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Institutionelle Investoren wollen Impact Investing ausbauen

Laut der jüngsten PATRIZIA Investorenbefragung erfassen und nutzen 76 Prozent der befragten institutionellen Investoren ESG-Daten für ihre Immobilieninvestments.

01.07.2022 | 11:20 Uhr

Das entspricht einem Anstieg von 18 Prozentpunkten im Vergleich zur letztjährigen Umfrage. Dabei konzentrieren sich die Investoren auf Strategien zur Dekarbonisierung. 69 Prozent wollen den Energieverbrauch ihrer Immobilienanlagen innerhalb der nächsten fünf Jahre erfassen, 66 Prozent (im Vergleich zu 60 % in der Vorjahresumfrage) werden die direkten CO2-Emissionen (Scope 1), 39 Prozent (nach 30 % in der Vorjahresumfrage) die indirekten CO2-Emissionen (Scope 2) und 32 Prozent (nach 17% in der Vorjahresumfrage) die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette messen (Scope 3). 17 Prozent geben an, bereits einen Fahrplan zur Dekarbonisierung ihres Portfolios zu haben.

2040 soll das gesamte Portfolio CO2-Neutralität erreichen

„Besonders beeindruckt mich an den Umfrageergebnissen, welches große Engagement unsere Kundinnen und Kunden haben, unsere Branche zu dekarbonisieren“, sagt Mathieu Elshout, Head of Sustainability & Impact Investing bei PATRIZIA, und ergänzt: „Rund 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen entstehen im Zusammenhang mit dem Bau und Betrieb von Immobilien. Es motiviert uns, dass unsere Investoren von uns erwarten, die Dekarbonisierung ihrer Investments voranzutreiben. Wir bei PATRIZIA verfolgen mit Unterstützung unserer Investoren bereits eine klare und belastbare ESG-Strategie. Dabei wollen wir über das international verbindliche Ziel für 2050 hinausgehen. Unser Ziel ist es, 2040 für unser gesamtes Portfolio CO2-Neutralität zu erreichen und unsere CO2-Emissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren.“

Soziales rückt immer stärker in den Fokus

Laut der Umfrage achten institutionelle Investoren darüber hinaus mehr auf die sozialen Auswirkungen und wollen den Anteil an Investments ausbauen, die zusätzlich zu finanziellen auch ökologische und soziale Ziele verfolgen. 47 Prozent erwarten, die sozialen Auswirkungen ihrer Immobilieninvestments innerhalb der nächsten fünf Jahre zu messen. 23 Prozent wollen den Anteil von Impact Investments in ihrem Portfolio erhöhen und 21 Prozent sind bereit, für soziale und ökologische Ziele eine niedrigere Rendite in Kauf zu nehmen. (jk)

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