In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
„Aktien aus Schwellenländern spiegeln die Sorgen nicht nur über Russland und die Ukraine, sondern auch über die schlechteren Wachstumsaussichten in Brasilien und China wider“, sagt Mark Burgess, CIO bei Threadneedle.
Immer zu Wochenbeginn informiert FundResearch über aktuelle Markteinschätzungen und -ausblicke.
Krim-Krise und ein starker Euro-Wechselkurs belasten. Konjunktur in der Eurozone im Fokus.
Das Systemrisiko sei im vergangenen Jahr zurückgegangen. Gefahr bestehe durch Niedrigzinsumfeld. Hochfrequenzhandel wird geprüft.
„Die Reaktion auf die Ereignisse in der Ukraine scheint bisher die alte Theorie zu bestätigen, dass politische Börsen kurze Beine haben“, sagt Manfred Schlumberger von BHF Trust.
"Neben einer Vielzahl an wirtschaftlichen Daten und Ereignissen stand die vergangene Handelswoche vor allem unter dem Einfluss der Spannungen auf der ukrainischen Halbinsel Krim", sagt Michael Jensen, Executive Vice President bei Moventum.
"Die Anleihemärkte stecken voller Überraschungen. Staatsanleihen aus Kernländern gehören 2014 bisher zu den Anlageklassen, die am besten abgeschnitten haben", sagt Jim Cielinski, Head of Fixed Income bei Threadneedle.
Ghadir Abu Leil-Cooper, Head of EMEA & Global Frontier Markets Equity bei Baring Asset Management, sieht mit Blick auf aktuelle Einkaufsmanagerindizes sowie die Leitzinspolitik vieler Notenbanken in den Emerging Markets weiteres Aufwärtspotenzial.
„Politische Risiken sind bei Investments in Emerging Markets immer ein Schlüsselelement. Sie gehen Hand in Hand mit den sozio-ökonomischen Veränderungen, die sich durch Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Politik ergeben“, sagt Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA IM.