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Menschen, Planet und Profit im Blick

Verantwortungsbewusste Investoren im Bereich Nachhaltigkeit sollten sich so verhalten, wie es die Stakeholder von einem verantwortungsbewussten Unternehmen erwarten. Das bedeutet, dass wir unbedingt über die dreifache Bilanz nachdenken müssen: Menschen, Planet, Profit.

04.05.2022 | 12:20 Uhr von «Sandra Carlisle»

Von Sandra Carlisle, Head of Sustainability bei Jupiter Asset Management

Schlechte Kapitalisten

In der Vergangenheit war die Investmentbranche ein schlechter Kapitalist. Damit meine ich, dass wir für die von uns genutzten Ressourcen des Planeten weder gezahlt noch Rechenschaft abgelegt haben. Wir haben Menschen und den Planeten im Interesse der Gewinnmaximierung und der Rendite ausgebeutet. Jetzt müssen wir mehr tun, um nachhaltige Investitionsrenditen zu erwirtschaften - nachhaltig in Bezug auf traditionelle Cashflow-Kennzahlen und die Ressourcen des Planeten und der Menschen, die wir zur Erzielung dieser Renditen einsetzen.

In der Branche ist man sich darüber im Klaren, dass wir auf ein Massensterben zusteuern, wenn wir nicht über die Folgen unseres Handelns für das Wohlergehen des Planeten und der Menschen nachdenken. Wir wissen, dass das nächste Jahrzehnt entscheidend ist, wenn es darum geht, das System so zu verändern, dass wir innerhalb der sicheren Grenzen der globalen Erwärmung bleiben können.

Kleiner Teich

Ich beschäftige mich seit 2005 mit nachhaltigen Investitionen. Damals war es noch ein sehr kleiner Teich. Ich kam zu dem Schluss, dass nachhaltiges Investieren ein besserer Ansatz für Geldanlagen ist, und wenn wir nicht damit anfangen würden, würden die Regulierungsbehörden oder die Politik dies vorschreiben. Das Timing war gut, denn Deutschland hatte gerade das Erneuerbare-Energien-Gesetz verabschiedet, das eine umfassende Umstellung auf erneuerbare Energien einleitete. Die Kapitalmärkte sind effizient, wenn sie eine Chance erkennen, und wir haben eine Welle von Börsengängen von Solar- und Windkraftunternehmen erlebt. Dies war ein klares Signal für die zukünftigen Möglichkeiten klimabasierter Investitionen, die durch Regulierung und Politik unterstützt werden.

Die globale Finanzkrise brachte neue Banken- und Kapitalvorschriften mit sich, und mit der Klimakrise haben wir eine Vielzahl von regulatorischen und politischen Eingriffen erlebt. Es wird noch mehr geben, denn Regulierung geht nur in eine Richtung.

Große Verschiebung

Außerdem hat sich das Kapital aufgrund der Nachfrage einer breiten Palette von Anlegern - institutionelle Anleger, Stiftungen, Family Offices und Kleinanleger - auf nachhaltige Investitionen verlagert. So wird beispielsweise 1 von 3 Dollar, die in den USA unter professionellem Management investiert werden, nachhaltig angelegt.

Wie wird die Branche in zehn Jahren aussehen? Vielleicht werden dann 2 von 3 Dollar (oder mehr) nachhaltig investiert sein. Die Richtung der Entwicklung ist klar. Im Jahr 2005 waren Investitionen in Onshore-Windanlagen ziemlich esoterisch, obwohl die Technologie alt war – eine Windturbine ist nichts anderes als ein Windrad. Heute ist die Onshore-Windkraft eine ausgereifte Technologie, deren Kosten mit denen der fossilen Energieerzeugung wettbewerbsfähig sind.

Naturbasierte Investitionen

Ich glaube, dass im nächsten Jahrzehnt spannende neue Technologien und Investitionsmöglichkeiten entstehen werden. Ein Bereich sind naturbasierte Investitionen, die sich mit dem Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme befassen und eine nachhaltige und regenerative Landwirtschaft sowie den Schutz der Meere umfassen.

