In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Deutliche Rücksetzer am Markt waren die erste Reaktion auf die Entscheidung der Briten. Wir meinen allerdings: Anleger sollten wegen der zu erwartenden Berg- und Talfahrt heute nicht überreagieren. Aktien ohne Schwerpunkt im britischen Inlandsmarkt dürften ein probates Mittel sein, um in den unsicheren Marktbedingungen obenauf zu bleiben.
Das Ergebnis des EU-Referendums war eine Überraschung für die Finanzmärkte. Mitten im Ausverkauf zeichnen sich aber auch Investment-Gelegenheiten ab.
Großbritannien stimmt für „Leave“ – und Europa bleibt fassungslos zurück. Welche Folgen hat die Entscheidung – heute und langfristig? Und wie sollten sich Anleger verhalten? FundResearch mit einem Überblick über die ersten Stimmen aus der Finanzbranche.
Eric Lonergan, Fondsmanager Multi-Asset bei M&G Investments, kommentiert die aktuellen Entwicklungen: "Grundsätzlich aber ist es noch zu früh, um die Auswirkungen auf die britische und die europäischen Volkswirtschaften zu beurteilen."
Alle schauen derzeit mit Bangen auf den Freitag, wenn das Ergebnis des britischen Referendums bekannt wird. Politisch sind die Ängste gerechtfertigt. An den Kapitalmärkten sieht das aber anders aus.
die Research-Abteilung der Edmond de Rothschild Gruppe geht in der ersten Ausgabe der „Macroeconomic Forecasts“ von einer Stabilisierung des weltweiten Wirtschaftswachstums auf enttäuschendem Niveau aus. Dies belegen auch die derzeit niedrigen Zinsen.
Welche wirtschaftlichen Konsequenzen könnte ein Brexit für Kontinentaleuropa haben? Es ist im Vorfeld nicht eindeutig bestimmbar, aber die Entwicklung des britischen Pfunds wird den Weg weisen, meint Edgar Walk, Chefvolkswirt Metzler Asset Management.
Die Infografik der Global Investor Study von Schroders zeigt, wie unrealistisch hoch die Ertragserwartungen der Anleger sind.
Video: LinkedIns Mittelzuflüsse über die letzten zwölf Monate betragen mit 250 Mio. US-Dollar nur etwa ein Hundertstel des Preises, den Microsoft nun zahlen will, gibt Portfolio Manager und Global Sector Specialist Technology, James Gautrey, zu bedenken.
Manchmal kommt's knüppeldick. Nach dem Brexit-Risiko, das die Börsen derzeit so stark belastet, kommen Ende des Jahres die Wahlen in den USA mit einem möglichen Präsidenten Trump. Was ist von Trump zu erwarten?