Ein denkwürdiges erstes Quartal liegt hinter uns. Und selten hat sich ein Jahresauftakt so komprimiert angefühlt wie dieser. Die ersten beiden Monate brachten Herausforderungen – aber es sah noch nach einem normalen Börsenjahr aus.
Was nur ein paar Tage dauern sollte, geht nun schon in die 5. Woche. Und die Verunsicherung ist groß bei der Frage: Wie lange dauert der Irankrieg noch? Denn die Auswirkungen des Krieges werden immer verheerender.
Der Iran-Krieg hat einen Wandel der Kapitalmärkte angetrieben, und das wirkt sich auch ganz direkt auf das Portfolio unseres Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value aus.
Das geht schon ans Eingemachte: Die starken Schwankungen des Ölpreises und die Ungewissheit um die Dauer des Irankrieges machen die Finanzmärkte nervös. Lieferketten sind unterbrochen, Produktionen müssen verlagert werden und der Gaspreis steigt in astronomische Höhen.
Erfahren Sie alles zur Positionierung der Fondsmandate und wie wir aktuell den Kapitalmarkt einschätzen.
Was für ein Start in das Börsenjahr 2026. Bereits die ersten beiden Monate haben alles geliefert, was Anleger normalerweise in einem ganzen Jahr erleben:
Auch wenn der Iran-Krieg jetzt die Schlagzeilen beherrschen wird, ist auffällig: Hohe Bewertungen und die Angst, dass sich die Milliarden-Investitionen in KI nicht rechnen, haben viel Geld in europäische Aktien gespült.
Value Investing klingt für viele wie ein Relikt aus einer Zeit, in der man noch faxte und Aktienkurse in der Zeitung nachlas. Doch das Gegenteil ist wahr: Value ist 2026 moderner denn je. Warum? Weil die Märkte reif sind für eine Rückkehr zur Normalität.
Die laufende Berichtssaison hat vor allem in den USA die Börsen ganz schön durcheinandergewirbelt. Vor allem die Big-Techs mussten Federn lassen. Und dass, obwohl sie zum Teil gute Zahlen ausgewiesen haben.
Wenn wir über 2026 sprechen, dann sprechen wir nicht über irgendein Börsenjahr. Wir sprechen über ein Umfeld, in dem sich gleich mehrere tektonische Platten gleichzeitig verschieben – wirtschaftlich, politisch und monetär.