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Privatvermögen wuchsen 2017 um 12 Prozent

Das globale Vermögen der privaten Haushalte betrug Ende vergangenen Jahres etwa 202 Billionen US$ und liegt damit rund 2,5 mal höher als das globale Bruttosozialprodukt. Das geht aus einer Untersuchung von Boston Consulting hervor.

13.09.2018 | 11:02 Uhr von «Thomas Gräf»

Wie das Beratungsunternehmen in dem “Global Wealth Report 2018” feststellt, hat sich die Wachstumsrate, mit der die privaten Vermögen 2017 anstiegen, gegenüber dem Vorjahr von vier auf zwölf Prozent in etwa verdreifacht. Auf Dollar-Basis war dies der größte Anstieg der vergangenen fünf Jahre, so BCG.

Vor allem der anhaltende Bullenmarkt in allen größeren Volkswirtschaften erwies sich 2017 als Wachstumsmotor: Wertzuwächse von Aktien und Investmentfonds sowie die Schwäche des Dollar gegenüber den meisten Währungen wirkten sich positiv auf die Kontostände aus.  

Den größten Vermögenszuwachs konnten wenig überraschend die Nordamerikaner verbuchen: Ihr Reichtum stieg um 6,2 Billionen US$. In Nordamerika mit seinen rund 530 Millionen Einwohnern befinden sich laut BCG knapp 40 Prozent der weltweiten Vermögenswerte.

In Westeuropa wuchsen die Vermögen um 6,0 und in Asien um 5,9  Billionen US$. Im gesamten Rest der Welt vermehrte sich der Reichtum der Menschen um rund drei Billionen US$. Rund zwei Drittel der Vermögen sind weltweit in liquide Asset-Klassen investiert – vornehmlich in Aktien, Investmentfonds, Anleihen, Devisen und Festgeld. Etwa vierzig Prozent der Anlagegüter bestehen aus weniger liquiden Assets wie Lebensversicherungen, Pensionsansprüchen oder Aktien nicht börsennotierter Unternehmen.

Insgesamt, so BCG, wuchsen alle Bereiche recht robust, wobei die größten Wachstumsraten in den höchsten Reichtum-Segmenten zu finden waren: Rund die Hälfte des globalen Privatvermögens befindet sich momentan in den Händen von Millionären. Vor fünf Jahren waren es noch 45 Prozent. Das liegt laut BCG vor allem daran, dass vermögende Privatpersonen in Assetklassen investieren können, die höhere Returns erwirtschaften. Dabei verfügen High-Net-Worth- und Ultra-High-Net-Worth-Individuals zusammen über mehr als 26 Billionen US$. Davon entfielen auf US-Bürger etwa 30 Prozent. Auf den Plätzen folgen China, Deutschland und Hongkong.

Globale Verteilung des Vermögens der Ultra-Reichen  

Globale Verteilung des Vermögens der Ultra-Reichen
Globale Verteilung des Vermögens der Ultra-Reichen
Globale Verteilung des Vermögens der Ultra-Reichen

Quelle: Boston Consulting Group

Besonders hoch ist der Anteil der Ultrareichen (>100 Mio. US$) und der Superreichen (>20 Mio. US$) am Privatvermögen übrigens in Hongkong: Mehr als 47 Prozent der privaten Vermögenswerte befinden sich dort in den Händen der Reichen; in Japan sind es hingegen nur acht Prozent.

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