Wir sehen Innovationen bei Unternehmen, die vertikale Landwirtschaft und Fleisch aus dem Labor entwickeln. Wir müssen den Planeten ernähren, aber wir müssen keine intensiven landwirtschaftlichen Praktiken anwenden. Investitionen in unsere Ozeane sind wichtig. So baut beispielsweise ein Unternehmen in Mexiko künstliche Riffe, um die Küstenerosion umzukehren und die Fischbestände zu rehabilitieren, aber auch um die lokale Wirtschaft und die Arbeitsplätze in der Tourismusbranche zu schützen.

Ich sehe keine Spannungen zwischen Planet, Profit und Menschen. Ich sehe ein natürliches Gleichgewicht. Wenn unsere Kunden, für die wir investieren, wegen des Klimawandels oder der Zerstörung von Ökosystemen nicht in den Genuss ihres Ruhestands kommen können, haben wir als Anlageexperten versagt. Wir arbeiten sehr hart daran, dass dies nicht geschieht.


Über Jupiter:

Jupiter ist ein spezialisierter Vermögensverwalter mit einem aktiven Ansatz, der auf höchsten Überzeugungen basiert, und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, für seine Kunden einen positiven Mehrwert zu leisten, indem er ihnen hilft, ihre langfristigen Anlageziele zu erreichen. Angefangen mit der Gründung im Jahr 1985 bietet Jupiter heute eine Reihe von aktiv verwalteten Strategien für britische und internationale Kunden, darunter Aktien-, Anleihen-, Multi-Asset- und alternative Strategien. Jupiter ist Mitglied des FTSE 250 Index und verfügt über ein verwaltetes Vermögen von 70,7 Mrd. Euro (Stand: 30.09.2021).

Unabhängiges Denken und individuelle Verantwortlichkeit zeichnen Jupiter aus. Die Fondsmanager folgen ihren Überzeugungen und suchen nach den Anlagemöglichkeiten, von denen sie überzeugt sind, dass sie das beste Ergebnis für Jupiters Kunden erzielen. Sie tun dies mithilfe fundamentaler Analysen und Research, eines klaren Anlageprozesses und eines Risikomanagements mit Fokus auf guter Stewardship.

Jupiter ist davon überzeugt, dass Vermögensverwalter eine entscheidende Führungsrolle bei der Lösung einiger der größten Herausforderungen der Welt einnehmen können. Vor diesem Hintergrund ist Jupiter stolz auf seine langjährigen Referenzen in den Bereichen ESG und nachhaltiges Investment sowie das kontinuierliche Engagement für Spezialisierung und Innovation in diesen Bereichen. Jupiter ist ein konstituierendes Mitglied des FTSE4 Good Index und Unterzeichner einer Reihe von wichtigen Initiativen wie den UN Principles for Responsible Investment.

Die Werte und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken von Jupiter orientieren sich an den Prinzipien des UN Global Compact sowie dem 2020 UK Stewardship Code. Nach dem gemeinsamen Dialog mit dem Financial Reporting Council (FRC) über die Umsetzung des 2020 UK Stewardship Code, unterstützt Jupiter dieses neu gestaltete Rahmenwerk und hat mit dem FRC und der Investment Association (IA) weitere Kontakte zu Investoren geknüpft. Zudem hat Jupiter bei der jüngsten Bewertung seiner Aktivitäten im Rahmen der Principles for Responsible Investment (PRI) eine "A+"-Bewertung für Strategie und Governance erhalten. Darüber hinaus hat Jupiter auch seinen "A"-Status unter den PRI-Prinzipien für seine Aktienstrategien beibehalten und das Ranking im Bereich Fixed Income auf ein "A" verbessert. Jupiter ist Mitglied im Investor Forum (IF), einem britischen Gremium, das denkollektiven Austausch mit Unternehmen fördert – mit Edward Bonham Carter als Teil des Board of Directors. Jupiters CEO Andrew Formica ist Board-Mitglied des IF und Mitglied der Asset Management Taskforce der britischen Regierung, die die Interessen der Branche in wichtigen Entscheidungsgremien vertritt.

Das Dokument mit wesentlichen Informationen für den Anleger (Key Investor Information Document, KIID), ergänzende Informationen (Supplementary Information Document) sowie der Prospekt (Scheme Particulars) sind auf Anfrage bei Jupiter erhältlich.

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