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„Neue All-Time-Highs in 2021": Der Fondsgipfel mit Frank Fischer, Hendrik Leber und Ulrich Kaffarnik

Auf Sendung: Die Börsenprofis Leber, Kaffarnik, Fischer (v. o.) wahrten beim Fondsgipfel 2020 nur räumliche Distanz – inhaltlich lagen sie weniger weit auseinander

Drei renommierte Portfoliomanager deutscher Fondsgesellschaften sind sich einig: 2021 wird für Investoren ein gutes Jahr. Frank Fischer, Hendrik Leber und Ulrich Kaffarnik analysieren beim TiAM-Fondsgipfel die Aussichten der Finanzmärkte – und wagen Prognosen, die Mut machen.

14.01.2021 | 12:40 Uhr von «Ronny Kohl»

TiAM: Covid-19 hat die Weltgemeinschaft hart getroffen. Welche wirtschaftlichen Nachwirkungen sind 2021 zu erwarten?

Frank Fischer, Shareholder Value Management AG: Ich bin für den Verlauf der Corona-Pandemie verhalten optimistisch. Wir sehen, dass es in China Totimpfstoffe gibt, auch Biontech hat Anfang November bekannt gegeben, dass es mit der Zulassung eines Impfstoffs in Kürze rechnet. Damit wird Corona zu einer Normalität, mit der wir zu leben lernen. Das Pandemiethema wird immer weiter in den Hintergrund treten. Die angekündigten Fiskalimpulse, US-Präsident Biden spricht von rund acht Billionen US-Dollar, sollten den Finanzmärkten Impulse geben. Und so kann ich mir gut neue All-­Time-Highs im kommenden Jahr vorstellen.

„Ich kann mir beim DAX einen Stand von 17 000 Punkten und beim S & P 500 einen von 4000 Punkten durchaus vorstellen.“

Frank Fischer CEO
Frank Fischer CEO
Frank Fischer CEO, Shareholder Value Management AG

Frank Fischer CEO, Shareholder Value Management AG


Hendrik Leber, Acatis: Die Weltwirtschaft wird sich 2021 normalisieren, gebeutelte Branchen –wie die Reisebranche, Luftfahrt, Restaurants – sie alle werden wieder fast auf das Vorkrisenniveau zurückkehren. Dennoch gehen viele Entwicklungen, die 2020 beschleunigt wurden, im Jahr 2021 weiter, vor allem die Virtualisierung der Welt und die riesigen Fortschritte in Medizin und Diagnostik. So wird sich der Wachstumskurs von Amazon fortsetzen, das Fernsehverhalten wird sich dauerhaft an Netflix ausrichten, Lieferdienste werden bleiben und flächendeckende Tests auf Viren und Bakterien werden Alltag werden.

„Die Zinsen werden vorerst unten bleiben, aber eine Inflation ist ­unausweichlich – nur kann es noch sehr lange dauern, bis sie kommt.“

Dr. Hendrik Leber
Dr. Hendrik Leber
Dr. Hendrik Leber CEO, ACATIS

Dr. Hendrik Leber CEO, ACATIS


Ulrich Kaffarnik, DJE Kapital AG: Der Konsens geht davon aus, dass es im ersten Halbjahr 2021 ein Impfmittel geben wird, wobei natürlich klar ist, dass nicht sofort Millionen von Menschen geimpft werden können. Aber die guten Nachrichten wecken Hoffnungen, dass wir wieder zur alten Normalität zurückkehren werden. Damit dürften auch Titel, die in der Corona-­Krise arg unter Druck gekommen sind, wieder an Wert gewinnen. Sofern sich die Nachrichtenlage weiter verbessert und auch die konjunkturellen Aussichten gut bleiben, können wir an den Börsen durchaus ein Comeback derjenigen Sektoren erleben, die zuvor stark zusammengedroschen worden sind.

