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BCA AG steigert Umsatz auf Rekordniveau

Frank Ulbricht ist Vorstandsvorsitzender der BCA AG.
Maklerpool

Die BCA AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Trotz eines negativen operativen Ergebnisses infolge umfangreicher Investitionen sieht sich der Maklerpool und Allfinanz-Dienstleister strategisch gut aufgestellt. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Jahresüberschuss sowie ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent in den Bereichen Versicherung und Investment.

30.06.2026 | 15:00 Uhr

Rekordumsatz trotz anspruchsvollem Marktumfeld

Die BCA AG hat ihren Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 um 10,9 Prozent auf 88,8 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte der Umsatz noch bei 80,0 Millionen Euro gelegen. Damit erzielte das Unternehmen den höchsten Umsatz seiner Geschichte.

Auch der Rohertrag entwickelte sich positiv und stieg von 17,2 Millionen Euro auf 17,95 Millionen Euro.

„Wir sind 2025 im Versicherungsgeschäft ebenso wie im Investmentbereich gewachsen. Zugleich haben wir einen neuen Umsatzhöchststand erreicht“, sagt Vorstand Dr. Frank Ulbricht.

Versicherungsgeschäft und Investmentbereich legen zweistellig zu

Beide Kerngeschäftsfelder trugen zum Wachstum bei. Im Versicherungsgeschäft erhöhten sich die Erlöse um 9,5 Prozent auf 26,6 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr 24,28 Millionen Euro erzielt worden waren.

Noch dynamischer entwickelte sich der Investmentbereich. Einschließlich der Vermögensverwaltung PRIVATE INVESTING sowie Depot- und Servicegebühren stiegen die Erlöse konzernweit um 11,7 Prozent. Gleichzeitig wuchs der Investmentbestand um 9,6 Prozent auf 8,44 Milliarden Euro.

Hohe Zukunftsinvestitionen belasten Ergebnis

Das Jahr 2025 stand für die BCA AG im Zeichen gezielter Zukunftsinvestitionen. Das Unternehmen investierte unter anderem in:

  • den Ausbau der Plattform DIVA
  • die Einführung und Weiterentwicklung von Salesforce
  • zusätzliches Personal
  • moderne Vertriebs- und Serviceprozesse
  • optimierte Onboarding- und CRM-Strukturen

Diese Maßnahmen belasteten das operative Ergebnis planmäßig. Das EBIT lag bei minus 2,136 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein leicht positives EBIT von 0,02 Millionen Euro erzielt worden war. Das Eigenkapital verringerte sich von 6,45 Millionen Euro auf rund vier Millionen Euro.

Vorstand Roman Schwarze bezeichnet die Investitionen als Grundlage für die nächste Wachstumsphase:

„Unsere Investitionen in DIVA, Salesforce und den persönlichen Service sind die Architektur unseres künftigen Wachstums. Der Makler steuert die Kundenbeziehung – wir liefern Struktur, Prozessqualität und Unterstützung vom Erstkontakt bis zur Bestandsarbeit.“

Fokus 2026: Effizienz, Digitalisierung und Vertriebsausbau

Nach Abschluss der Investitionsphase will die BCA AG die geschaffenen Strukturen nun in profitables Wachstum überführen.

Zu den wichtigsten Wachstumshebeln zählen:

  • strategische Partnerschaften
  • der Ausbau integrierter Allfinanzlösungen
  • Chancen durch das geplante Altersvorsorgedepot
  • stärkere Digitalisierung der Vertriebsprozesse

Salesforce als zentrales Steuerungssystem für Vertriebspartner

Das Unternehmen setzt dabei auf die Kombination aus digitalen Plattformen und persönlicher Betreuung, um Vermittler im Beratungsalltag effizienter zu unterstützen.

Ausblick: Jahresüberschuss und zweistelliges Umsatzwachstum erwartet

Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die BCA AG optimistisch. Das Unternehmen rechnet sowohl im Versicherungs- als auch im Investmentgeschäft mit einem Umsatzwachstum von jeweils mehr als zehn Prozent. Gleichzeitig soll nach dem Investitionsjahr wieder ein positiver Jahresüberschuss erzielt werden.

Nach Angaben des Unternehmens verlief bereits das erste Quartal 2026 positiv.

Vorstand Dr. Frank Ulbricht sieht die Voraussetzungen geschaffen:

„Die wesentlichen Investitionen sind erfolgt. Die Basis für die nächste Phase ist gelegt. Jetzt kommt es darauf an, das Aufgebaute in Ergebnis zu übersetzen.“ (jk)

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