Der weiterhin ungelöste Iran-Konflikt und ein enttäuschend ergebnislos verlaufenes Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben zuletzt für Abschläge an den Aktienmärkten gesorgt. Doch es gibt Lichtblicke. Vor allem in Europa.
An der Börse gibt es bekanntlich nichts geschenkt. Diesen Satz hört man oft. Er ist meistens richtig — aber nicht immer. Es gibt einen „Free Lunch". Einen kostenfreien Mittagstisch, an dem sich jeder bedienen darf. Allerdings mit einer ungewöhnlichen Bedingung: Zeit. Wer geduldig ist, bekommt ihn. Wer zappelt, geht leer aus.
Es ist schon erstaunlich, wie gut sich die Börsen dies- und jenseits den Atlantik bei all den geopolitischen Spannungen, Inflation und Konjunktursorgen halten. Doch es gibt gute Gründe für diese Rally.
Die diesjährige Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha, Nebraska, war wieder einmal ein absolutes Highlight für die Value-Investing-Community. Doch dieses Jahr stand nicht nur der Chefwechsel oder die beeindruckende Apple-Rendite im Fokus, sondern vor allem die Frage: Was macht das langfristige Investieren eigentlich so besonders?
Egal wie es im Iran-Krieg weitergeht, eines ist jetzt schon klar: Die Folgen der militärischen Auseinandersetzung werden uns noch lange begleiten – und das gilt für Verbraucher und Unternehmen. Und die Börse?
Manchmal reicht ein Blick auf eine Landkarte, um die Nervosität der Kapitalmärkte zu verstehen. Die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt – ist aktuell mehr als nur ein geopolitischer Brennpunkt.
Ein denkwürdiges erstes Quartal liegt hinter uns. Und selten hat sich ein Jahresauftakt so komprimiert angefühlt wie dieser. Die ersten beiden Monate brachten Herausforderungen – aber es sah noch nach einem normalen Börsenjahr aus.
Was nur ein paar Tage dauern sollte, geht nun schon in die 5. Woche. Und die Verunsicherung ist groß bei der Frage: Wie lange dauert der Irankrieg noch? Denn die Auswirkungen des Krieges werden immer verheerender.
Der Iran-Krieg hat einen Wandel der Kapitalmärkte angetrieben, und das wirkt sich auch ganz direkt auf das Portfolio unseres Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value aus.
Das geht schon ans Eingemachte: Die starken Schwankungen des Ölpreises und die Ungewissheit um die Dauer des Irankrieges machen die Finanzmärkte nervös. Lieferketten sind unterbrochen, Produktionen müssen verlagert werden und der Gaspreis steigt in astronomische Höhen.