein Deal soll noch im frühen Mai unter Dach und Fach.
  • Quartalszahlen stehen an von Apple, Alphabet, General Electric, Pfizer, HSBC, Macquarie, BP, Royal Dutch Shell und McDonald’s.
  • Am Montag wird der Geschäftsklimaindex für die Eurozone veröffentlicht.
  • Am Dienstag entscheidet die US-Notenbank Fed über die Zinsen.
  • Am Donnerstag setzt die Bank of England den Zinskurs fest.
    Und Volkswagen präsentiert sein Ergebnis für das erste Quartal.

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Dollar setzt Höhenflug fort

Der Euro bleibt nachhaltig unter der Marke von 1,12 US$. Damit setzt der Greenback seinen Höhenflug fort, bzw. geht die Abwertung des Euros weiter: Seit Februar 2018 ist der Euro gegenüber dem Dollar von 1,25 auf 1,11 gefallen. Das ist gleichbedeutend mit einem Exportzoll von rund zehn Prozent auf US-Waren in Europa bzw. einer Konjunkturspritze für die europäischen Exporteure in Höhe von zehn Prozent.
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Gold tendiert ins Minus

Das Gold notiert am Morgen mit 1.281 US$ die Unze, ein leichtes Minus von 40 Basispunkten. Seinen Jahrestieftsstand hatte das Edelmetall in der vergangenen Woche erreicht, als die Unze am Dienstag mit 1.272 über den Tresen ging. Sollte die US-Wirtschaftsdaten wie vermutet stark ausfallen, könnte die Talfahrt weitergehen.
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Öl-Rallye vorerst gestoppt

Nachdem Rohöl seit Jahresbeginn einen fast ununterbrochenen Preisanstieg von 40 Prozent auf 75 US$ pro Barrel (Brent) bzw. 66 US$ (WTI) vollzogen hat, scheint die Rallye vorerst gestoppt. Oder das Öl legt eine Verschnaufpause ein.

Nachdem US-Präsident Trump in der vergangenen Woche angekündigt hatte, die Ausnahmen von den Sanktionen gegen den Iran nicht zu verlängern, haben die Saudis und die Vereinigten Arabischen Emirate durchblicken lassen, sie wollten ab Mai die fehlenden fehlenden Kapazitäten ausgleichen. Prompt fiel das Öl um zwei Prozent.

Die OPEC hat Förderreserven in Höhe von drei Millionen Barrel pro Tag; Irans Output könnte ab sofort um eine Million Barrel sinken – wenn sich alle an die US-Sanktionen halten.
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Italien behält Investment Grade

Mit einem blauen Auge davongekommen ist der Schuldner Italien: Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Qualität italienischer Staatsanleihen auf BBB belassen – das ist gerade noch investment-Qualität. Aktuell rentiert die zehnjährige Staatsanleihe Italiens mit 2,56 %, bei einem Downgrade hätten sich die Refinanzierungskosten schlagartig verteuert. Die Aussichten für die italienische Wirtschaft seien jedoch alles andere als rosig, meint S&P, die Krise hausgemacht (und nicht, wie von Italien behauptet, auf die deutsche Wachstumsschwäche zurückzuführen), Reformen würden nur schleppend angegangen usw. Klingt irgendwie nicht neu.

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Hedgefonds wetten gegen die Vola

Während die Aktienmärkte von Hoch zu Hoch eilen, hat sich die Volatilität anscheinend aus den Märkten verabschiedet. Aktuell liegt der Volatilitäts-Index VIX auf den S&P 500 bei 13 Punkten. Im Dezember hatte der VIX kurzzeitig 35 Punkte überschritten und ist seitdem kontinuierlich gefallen.

Nun wetten US-Hedgefonds, dass der niedrige Stand auf absehbare Zeit erhalten bleibt: Die Leerverkäufe von VIX-Futures haben in der vergangenen Woche 178.000 Kontrakte erreicht – der höchste Stand seit 2004, berichtet die Marktaufsicht U.S. Commodity Futures Trading Commission. Der VIX wird im angelsächsischen Raum als Fieberthermometer der Börsen betrachtet, seine Korrelation ist invers: Steigen die Aktien, fällt der VIX. Wetten auf eine nachhaltig niedrige Vola signalisieren dementsprechend ein hohes Vertrauen, dass die Kursrallye beim S&P500 noch etwas anhält.

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