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Asiens Börsen legen zu, Autowerte steigen und weitere News

Fusionspläne von Fiat und Renault sorgen für Hausse bei Autowerten, Überangebot beim Öl drückt auf die Preise und Bondrenditen zeigen sich unbeeindruckt von der Wahl – die News für den Montag von der FR-Redaktion.

27.05.2019 | 10:03 Uhr von «Thomas Gräf»

Fusionspläne sorgen für Hausse bei Autoaktien

Fiat Chrysler will mit Renault fusionieren, um VW anzugreifen. Das beschert den Aktien am Montag einen ordentlichen Kurssprung: Fiat gewinnt knapp 20, Renault rund 17 Prozent, der europäische Automobil-Index steigt um 3,5 Prozent. Fiat kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 19,96 Milliarden Euro, Renault bringt 16,74 Milliarden Euro auf die Waage. Eine Fusion ließe die beiden Hersteller zu Volkswagen (72,31 Mrd. €) zumindest optisch aufschließen. 

Die Hausse der Autowerte hat am Montag für frischen Wind an der Börse gesorgt: Trotz Europawahl und Handelsstreit legt der DAX im frühen Handel um 0,78 Prozent auf 12.105,05 Punkte zu, der MDax gewinnt 0,70 Prozent auf 25 336,04 Punkte.

Zu den Gewinnern gehören Wirecard (+2,32 %), Continental (+1,48 %) und Fresenius (+1,21 %), während die rote Laterne bei Lufthansa (- 0,60 %), Infineon (- 0,58 %) und RWE (- 0,52 %) hängt. 

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Trump-Besuch hebt die Stimmung

Die Hoffnung auf eine mögliche Einigung bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und Japan lassen den Nikkei am Montag um 0,3 Prozent auf 21.181Punkte steigen. Der Staatsbesuch von US-Präsident Trump sorgt für positive Stimmung und lässt die Aktien von Sony, Hitachi und Subaru um bis zu 1,8 Prozent steigen. An der Börse von Shanghai steigen die Kurse der Standardwerte um 1,2 Prozent auf 2887 Punkte. Die Anleger hoffen auf ein Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung, die die Belastungen durch den Zollstreit mit den USA abmildern soll.

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Fusionspläne sorgen für Hausse bei Autoaktien

Fiat Chrysler will mit Renault fusionieren, um VW anzugreifen. Das beschert den Aktien am Montag einen ordentlichen Kurssprung: Fiat gewinnt knapp 20, Renault rund 17 Prozent, der europäische Automobil-Index steigt um 3,5 Prozent. Fiat kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von 19,96 Milliarden Euro, Renault bringt 16,74 Milliarden Euro auf die Waage. Eine Fusion ließe die beiden Hersteller zu Volkswagen (72,31 Mrd. €) zumindest optisch aufschließen. 

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Kommt die Ölschwemme zurück?

Das Öl blickt auf seine bislang schlechteste Woche in diesem Jahr zurück.  Der Preisverfall lässt erneut Sorgen um den Zustand der globalen Konjunktur aufkeimen, die Nachfrage reicht momenta nicht, das Überangebot am Markt zu absorbieren. Am vergangenen Mittwoch hatte die US_Energiebehörse EIA einen überraschenden Anstieg der Lagerbestände bei Rohöl und Diesel sowie einen erneuten Anstieg der Produktion gemeldet. Das wurde am Markt als bärisches Signal gewertet – es seien die schlechtesten Zahlen seit sechs Jahren, die Investmentbank Standard Chartered an ihre Kunden. In London wird der generische Future auf das Fass Brent mit 68,71 US$ gehandelt, Western Texas kostet 58,37 US$.

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Bondrenditen starten unbeeindruckt

Anleihen haben die Woche nahezu unverändert begonnen. Der Ausgang der Europawahl hatte am Morgen keinen sichtbaren Einfluss. Der uro-Bund-Future fiel leicht aus 167,29 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen beträgt unverändert minus 0,12 Prozent. Die der zehnjährigen US-Treasury ist unterdessen auf ein neues Jahrestief gefallen und zahlt nur noch 2,32 Prozent. Lediglich die Rendite der italienischen Staatsanleihen legten auf 2,56 Prozent leicht zu.

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Europawahl ein Weckruf an die Politik

Das Ergebnis der Europawahl sei „Ausdruck des Wunsches der Bürger, dass von Europa mehr erwartet wird als es bisher geliefert hat”, sagte Marcel Fratzscher, Chef des Berliner Wirtschaftsforschungsinstituts DIW am Montag:Die Bürger wollten, dass mehr für Klimaschutz getan werde und die Politik geeignete Vorschläge zur Lösung der Migrationsfrage vorlege. Auch in der Wirtschafts- und Währungspolitik sähen die Wähler Reformbedarf.

Bezüglich der Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi vermutet Fratzscher, dass die Chancen von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann nicht schlecht stehen – vorgesetzt, der CSU-Politiker Manfred Weber wird nicht auf den angestrebten Posten des EU-Kommissionspräsidenten gehievt. Denn zwei Top-Ämter werden wohl nicht an deutsche Politiker vergeben, so Fratzscher.

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