Langsam kann es einem als Anleger schwindelig werden. Denn die Börsen-Rally läuft jetzt schon eine ganze Weile. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Oder werden Investoren schon bald auf dem falschen Fuß erwischt? Einige Fakten sprechen dagegen.
ETFs dominieren die Mittelzuflüsse, aktive Aktienfonds geraten immer stärker unter Druck. Doch bedeutet das wirklich das Ende aktiver Fonds?
Etwas hat sich verändert. Nicht laut, nicht spektakulär – aber deutlich. Nach Jahren der Tech-Dominanz beobachten wir seit einigen Wochen eine Rotation, die viele Marktbeobachter überrascht.
Die Skepsis der Anleger ist nach wie vor hoch, doch sie bröckelt langsam: Die Rede ist von den US-Hyperscalern und der Frage, ob sich ihre KI-Investitionen in absehbarer Zeit monetarisieren oder nicht.
Der von mir sehr geschätzte US-Marktanalyst David Bahnsen hat kürzlich fünf Sorgen und fünf beruhigende Gegenpunkte aufgelistet - eine wirklich gute Übung.
Wenn die klassische liberale Wirtschaftstheorie „Geht es den Banken gut, geht es der Wirtschaft gut.“ stimmt, dann strotzt die US-amerikanische Wirtschaft zurzeit geradezu vor Kraft.
Amazon raus, Alphabet rein – klingt nach einer klaren Wette gegen den einen Tech-Giganten und für den anderen. Doch ganz so einfach ist es nicht.
Ein außergewöhnlich turbulentes erstes Halbjahr liegt hinter uns. Selten haben zwei Quartale eines Jahres so unterschiedliche Gesichter gezeigt wie im Jahr 2026.
Die letzten Wochen verliefen an den Börsen eher müde und mau. Ganz so wie die sommerlichen Temperaturen – es fehlte der Antrieb. Gewinnmitnahmen waren die Folge. Doch durch die anstehenden Quartalszahlen sollte sich das Blatt wieder wenden.
Manchmal braucht es eine Zahl, um einen ganzen Trend zu verstehen. Hier ist sie: 2027 werden die 493 Unternehmen im S&P 500 — all jene, die nicht zu den Magnificent 7 gehören — ein Gewinnwachstum von 23 Prozent erzielen. Die Mag 7 selbst? 20 Prozent. Die Underdogs überholen das Spitzenfeld