Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt führte im vergangenen Jahr Waren im Wert von mehr als 6,3 Billionen US-Dollar ein und aus. Zunehmend verschiebt sich dieser Handel geografisch. Das sind die Top Ten.
17.06.2026 | 12:15 Uhr von «Andreas Pilmes»
Platz 10: Malaysia
Insgesamt verstärken sich Chinas Handelsaktivitäten in Südostasien. Ausnahme: Malaysia. Hier ging das Volumen 2025 um 9,6 Prozent zurück auf 192 Milliarden Dollar.
Platz 9: Australien
Waren im Wert 207 Milliarden Dollar gingen im vergangenen Jahr zwischen den beiden Ländern hin und her. Das sind 2,3 Prozent weniger als 2024.
Platz 8: Deutschland
Der Handel mit China hat um 4,6 Prozent auf 211 Milliarden Dollar zugelegt. Vor allem kommen immer mehr Waren aus China nach Deutschland. Die Exporte der deutschen Autobauer sind hingegen seit 2022 um 66 Prozent geschrumpft.
Platz 7: Russland
Die Russen liefern Öl und Gas, die Chinesen schicken Autos und Elektronik. 2025 betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern 228 Milliarden Dollar – 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Platz 6: Vietnam
Hier ging es ordentlich nach oben. Um 13,9 Prozent nahm der Handel zu auf 296 Milliarden Dollar.
Platz 5: Taiwan
Auch da zeigt sich ein Anstieg der Aktivitäten. 314 Milliarden Dollar bedeuten ein Plus von 7,3 Prozent.
Platz 4: Japan
Der Inselstaat kommt auf 322 Milliarden Dollar – ein Anstieg um 4,5 Prozent.
Platz 3: Südkorea
Bei Chinas drittwichtigstem Handelspartner stehen unterm Strich 331 Milliarden Dollar. Das ist ein leichter Anstieg um 1,2 Prozent.
Platz 2: Hongkong
Der Stadtstaat gilt als Sonderwirtschaftszone, daher wird der Handel mit ihm extra ausgewiesen, obwohl der Austausch von Waren eigentlich gar nicht über eine Grenze geht. Mit 18,9 Prozent ist der stärkste Anstieg registriert. Volumen: 376 Milliarden Dollar.
Platz 1: USA
Insgesamt 8,8 Prozent des gesamten chinesischen Handels findet mit den USA statt. Das sind 560 Milliarden Dollar. Dabei ging es im Vorjahr allerdings rapide nach unten. Um 18,7 Prozent schrumpfte der Warenaustausch der beiden Staaten.
Quelle: General Administration of Customs China
Diesen Beitrag teilen: