

Neues Jahr, neue Herausforderungen. Für ein von vielen Unsicherheiten geprägtes Jahr war 2025 ein erstaunlich gutes Börsenjahr. Und vieles spricht für weitere Marktgewinne 2026. Wir haben uns schon positioniert.
13.01.2026 | 05:52 Uhr
1. Unsicherheiten bleiben, neue Chancen erwachsen 2. Alles Europa: 5 Länder – 5 Aktien 2.1. Storebrand: Power für die Altersvorsorge in Skandinavien 2.3. Computacenter, der stille Gewinner der digitalen Wirtschaft 2.4. Moltiply Group, das digitale Plattform-Unternehmen mit zwei starken Standbeinen 2.5. secunet Security Networks, der Cybersecurity-Champion mit stabilem Burggraben Die weltweite Geld- und Fiskalpolitik sorgen für allgemeine
Zuversicht. Dabei könnte eine globale Konjunkturbelebung in vielen
Bereichen neue Anlagechancen schaffen. Klar, die Risiken, die schon im
vergangenen Jahr den Märkten zu schaffen machten, bleiben. Der
Ukraine-Krieg wird nicht von einem auf den anderen Tag gelöst. Bricht
Trump mit Venezuela einen neuen Krisenherd vom Zaun? Es sind viele
Unwägbarkeiten, die dieses Jahr beherrschen werden. Und einiges, was
heute noch niemand denken mag, wird auch wieder für Verunsicherung
sorgen. Doch bei allem Chaos – daraus ergeben sich auch immer wieder
neue Chancen. Wir sind deshalb auch optimistisch, dass 2026 ein gutes Börsenjahr
werden wird. Dabei sind wir bei unseren Analysen auf einige sehr
interessante Titel gestoßen. Neben den allgemeinen Verdächtigen wie die
Allianz und die Münchner Rück oder Microsoft sind es vor allem
europäische Titel aus der zweiten Reihe, die wir für unsere Mandate wie
den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen oder den Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value favorisieren. Beginnen wir in Norwegen. Storebrand gehört
in Norwegen und Schweden zu den führenden Anbietern der betrieblichen
Altersvorsorge – einem Markt, der langfristig von der Demografie und dem
strukturellen Bedarf nach stabilen Vorsorgelösungen getragen wird.
Parallel zählt Storebrand zu den größten Asset Managern Skandinaviens
sowie zu den Top-Anbietern im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft.
Diese Kombination sorgt für ein robustes, breit diversifiziertes
Geschäftsmodell, das nicht nur stabil, sondern auch gut planbar ist. Der
zentrale Werttreiber liegt aktuell jedoch in der Transformation des
Produktportfolios. Kapitalintensive Garantieprodukte – die traditionell
hohe Kapitalbindung erfordern – werden zunehmend in fondsgebundene
Vorsorgelösungen überführt. Diese Produkte erzielen höhere
Kapitalrenditen, benötigen weniger Eigenkapital und schaffen dadurch
Freiräume. Übrigens: Gegründet 1767, gehört Storebrand zu den ältesten
Versicherungskonzernen der Welt. Bleiben wir in der Versicherungsbranche, wechseln aber nach Frankreich zu SCOR.
Wenn die Märkte unruhig werden, rückt eine Anlageklasse regelmäßig in
den Fokus: defensive Aktien. Dazu gehören Unternehmen, die selbst in
wirtschaftlich schwierigen Phasen stabile Umsätze und Gewinne erzielen –
oft, weil ihr Geschäftsmodell strukturell robust ist. Rückversicherer
gehören genau in diese Kategorie. Und somit auch SCOR. Weltweit gibt es
nur eine Handvoll führender (Tier-1) Rückversicherer. SCOR gehört zu
ihnen – mit starker Expertise in Schaden- und Lebensrückversicherung.
Nach einigen schwierigen Jahren und einem Managementwechsel ist das
Unternehmen nun strategisch neu aufgestellt und hat seine Marktposition
gefestigt. Das Geschäftsmodell von SCOR ruht auf zwei gleich starken
Säulen: Rückversicherung in der Schaden- und Unfall-Sparte auf der
einen, und der Lebens- und Gesundheits-Sparte auf der anderen Seite.