„Da wir mit verhalten steigenden Zinsen und keinem allzu starken Dollar rechnen, bleiben wir weiterhin positiv für Gold.“

Dr. Ulrich Kaffarnik
Dr. Ulrich Kaffarnik
Dr. Ulrich Kaffarnik Vorstand, DJE Kapital AG

Dr. Ulrich Kaffarnik Vorstand, DJE Kapital AG


TiAM: Corona hat die öffentlichen Schulden auf Rekordniveaus getrieben. Welche Konsequenzen erwachsen uns hieraus?

Fischer: Die steigenden Schulden schüren die Angst vor Inflation. Ich glaube nicht an eine Hyperinflation. Aber allein die immer wieder aufkommende Angst davor dürfte die Flucht in reale Sachwerte immer wieder anfachen. Davon werden Qualitäts­aktien über kurz oder lang profitieren.

Leber: Solange die Zinsen niedrig bleiben und Geld im Überfluss vorhanden ist, so lange werden große Schulden in unverantwortlicher Weise aufgehäuft. Konsequenzen folgen erst dann, wenn die Schuldenlast nicht mehr tragbar wird, also wieder Zinsen auf das aufgenommene Kapital fällig werden. Ab diesem Punkt werden Firmen und Staaten finanziell in die Knie gehen. Da das aber nicht sein darf, und da die Politik Einfluss auf die Notenbanken nimmt, werden die Zinsen weiter unten bleiben.

TiAM: Wie ist denn Ihre Einschätzung zur weiteren Zinsentwicklung?

Kaffarnik: Die Schuldenberge der Länder sind so groß, dass sie gar nicht mehr abgetragen werden können, wobei zumindest der Schuldendienst erträglich gehalten wird. Also werden die Zinsen nach unten manipuliert. Japan macht das seit Jahrzehnten sehr erfolgreich. Einen leichten Zinsanstieg erwarten wir aber doch.

TiAM: Ist das nicht ein Widerspruch?

Kaffarnik: Es kommt darauf an, was man unter höheren Zinsen versteht. Für mich heißt das, dass die zehnjährigen Bunds von jetzt minus 0,5 auf null steigen könnten und die zehnjährigen US-Treasuries von 0,9 auf 1,4 Prozent. Das ist durchaus möglich, wegen der konjunkturellen Verbesserungen und der zunehmenden Inflationserwartung.

TiAM: Welche Erwartungen haben Sie in Bezug auf die Inflation?

Fischer: Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass hohe Schuldentürme viel länger erhalten bleiben. Der Staat hat kein Interesse an einem großen Crash mit Verwerfungen und Blut in den Straßen. Also könnte er eine moderate Inflation zulassen – zum Beispiel über einen Anstieg der Mindestlöhne oder über steigende Rohstoffpreise durch eine anziehende Nachfrage in China. Also statt Hyperinflation eine moderate Inflation. Noch sehe ich sie nicht, aber das wäre zumindest vorstellbar.

Leber: Wir rechnen unbedingt mit Inflation und zitieren den ehemaligen Chefvolkswirt der EZB, Peter Praet: „Es hat noch nie eine Geldmengenausweitung ohne Inflation gegeben.“ Wegen der aktuell extrem niedrigen Geldumlaufgeschwindigkeit ist davon nicht viel zu spüren. Aber Inflation ist unausweichlich – nur kann es noch sehr lange dauern, bis sie kommt.

TiAM: Wo sehen Sie Chancen am Aktienmarkt?

Fischer: Auf der Unternehmensseite sind die Auswirkungen unterschiedlich. Es gibt die Unternehmen, die durch Corona besonders unter Druck geraten sind. Hier wird man abwarten müssen, welche Geschäftsmodelle überleben werden. Daneben sollte nicht übersehen werden, dass es auch Corona-Gewinner gibt. Die liegen unter anderem im IT-Sektor. So werden einige der digitalen Verhaltensmuster sowie Arbeits- und Organisationsformen, die während der Lockdowns entstanden sind, auch in Zukunft bestehen.

TiAM: Welche Branchen stehen dabei im Vordergrund?

