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Zwei Kreditstrategien für den Vermögensaufbau

Jens Franck, nordIX
Veranstaltungen

Jens Franck und Leopold Hartlöhner präsentierten im Umfeld anziehender Teuerung und steigender Zinsen zwei Investmentlösungen aus dem Credit- und Anleihebereich, mit denen Anleger ihr Portfolio stärken können

13.05.2026 | 15:00 Uhr von «Peter Gewalt»

Zu Beginn gewährten Jens Franck und Leopold Hartlöhner von der Investmentgesellschaft nordIX auf der TiAM Investment-Konferenz in Berchtesgaden einen Einblick in ihre Einschätzungen zur Zinsentwicklung im geopolitischen Spannungsfeld. Insgesamt geht nordIX für 2026 von einem moderaten Basisszenario aus. Soll heißen: solides Wachstum, zeitweilige Volatilität an den Märkten und ein Umfeld, in dem Carry-Strategien im Rentenbereich weiterhin dominieren.

Vor diesem Hintergrund brachte Leopold Hartlöhner seinen Zuhörern das Thema Konsumentenkredite näher. Der Markt für Verbraucherkredite in der Eurozone wachse auf mehr als 800 Milliarden Euro an, während in den USA ein Volumen von über fünf Billionen Dollar ausstehe. „Gleichzeitig steigt der Anteil digitaler Kreditplattformen und Fintech-Anbieter kontinuierlich“, so Hartlöhner. Für Investoren sieht er in dieser ­Anlageklasse strukturelle Vorteile: „Konsumentenkredite zeichnen sich vor allem durch hohe Granularität, stabile Rückzahlungsquoten und eine vergleichsweise geringe Korrelation zu klassischen Kapitalmärkten aus.“


  Leopold-Hartloehner
Leopold-Hartloehner
Leopold-Hartloehner

Leopold Hartloehner, nordIX

Durch digitalisierte Kreditprozesse sänken zudem die operativen Kosten, wodurch ein größerer Teil der Zinsmarge den Investoren zugutekomme. Privat­investoren müssten jedoch viel Aufwand betreiben, um Risiken in diesem sehr speziellen Marktsegment zu minimieren. Genau hier setze der European Consumer Credit Fonds an. Er biete Privatinvestoren einen breit diversifizierten Zugang zu dieser Anlageklasse, denn er investiere breit gestreut in verschiedene Plattformen und Kreditmodelle in Europa.

Nachranganleihen als Sweet Spot

Im zweiten Investment-Case von nordIX
ging Jens Franck auf das Thema Nachranganleihen von Banken und Versicherern ein. „Der europäische Bankensektor präsentiert sich heute deutlich stabiler als vor der Finanzkrise“, so Franck. Kapitalquoten von durchschnittlich über 16 Prozent, niedrige Ausfallraten bei Krediten und eine solide Profitabilität unterstrichen seiner Einschätzung nach die Widerstandsfähigkeit des Sektors. Gleichzeitig sorge die strenge Regulierung nach Basel III für hohe Transparenz und klare Kapitalstrukturen. In dieser Struktur nähmen Nachranganleihen eine besondere Rolle im Vermögensaufbau ein.

Sie rangierten, so erläuterte Franck, im Kapitalgefüge zwischen Eigenkapital und klassischen Anleihen und böten attraktive Renditen. Nach Einschätzung von nordIX stellen sie derzeit den „Sweet Spot“ des Anleiheuniversums dar: Investoren erhielten eine deutlich positive Realverzinsung bei gleichzeitig stabilen Fundamentaldaten der Emittenten. Historisch lieferten entsprechende Strategien – etwa im Fonds „nordIX Renten plus“ – kontinuierliche Realrenditen und nutzen Marktverwerfungen regelmäßig als Reinvestitionschancen, erklärte Franck.

Fakten zum Fonds

Fondsname nordIX Renten plus
Fondsstart 01.06.2021
Fondskosten 0,91 % p. a.
Fondsvolumen 86,7 Mio. Euro
Wertzuw. 3 Jahre 29,90%
ISIN DE 000 A2Q G23 1

Stand: 23.04.2026

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