Beide Bereiche tragen heute fast genau zur Hälfte zu den
Prämieneinnahmen bei, was eine breite Streuung der Risiken ermöglicht. Weiter geht‘s nach Großbritannien. Dass „everything is computer“ gilt, zeigt kaum ein Unternehmen so eindrucksvoll wie Computacenter.
Der britische IT-Dienstleister gehört zu den führenden Systemhäusern in
Europa – und profitiert direkt davon, dass Unternehmen, Behörden und
öffentliche Einrichtungen ihre IT-Infrastruktur ständig erweitern,
modernisieren und absichern müssen. Im Zusammenspiel mit Herstellern und
Großkunden nimmt Computacenter eine zentrale Rolle ein: Es vermittelt
zwischen globalen Anbietern wie Cisco, Dell, Microsoft oder Apple und
großen Unternehmenskunden – darunter Audi, Bosch, Evonik oder die
Bundespolizei. Die Kunden erhalten unabhängige Beratung, Implementierung
und langfristige Betreuung ihrer IT-Landschaft. Und die Hersteller
profitieren vom Zugang zu großen, komplexen Kundenprojekten. Dieses
Modell schafft eine stabile, planbare Einnahmebasis. Eine klassische
Win-win-win-Situation für alle Beteiligten. Von Frankreich ist es nur ein kleiner Sprung bis nach Italien und zur
Moltiply Group. Das Unternehmen besticht mit seiner klugen Mischung aus
Vergleichsplattformen und Outsourcing-Dienstleistungen, die über viele
Jahre hinweg wachsen können. Gerade jetzt lohnt ein genauerer Blick,
denn das Geschäftsmodell ist breit und robust. Denn die Moltiply Group
arbeitet in zwei klar voneinander abgegrenzten, aber strategisch
engverzahnten Bereichen: den Vergleichsportalen in Italien, zu denen
Marken für Versicherungen, Kredite, Hypotheken, Energie- und
Telekomverträge gehören. Dazu kommen Outsourcing-Dienstleistungen für
Banken und Immobilienunternehmen. Nun kommt noch die
Internationalisierung als Wachstumstreiber hinzu. Der Schritt nach
Spanien und Frankreich verspricht enormes Potenzial – insbesondere im
digitalen Versicherungs- und Finanzvertrieb, der dort noch deutlich
weniger entwickelt ist als in Italien oder Deutschland. Stichwort Deutschland und hier zu secunet Security
Networks. Wenn in Deutschland über Technologie gesprochen wird, denken
viele zuerst an die USA. Doch mit secunet gibt es hierzulande einen
Technologiekonzern, der seit Jahren zu den führenden
Cybersecurity-Anbietern Europas zählt – und dessen Geschäftsmodell in
einer digitalisierten Welt immer wichtiger wird. Behörden, Bundeswehr,
Kanzleramt, Bundespolizei, mehr als 20 DAX-Konzerne – sie alle arbeiten
mit secunet. Die hohe technische Spezialisierung, die Zertifizierungen
und die komplexen Integrationen erzeugen enorme Wechselkosten.
Gleichzeitig wächst secunet in Feldern wie E-Health, Cloud-Sicherheit
und Grenzkontrollsystemen (EES).: Ein strategisch unverzichtbares
Unternehmen, das dazu noch über einen hohen Burggraben verfügt. Fazit: Man sollte die großen US-Big-Techs nicht aus den Augen
verlieren, aber wir meinen, Europas zweite Reihe hat auch eine ganze
Reihe von Unternehmen, denen die Zukunft gehört.Inhaltsverzeichnis
Unsicherheiten bleiben, neue Chancen erwachsen
Alles Europa: 5 Länder – 5 Aktien
Nr. 1: Storebrand: Power für die Altersvorsorge in Skandinavien
Nr. 2: SCOR, der sichere Anker
Nr. 3: Computacenter, der stille Gewinner der digitalen Wirtschaft
Nr. 4: Moltiply Group, das digitale Plattform-Unternehmen mit zwei starken Standbeinen
Nr. 5: secunet Security Networks, der Cybersecurity-Champion mit stabilem Burggraben
Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator sind. Die Wertentwicklung der Produkte, hängt unter anderem davon ab, wie sich der Markt zukünftig entwickelt und der Haltedauer des Investments.
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