Fischer: In der Vergangenheit war es so, dass High-Beta- und zyklische Bereiche in Wahljahren tendenziell besser gelaufen sind. Nun haben wir in diesem Jahr mit Corona eine besondere Situation, die Lockdowns wirken zunächst noch dämpfend. Aber wenn sich die europäische Wirtschaft davon erholt und die staatlichen Konjunkturprogramme in China, Japan und der EU in der Realwirtschaft ankommen, wäre das gut für Zykliker und damit auch für das klassische Graham-Value. Gesundheits- und Finanzwesen sowie der Technologiebereich standen in diesem Zyklus bislang am stärksten unter politischem Druck. Die Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress dürften diese Bereiche künftig stützen, da staatliche Eingriffe und Steuererhöhungen jetzt weniger wahrscheinlich sind.

Kaffarnik: Unter den genannten Prämissen sind es Sektoren aus dem Industriebereich, wie die Autobranche und Versicherungen – und eventuell auch Banken und der Ölsektor. Nicht, weil wir da die tollen Perspektiven sehen, sondern weil die Bewertungen so stark zurückgekommen sind, dass diese Werte im Rahmen einer Value-Rally zeitweise durchaus interessant sein können.

TiAM: Wie beurteilen Sie die Chancen für europäische Aktien?

Leber: Auch wenn wir über die USA schimpfen – die EU ist noch weniger handlungsfähig als die Amerikaner und die Chinesen und fällt im globalen Wettbewerb immer weiter zurück. Während wir in Europa Probleme an runden Tischen jahrelang diskutieren und vertagen, konzipiert China schon den nächsten Fünfjahresplan und werden im Silicon Valley Dutzende neuer Firmen gegründet. Wegen ihrer Unentschlossenheit und der mangelnden Fortschrittsorientierung verliert die EU im globalen Wettbewerb weiter.

TiAM: Könnte es 2021 ein Comeback der Value-Titel geben?

Leber: Eine Renaissance von Value-Aktien ist zu erwarten, aber auch die klassischen Value-Titel in etablierten Branchen werden sich den technologischen Trends nicht entziehen können. Firmen, die einfach auf eine Normalisierung der Bewertung warten, ohne sich technologisch anzupassen, werden verlieren.

Fischer: Sollten wir einen Impfstoff sehen, wird sich das auch im konjunkturellen Umfeld niederschlagen. Das wäre dann zudem der Katalysator für das klassi­sche Graham-Style-Value, bei dem die konjunktursensi­tiven Zykliker im Vordergrund stehen. In den gefragten Techsektoren sind die Bewertungen schon sehr hoch, sodass eine Rotation nur eine Frage der Zeit ist – wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind.

Kaffarnik: Wir haben dazu immer dieselbe Position gehabt. Wir sehen sehr wohl, wie die Bewertungen sind, mit den riesigen Unterschieden zwischen Growth und Value. Jetzt haben wir den Wechsel in der amerikanischen Präsidentschaft, was auf zyklische Werte positiv ausstrahlt, und eben die Covid-Nachrichten, welche die Konjunkturerwartungen verbessern – mit positiven Impulsen für Value-Titel.

TiAM: Welche Rolle wird Gold spielen?

Fischer: Gold hat seine Rolle als Risiko­schutz in diesem Jahr einmal mehr unter Beweis gestellt. Ich halte einen niedrigen Goldanteil im Portfolio weiterhin für sinnvoll, auch wenn die Stimmungsänderung kurz nach der Wahl für eine Korrektur gesorgt hat. Aber es sind noch andere Themen auf der Agenda, die ein Sicherheitspolster rechtfertigen. Der Handelskonflikt ist ja nicht vorbei, nur weil der US-Präsident jetzt Biden heißt.

Kaffarnik: Der Goldpreis leidet in der Regel unter einem starken Dollar und unter steigenden Zinsen. Da wir wiederum nur mit verhalten steigenden Zinsen und keinem allzu starken Dollar rechnen und überdies die politischen Unsicherheiten, die immer wieder die Nachfrage nach Gold antreiben, bleiben, sind wir weiterhin positiv für Gold.

