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FvS - Multiple Opportunities knackt die 25 Milliarden-Grenze

Die Geschichte der Multiple Opportunities-Strategie aus dem Hause Flossbach von Storch ist eine eindeutige Erfolgsgeschichte im Universum der Mischfonds. Der Zufluss an Anlagegeldern spricht für sich.

23.12.2019 | 15:30 Uhr von «Christian Bayer»

Deutsche Fondsanleger lieben Mischfonds. Idealerweise bieten die Produkte, die neben Aktien auch in andere Anlageklassen wie zum Beispiel Anleihen oder Edelmetalle investieren, aktienähnliche Renditen, schonen aber in Baissephasen die Nerven der Anleger. Der Kölner Asset Manager Flossbach von Storch trifft den Nerv der Berater und der Investoren, wenn man den Volumenzufluss als Maßstab nimmt. Seit 2007 hat es bei den FvS-Publikumsfonds nur ein Quartal gegeben, in dem Anleger Gelder abgezogen haben. Nur am Beginn der Finanzkrise im ersten Quartal 2008 konnten sich auch die Flossbach von Storch-Fonds zunächst dem allgemeinen Verkaufstrend nicht entziehen.

Zwei Fonds, eine Strategie

Der FvS SICAV - Multiple Opportunities hatte mit Stand vom 17. Dezember knapp 17 Milliarden Euro eingesammelt. Auf gut acht Milliarden Euro brachte es an diesem Datum der FvS - Multiple Opportunies II. Damit war die Marke von 25 Milliarden Euro überschritten. Nach Angaben des Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) vertrauten Anleger allein in den ersten neun Monaten 2019 beiden Fonds neue Anlagegelder in Höhe von rund drei Milliarden Euro an. Der Grund, warum ein und dieselbe Strategie in zwei Fonds umgesetzt wird, ist regulatorischer Natur. Der FvS SICAV - Multiple Opportunities fällt in die Kategorie der Alternativen Investmentfonds (AIFs), da er physische Goldbestände hält. Damit erfüllt er nicht die regulatorischen Vorgaben der UCITS-Fondsrichtlinien in der EU. Aus diesem Grund wurde 2013 der FvS - Multiple Opportunities II aufgelegt, der den Goldanteil über Derivate abbildet. Mit Stand vom 30. November 2019 ist der FvS SICAV - Multiple Opportunities 65,3 Prozent in Aktien investiert, 9,9 Prozent in Edelmetallen, 19,4 Prozent werden als Kasse gehalten. Fondsmanager Bert Flossbach, der die Vermögensverwaltung mit Kurt von Storch 1998 gegründet hat, investiert auf der Aktienseite in internationale Blue Chips wie Nestlè, das Warren Buffett-Unternehmen Berkshire Hathaway und Philip Morris. Auf Sicht von fünf Jahren erzielten Anleger mit dem Fonds einen Ertrag von 38,4 Prozent, bei einem maximalen Verlust von geringen 12,2 Prozent. Der Erfolg ist der Strategie trotz des hohen Zuwachses beim Volumen treu geblieben, obwohl die Größe des Fonds natürlich auch Investmentmöglichkeiten beispielsweise in Nebenwerte minimiert.

Gebührenstruktur

Im neuen Jahr erhalten die FvS-Fonds eine im Detail neue Gebührenstruktur. Die in Luxemburg domizilierten Produkte übernehmen die tendenziell anlegerfreundlichen Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die für deutsche Fonds gelten. Eine der wesentlichen Neuerungen liegt darin, dass die Performance Fee auf jährlicher Basis berechnet wird. Bislang erfolgte die Berechnung quartalsweise. Bis zu zehn Prozent der Anteilspreisentwicklung können als Erfolgsvergütung bei einer Outperformance der Multiple Opportunities-Fonds anfallen, wenn vorherige zwischenzeitliche Verluste ausgeglichen wurden. In der Retail-Anteilsklasse „R“ des FvS SICAV - Multiple Opportunities betragen die laufenden Kosten aktuell insgesamt 1,64 Prozent p. a.

Dickschiff mit Bond-Fokus

Der M&G (Lux) Optimal Income Fund, der von Richard Woolnough und Stefan Isaacs verantwortet wird, bringt noch keine 25 Milliarden Euro auf die Waage. Die 20 Milliarden Euro-Hürde ist allerdings bereits überschritten. Wie die Multiple Opportunities-Fonds aus dem Hause Flossbach von Storch zählt der Optimal Income-Fonds zu den Dickschiffen unter den Mischfonds. Mit Blick ins Portfolio werden allerdings Unterschiede deutlich. Der M&G (Lux) Optimal Income Fund investiert mindestens 50 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere, maximal 20 Prozent dürfen Aktien ausmachen. Aktuell sind über 87 Prozent in Anleihen investiert, die Aktienquote liegt bei nur 5,2 Prozent. Damit ist der Fonds deutlich defensiver aufgestellt als die Multiple Opportunities-Strategie. Eine Aktie nimmt M&G-Fondsmanager Woolnough nur dann ins Portfolio, wenn sie gegenüber der Anleihe des jeweiligen Unternehmens einen klaren Preisvorteil bietet.

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