TiAM Advisor Services lud zum traditionellen Partner-Meeting nach München und anschließend aufs Oktoberfest ein. Neben den aktuellen Entwicklungen im eigenen Haus standen diesmal künstliche Intelligenz, die Zukunft des digitalen Contents und Luxusuhren als Investment auf dem Programm.
30.09.2026 | 16:10 Uhr von «Peter Gewalt»
Seit über 25 Jahren lädt TiAM Advisor Services einmal im Jahr Freunde und Geschäftspartner nach München ein, um über neue Entwicklungen im Haus zu informieren, aktuelle Trends zu diskutieren und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Auch 2026 folgten wieder zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus der Fonds- und Finanzbranche der Einladung. Den Auftakt machte TiAM Advisor Services-Geschäftsführer Dieter Fischer, der die Highlights und neuen Angebote in den Bereichen Medien, Services und Events für 2027 vorstellte. Ein Highlight: Die Kooperation von TiAM mit der GFD – Gesellschaft für Finanzkommunikation. "Damit verbinden sich die strategische Finanz-PR und Beratungskompetenz von GFD mit der redaktionellen Exzellenz und Reichweite von TiAM", sagte Fischer. Kunden beider Unternehmen können GFD-Dienstleistungen nutzen und diese über die Kanäle von TiAM zielgenau in den Markt tragen.
Anschließend widmete sich TiAM Advisor Services-Geschäftsführer Christoph Lang der Frage, wie künstliche Intelligenz die Internetsuche und damit auch das Geschäft von Medienhäusern verändert. KI-generierte Antworten und sogenannte Zero-Click-Suchen führen dazu, dass Nutzer immer häufiger Antworten erhalten, ohne die ursprünglichen Websites überhaupt noch aufzurufen. Für Verlage und Unternehmen werde deshalb hochwertiger, eigenständiger B2B-Content wichtiger, der einen echten Mehrwert bietet und nicht ohne Weiteres durch KI reproduziert werden kann. Gleichzeitig zeigte Lang, wie entscheidend direkte Nutzerbeziehungen, qualifizierte Userprofile und eine differenzierte Messung von Webtraffic in einer zunehmend von Bots geprägten Online-Welt werden.
Einen ganz anderen Blick auf das Thema Investment lieferten anschließend Thomas Bachmann und Joram Scher von Bachmann & Scher mit ihrem Vortrag über Luxusuhren. Sie zeigten anhand zahlreicher Beispiele von Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und anderen Herstellern, warum bei Sammleruhren neben Marke und Modell vor allem Seltenheit, Zustand, Provenienz und Originalität über den langfristigen Wert entscheiden. Dabei machten die beiden Experten deutlich, dass der Markt längst nicht nur von technischen Qualitäten geprägt wird: Geschichten, gesellschaftliche Trends und die Sichtbarkeit einzelner Modelle in sozialen Medien können die Nachfrage erheblich beeinflussen. Wer eine Sammlung aufbauen wolle, brauche deshalb neben Leidenschaft einen langfristigen Blick und vor allem erfahrene Partner, die Qualität, Markt und Historie einer Uhr richtig einschätzen können.
Von den Märkten auf die Wiesn
Nach den Vorträgen ging es für die Gäste traditionell weiter auf die Wiesn. In Käfers Wiesn-Schänke standen dann weniger KI-Agenten, Webtraffic und Wertsteigerungspotenziale im Mittelpunkt als gutes Essen, Musik und vor allem der persönliche Austausch. Damit blieb sich das TiAM Advisor Services Partner-Meeting auch 2026 treu: fachliche Impulse am Nachmittag, bayerische Lebensart am Abend.
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