Schwellenmärkte sind häufig volatil, politisch komplex und schwer zu analysieren. Doch gerade dieses von Unsicherheit geprägte Umfeld kann attraktive Anlagechancen eröffnen.Im ARGA Emerging Market Equity Fund zeigt sich, wie aktives Management diese Chancen nutzt und somit langfristig attraktiven Kapitalzuwachs generieren kann.
12.06.2026 | 12:15 Uhr von «Andreas Heinrich»
Der ARGA Emerging Market Equity Fund steht für eine konsequente Umsetzung eines Value-Ansatzes. ARGAs Leitsatz „Angst und Unsicherheit schaffen Chancen“ beschreibt den Investmentansatz treffend. Das Investmentteam allokiert Kapital vorrangig in unterbewertete Unternehmen mit langfristigem Aufwärtspotenzial In der Überzeugung, dass Märkte auf makroökonomische Belastungen oder unternehmensspezifischen Stress kurzfristig überreagieren, versucht ARGA, Preisanomalien zu nutzen – also die Differenz zwischen Marktbewertungen und dem inneren Wert von Unternehmen.
Der ARGA Emerging Market Fund (ISIN IE00BP41KZ81) zeigt, wie sich Überzeugung in einem bewertungsbasierten Ansatz über die Zeit auszahlen kann. Der Fonds hat sich sowohl gegenüber dem breiten Schwellenländerindex als auch gegenüber value-spezifischen Indizes gut entwickelt.
Was ARGA auszeichnet, ist die Konsistenz und Disziplin des Investmentprozesses. Research bildet die Grundlage des gesamten Prozesses und der Anlageentscheidungen. Im Mittelpunkt stehen einzelne Unternehmen: Das Portfolio wird bottom-up aufgebaut; sektorale und geografische Gewichtungen ergeben sich als Nebenprodukt der Titelauswahl. Das globale Team aus 50 Investmentexperten folgt einem konsequenten, klar strukturierten, schrittweisen Prozess – über Sektoren, Regionen und Marktumfelder hinweg.
Die über 125 hauseigenen, proprietären Branchen- und Teilbranchenmodelle, die darauf ausgerichtet sind, weltweit konsistente Annahmen zu Branchen, Angebots- und Nachfragedynamiken, Wettbewerbspositionierung sowie strukturellem Wandel einschließlich der Klimatransition sicherzustellen, bilden den Kern des Investmentprozesses.
Unserem Eindruck nach bieten diese Modelle einen entscheidenden Vorteil, um Unternehmen und ihre langfristige Ertragskraft zu verstehen. So halfen die Modelle von ARGA beispielsweise bei der Analyse des Technologiesektors, zwischen vorübergehenden Verwerfungen und dauerhaften Beeinträchtigungen zu unterscheiden. Dadurch konnte ARGA den stärker werdenden Investitionszyklus in der Halbleiterindustrie und der breiteren Technologie-Lieferkette erkennen und anschließend ausgewählte Unternehmenspositionen zu vergünstigten Bewertungen aufbauen – bevor der Markt später deren Ertragskraft anerkannte. Nachdem viele dieser Technologiepositionen an Wert gewonnen hatten, wurde die Technologiegewichtung des Fonds mittlerweile wieder deutlicher reduziert.
Der Anlageprozess funktioniert benchmarkagnostisch, da sich das Managementteam klar dem Ziel des langfristigen Wertzuwachses verschrieben hat.
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