TiAM: Mit welchen Marktentwicklungen rechnen Sie ansonsten?

Leber: Ich bleibe dabei: Der Brexit wird uns noch große Probleme bereiten. Ein Abkommen mit Großbritannien ist immer noch nicht in Sicht, und voraussichtlich werden sich die Lkw Anfang 2021 an der Grenze stauen. Hinzu kommen die Zusatzkosten aus den Most-Favoured-Nation-Zollsätzen der WTO von rund fünf Prozent auf das ­Export- und Importvolumen.

Fischer: Die Wahrscheinlichkeit für den ­Aktienmarkt, positiv zu überraschen, ist umso höher, je mehr schlechte Nachrichten wir haben. Das Zusammenspiel aus niedrigen Zinsen und hoher Marktliquidität treibt die Menschen weiter in Aktien, und so kann ich mir einen Stand zwischen 16 000 und 17 000 Punkten beim DAX und 4000 Punkten beim S & P 500 durchaus vorstellen. Ein anderes Thema ist die Nachhaltigkeit. Die wachsende gesellschaftliche Bedeutung, die zunehmende Akzeptanz als Instrument der Risikokontrolle und nicht zuletzt die regulatorischen Anforderungen werden ESG-orientierten Anlageformen weiteren Schub verleihen.


Fonds im Überblick

ACATIS: ACATIS Aktien Global Fonds

Der ACATIS Aktien Global Fonds wurde bereits 1997 aufgelegt und hat sich seitdem im Wert mehr als versiebenfacht (+645,0 Prozent). Seit Beginn wird der Fonds von Hendrik Leber verantwortet, der vom Finanzen Verlag als Fondsmanager des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde.

Der Value-Aktienfonds wird im Stil von Warren Buffett aktiv gemanagt. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig Freiheiten beim Investieren sind. Im ACATIS Aktien Global Fonds können interessante Aktien gekauft werden, die nicht in ETFs enthalten sind. Die Gewichtungen können variiert und Branchen reduziert werden, die unter der Krise leiden. Potenzielle Gewinner können aufgestockt werden, während ETFs auch die Verliereraktien halten müssen.

Die Corona-Krise bot viele Einstiegs­chancen und im ACATIS Aktien Global Fonds wird diese Freiheit aktiv genutzt: Aktien, die von der Krise profitieren, Aktien, die endlich günstig geworden sind, und Aktien, die stark durch die Krise getroffen wurden und diese gut überstehen können. Das aktive Management spiegelt sich auch in der Performance des laufenden Jahres wider. Der ACATIS Aktien Global Fonds liegt 5,1 Prozent im Plus und so 7,3 Prozent vor seinem Vergleichsindex.

Die Entwicklung des Fonds belegt, dass sich Geduld auszahlt und dass langfristig die Wertschöpfung von Aktien auch über Krisen hinweg gute Ergebnisse erzielt. Der Fonds investiert in Unternehmen, die nach traditioneller fundamentaler Aktienanalyse ausgewählt werden. Dabei werden Value-­Kriterien angewandt, die ­ACATIS weiterentwickelt hat und als „Warren ­Buffett 2.0“ bezeichnet.

Der Fonds

Fondsname ACATIS Aktien Global
Fondsstart 21.05.1997
Laufende Kosten 1,52 %
Fondsvolumen 353 Mio. Euro
ISIN DE 000 978 174 0
Fondsinfo www.acatis.de
Stand: 29.10.2020


DJE Kapital AG: DJE Zins & Dividende

„Der Name ist Programm“, sagt Fondsmanager Jan Ehrhardt über den DJE – Zins & Dividende. Verständlich: Als aktiv gemanagter, ausgewogener Mischfonds kombiniert der Fonds die stetigen Erträge aus Zinsen und Dividenden mit möglichen Kursgewinnen am Aktienmarkt und war damit seit seiner Auflage und während der Corona-Pandemie erfolgreich.

Seien es Megatrends, wie die fortschreitende Digitalisierung und Urbanisierung, seien es Krisen, wie der Handelskonflikt und Corona, oder seien es Senkungen beziehungsweise Erhöhungen der Leitzinsen: Der ausgewogene Mischfonds DJE – Zins & Dividende passt sein Portfolio dem vom Fondsmanagement erwarteten Marktumfeld an, unabhängig von Vergleichsindizes.

Differenzierte Mischung aus Anleihen und Aktien: Der Aktienanteil – aktuell rund 45 Prozent – ist auf maximal 50 Prozent des Portfolios begrenzt und kann, falls nötig, auf 25 Prozent gesenkt werden. Entsprechend flexibel werden Anleihen und Aktien kombiniert. Dank seiner maximalen Aktienquote hat der Fonds eine relativ geringe Volatilität.

Ertragsquellen des Fonds: Sein Anlageziel ist ein absoluter, stetiger Ertrag aus möglichst stabilen Zinsen, nachhaltigen Dividenden­ausschüttungen und Kursgewinnen der ­Wertpapiere. Dabei strebt der Fonds eine vom Marktgeschehen weitgehend unabhängige Rendite an. Über Zinsen und Dividenden erwirtschaftet der Fonds laufende Erträge, die durch mögliche Kursgewinne noch gesteigert werden können. Laufen die Aktienmärkte schlecht, können die Erträge als Kurs­puffer dienen.

Der Fonds

Fondsname DJE – Zins & Divid. PA €
Fondsstart 16.02.2011
Laufende Kosten 1,73 %
Fondsvolumen 2,14 Mrd. Euro
ISIN LU 055 316 473 1
Fondsinfos dje.de
Stand: 29.10.2020


Shareholder Value Management: Frankfurter – Value Focus Fund

Der Frankfurter – Value Focus Fund setzt konsequent auf die Anlagephilosophie von Shareholder Value. Mit einem hochkonzentrierten ­Portfolio von zehn bis 20 Titeln investieren die Fondsmanager Frank Fischer und ­Ronny Ruchay weltweit in Nebenwerte, die sich durch einen wirtschaftlichen Burggraben auszeichnen, eigentümer- oder familiengeführt sind und die an der Börse mit einem Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt werden. Dabei nutzen sie gezielt Informationsineffizienzen, um Hidden Champions zu finden.

Seit seiner Auflage Ende 2008 verzeichnet der Fonds über alle Krisen hinweg einen stabilen Wertzuwachs um über 654 Prozent und erfüllt dabei durch die ethische, soziale und umweltgerechte Umsetzung seiner Value-Anlagestrategie die Nachhaltigkeitsanforderungen vieler Investoren.

Aufgrund seiner Struktur als AIF ist es dem Fonds möglich, ­konzentrierte Invest­ments vorzunehmen. So ist Secu­net Security Networks mit rund 32 Prozent die größte Position im Port­folio. Das Unternehmen stellt Hard- und Softwarelösungen für Regierungsbehörden bereit und profitiert so von der zunehmenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

Bei der Ratingagentur Morningstar steht der Frankfurter – Value Focus Fund mit über fünf Prozent Wert­zuwachs seit Jahresbeginn und über 17 Prozent per annum seit Auflage in der Anlagekategorie „Aktien Europa Nebenwerte“ (Stand: 30. Oktober 2020) an der Spitze. Morningstar führt den Fonds mit fünf Sternen und zählt ihn im laufenden Jahr und seit Bestehen zu den zehn besten Fonds der Kategorie Nebenwerte Europa.

Der Fonds

Fondsname Frankfurter – Value Focus Fund
Fondsstart 30.12.2010
Laufende Kosten 1,81 %
Fondsvolumen 49,8 Mio. Euro
ISIN LU 056 653 520 8
Stand 29.10.2020


Hinweis zum Fondsgipfel 2021

Die Erfolgsserie „Fondsgipfel“ wird auch im Jahr 2021 fortgesetzt. Allerdings sind die Planungen aufgrund der Corona-Einschränkungen zurzeit erschwert.

Aktuelle Informationen finden Sie ­unter: www.fondsgipfel.de

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