40 Billionen Dollar. Genau diese runde Marke hat der US-Schuldenberg erst kürzlich gerissen — vor einem Jahr lag er noch bei 37 Billionen. Allein die Zinsen darauf kosten 1,1 Billionen Dollar im Jahr — bei einem Durchschnittszins von knapp 3 Prozent, der gerade steigt, nicht fällt.
Anleger werden immer skeptischer, wenn es um die hohen Milliarden-Investitionen der großen Tech-Akteure geht. Deshalb hat ein Umdenken stattgefunden: Lieber Value-Qualität als zu hohes Growth-Risiko. Doch jetzt wird es seltsam.
Zwei Wahrheiten passen derzeit nicht so recht zusammen. Die eine: Die Zahlen stimmen. Die Unternehmensgewinne liefern. Gleichzeitig entspannt sich die Inflation und zudem lässt der Zinsdruck nach. Die andere: Fast alle sind sich bereits einig, dass es so weitergeht. Und genau das sollte aufhorchen lassen.
Langsam kann es einem als Anleger schwindelig werden. Denn die Börsen-Rally läuft jetzt schon eine ganze Weile. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Oder werden Investoren schon bald auf dem falschen Fuß erwischt? Einige Fakten sprechen dagegen.
ETFs dominieren die Mittelzuflüsse, aktive Aktienfonds geraten immer stärker unter Druck. Doch bedeutet das wirklich das Ende aktiver Fonds?
Etwas hat sich verändert. Nicht laut, nicht spektakulär – aber deutlich. Nach Jahren der Tech-Dominanz beobachten wir seit einigen Wochen eine Rotation, die viele Marktbeobachter überrascht.
Die Skepsis der Anleger ist nach wie vor hoch, doch sie bröckelt langsam: Die Rede ist von den US-Hyperscalern und der Frage, ob sich ihre KI-Investitionen in absehbarer Zeit monetarisieren oder nicht.
Der von mir sehr geschätzte US-Marktanalyst David Bahnsen hat kürzlich fünf Sorgen und fünf beruhigende Gegenpunkte aufgelistet - eine wirklich gute Übung.
Wenn die klassische liberale Wirtschaftstheorie „Geht es den Banken gut, geht es der Wirtschaft gut.“ stimmt, dann strotzt die US-amerikanische Wirtschaft zurzeit geradezu vor Kraft.
Amazon raus, Alphabet rein – klingt nach einer klaren Wette gegen den einen Tech-Giganten und für den anderen. Doch ganz so einfach ist es nicht.