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„Die Pandemie ändert nichts“

Joachim Kreuzburg: Der Chef des Pharmazulieferers Sartorius über Corona und die Zeit danach.

30.07.2020 | 13:22 Uhr

Als Pharma- und Laborzulieferer gelten Sie als einer der großen Gewinner der Corona-Krise. Wie nachhaltig ist dieser Trend?

Joachim Kreuzburg: Mit einem Umsatzplus von 18 Prozent sind wir im ersten Halbjahr sehr dynamisch gewachsen. Daran hatte die Corona-Krise aber nur einen geringen Anteil. Der Auftragseingang hingegen legte um 27 Prozent zu. Hier sehen wir zusätzliche Impulse im Zusammenhang mit Covid-19. Ob diese Zusatznachfrage aber von nachhaltiger Natur ist, darf bezweifelt werden. Es gibt auch gegenläufige Effekte. Zum Beispiel mussten Kunden in den letzten Monaten klinische Testreihen aussetzen, was die Zulassung neuer Biologika verzögern könnte.

Bereiten Sie sich schon konkret auf eine Nach-Corona-Zeit vor?

Unsere mittelfristige Zielsetzung bis 2025 ist es, etwa 15 Prozent pro Jahr zu wachsen. Dieses Wachstum soll zu zwei Dritteln organisch sein und zu einem Drittel durch Zukäufe erfolgen. Daran ändert sich durch die Pandemie erst einmal nichts. Entlang des Weges rechnen wir mit Schwankungen um diesen Wachstumstrend herum. Darauf sind unsere Produktion und Lieferketten vorbereitet. Insofern treffen wir keine speziellen Vorkehrungen auf eine „besondere“ Nach-Corona Zeit.

Wo sehen Sie langfristig die größten Perspektiven für die Pharma- und Biotechnologiebranchen?

Die Entwicklung neuer Pharmazeutika findet zum größten Teil in den USA statt. China holt mit Riesenschritten auf, ebenso Korea. Aber auch Deutschland und Großbritannien sind stärker als ihr Ruf, wie wir mit der Entwicklung von Corona-Impfstoffen gerade sehen. Stark sind Europa und Deutschland in zuliefernden Bereichen wie Medtech oder Life-Science-Tools — also überall dort, wo Biotechnologie und Ingenieurwesen zusammenkommen.

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