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Wenn die grünen Schwäne kommen

Berater fürchten zu Recht schwarze Schwäne als Symbole schwerer Krisen im Finanzsektor. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt jetzt auch vor grünen Schwänen, also Klimarisiken, die das Finanzsystem gefährden können.

24.01.2020 | 13:40 Uhr von «Christian Bayer»

Von schwarzen zu grünen Schwänen

Die Theorie von den schwarzen Schwänen ist den meisten Börsianern bekannt. Nassim Nicholas Taleb hat damit katastrophale Ereignisse im Finanzsystem beschrieben, die nicht auf dem Erwartungsradar stehen und extreme Auswirkungen haben. „Grüne Schwäne oder „schwarze Klima-Schwäne“ weisen viele Merkmale typischer schwarzer Schwäne auf”, erläutern die Verfasser eines aktuellen BIZ-Papiers, zu denen auch der stellvertretende Generaldirektor der BIZ, Luiz Awazu Pereira da Silva, zählt. „Herkömmliche Ansätze für das Risikomanagement, bei denen historische Daten extrapoliert und Normalverteilungsannahmen zugrunde gelegt werden, sind für die Beurteilung zukünftiger klimabedingter Risiken weitgehend irrelevant“, so die Experten. Unvorhersehbare Risiken durch den Klimawandel werden nach Auffassung der Autoren mit vergleichsweise hoher Wahrscheinlichkeit eintreten. Zudem seien die Konsequenzen für die Bevölkerung weitreichender als bei herkömmlichen Finanzkrisen.

Die Verfasser der Studie verweisen darauf, dass herkömmliche Risikomodelle kaum dazu geeignet sind, Risiken aufgrund des Klimawandels für das Finanzsystem adäquat einzuschätzen. Vor diesem Hintergrund fordert François Villeroy de Galhau, Gouverneur der französischen Notenbank, in der Einleitung des Papiers eine Berücksichtigung des Klimawandels in allen Wirtschafts- und Prognosemodelle. Die BIZ sieht auch die Notenbanken in der Verantwortung: „Zentralbanken müssen daran mitwirken, solche Ereignisse zu verhindern, sie müssen ihr Verständnis klimabezogener Risiken verbessern und dazu eine in die Zukunft gerichtete, szenariobasierte Analysemethode entwickeln.“

Nachhaltigkeits-Transparenz

Nachhaltige und ökologische Investments gewinnen zunehmend an Bedeutung für Investoren. Vor diesem Hintergrund sorgt der Fondsanbieter ACATIS für Transparenz in seinem Fondsuniversum. „Anhand eines Balkendiagramms bietet ACATIS Investoren jetzt eine Orientierung, inwieweit Nachhaltigkeitskriterien bei jedem Fonds erfüllt werden. Dabei zeigt sich, dass auch „normale“ Fonds einen hohen Grad an nachhaltigen Investments aufweisen können“, so die Asset Manager. Zur Einstufung nutzt die Fondsgesellschaft sechs unterschiedliche Kategorien: „ESG- und SDG-Kriterien“, „ESG-Kriterien alleine“, „SDG-Kriterien alleine“, „Individuelles Rating“, „Ohne Rating“ und „Nicht nachhaltig“. Diesen Bereichen sind unterschiedliche Farben von dunkelblau für „ESG- und SDG-Kriterien“ bis zu einem braunen Feld für „nicht nachhaltig“ zugeordnet.

Die Kürzel „ESG“ und „SDG“ beziehen sich auf Standards zur Beurteilung nachhaltigen Investierens. ESG-Aspekte geben Aufschluss darüber, wie ein Konzern in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und ethische Unternehmensführung (Governance) wirtschaftet. Die insgesamt 17 SDG (Sustainable Development Goals)-Aspekte wurden von den Vereinten Nationen als ökologische und soziale Ziele formuliert, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. 193 Staaten haben sich dazu bekannt, die Erreichung dieser Ziele zu unterstützen. Zur Beurteilung nachhaltiger Kriterien bei den Einzeltiteln der Fonds-Portfolios wird der hauseigene ACATIS Fair Value Nachhaltigkeitsansatz genutzt.

Klimaschutz im Fondsportfolio

Investoren können beispielsweise im BNP Paribas Climate Impact-Fonds auf Unternehmen setzen, die eine Anpassung an den Klimawandel und die Bekämpfung des Klimawandels unterstützen. Dazu zählen die Sektoren erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Wasserinfrastruktur und -technologien sowie die Produktion nachhaltiger Lebensmittel. Der BNP-Fonds, der von Jon Forster gemanagt wird, investiert weltweit in Nebenwerte. Ein regionaler Schwerpunkt der Investments liegt aktuell mit knapp 41 Prozent auf den USA. Zu den Top-Holdings zählt Rayonier, ein Unternehmen, das Waldflächen bewirtschaftet. Mit Spirax-Sarco Engineering setzt das Fondsmanagement auf einen britischen Konzern, der Produkte und Dienstleistungen für industrielle Dampf-Systeme anbietet. Anleger konnten mit dem Fonds in den vergangenen drei Jahren einen Ertrag von 34,5 Prozent erzielen.

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Quelle: BÖRSE ONLINE

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