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US-Notenbank vor Zinssenkung

Die US-Notenbank entscheidet am Mittwoch (20.00 Uhr MESZ) über die Höhe des Leitzinses.

31.07.2019 | 07:06 Uhr

Finanzmärkte rechneten wegen Handelskonflikten und zunehmender Sorgen um die Konjunktur mit der ersten Zinssenkung der Federal Reserve (Fed) seit einem Jahrzehnt. Experten gingen davon aus, dass die Zentralbank den Zinssatz um 0,25 Prozentpunkte auf eine Leitzinsspanne von 2 bis 2,25 Prozent senken wird. Die Fed will damit offenbar eine drohende Abschwächung der seit nunmehr zehn Jahren wachsenden US-Wirtschaft auffangen.

Die unabhängige Notenbank kommt damit auch ihrem prominentesten Kritiker entgegen: US-Präsident Donald Trump. Er äußert seit Monaten öffentlich harsche Kritik am Kurs der Notenbank. Er hatte die Fed etwa als "völlig ahnungslos" oder auch als "hartnäckigstes Problem" der US-Wirtschaft bezeichnet. Der Leitzins sei "viel zu hoch".

Die Zinswende dürfte Finanzmärkten und der US-Konjunktur neuen Schwung verleihen. Der Schritt markiert auch eine Zäsur der Geldpolitik: Im Zuge der verheerenden globalen Finanzkrise 2008/2009 senkte die Notenbank die Zinsen aggressiv, um die Wirtschaft zu stabilisieren. 2015 begann sie, den Leitzins wieder sukzessive zu erhöhen. Allein im vergangen Jahr gab es vier Erhöhungen.

Notenbankchef Jerome Powell hatte zuletzt wegen der - vor allem von Trump angezettelten - Handelskonflikte und einer schwächeren Weltkonjunktur eine Lockerung der Geldpolitik ins Spiel gebracht. Das Wachstum der US-Wirtschaft ist noch robust, verlangsamt sich aber. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei nur 3,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX/jbz/DP/zb

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