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Sparkasse KölnBonn: Besser als befürchtet

Die Sparkasse KölnBonn stellt ihre Bilanz vor.

Deutschlands zweitgrößte Sparkasse verbucht 2016 zurückgehende Gewinne. Dennoch fällt das Ergebnis vor Steuern besser aus als erwartet. Die Digitalisierung soll Teile des Filialnetzes ersetzen.

17.03.2017 | 13:12 Uhr von «Dominik Weiss»

Die Sparkasse KölnBonn konnte ihr Geschäftsergebnis aus dem Vorjahr wie erwartet nicht halten. Gegenüber 2015 sank das Vorsteuerergebnis von knapp 101 Mio. Euro auf nun 70 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn halbierte sich gegenüber 2015 auf knapp 13 Mio. Euro. Damit fällt das Ergebnis deutlich besser aus als zuletzt befürchtet. Vorstandschef Artur Grzesiek zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Für 2017 wird eine Konsolidierung der Geschäftszahlen angestrebt. Die Verbesserung der Prozesseffizienz sowie die Digitalisierung der Produkte nennt Grzesiek als Einsparquellen. Damit einhergehen soll auch ein Rückbau von Sparkassen-Standorten. Von den 90 Filialen werden im laufenden Jahr rund 20 Filialen geschlossen.

Trotz der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase kündigte Grzesiek an, auch dieses Jahr keine Negativzinsen für Privatkunden zu erheben. Das Kreditinstitut selbst zahlt -0,4% auf Einlagen bei der EZB. Firmenkunden und sehr vermögende Privatanleger müssen für diese Kosten allerdings selbst aufkommen.

Wegen der niedrigen Zinsen schmolz 2016 der Zinsüberschuss von 406 Mio. Euro auf 387 Mio. Euro. Stabil blieb mit rund 170 Mio. Euro dagegen der Provisionsüberschuss. Die Risikorücklage sank um knapp 40% auf 29 Mio. Euro.

Die zehn größten Sparkassen Deutschlands


(DW)

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