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€uro ECO-Rating unterstützt Berater

Viel Geld fließt in Produkte, die in Nachhaltigkeit investieren. Der Finanzen Verlag hat mit Unterstützung von Mountain View Data (A) und Inrate (CH) ein neues Rating für Fonds und ETF an den Start gebracht. Es soll Berater bei der Auswahl von Produkten unterstützen.

17.02.2021 | 13:00 Uhr von «Dieter Fischer»

Die Bewertung eines Fondsportfolios richtet sich beim €uro ECO-Rating nach acht (Staatsanleihen) bzw. zehn (Aktien + Unternehmensanleihen) Umwelt-, Sozial- und Klimaschutzkriterien. Fonds erhalten weniger Punkte, wenn beispielsweise der Anteil an Gas- oder Ölkonzernen im Portfolio den Wert von zehn Prozent übersteigt. Sie bekommen dagegen gestaffelt mehr Punkte, wenn sie auf Titel setzen, die zum Bereich erneuerbare Energien zählen, als besonders umweltorientiert eingestuft werden oder wenn die CO2-Emissionen niedrig sind. Länder als Anleiheemittenten erhalten für acht Kriterien Punkte. Alle Kriterien sehen Sie unten.

Wie Berater das ECO-Rating nutzen können

Für Berater wichtig: Finanzberater und Vermittler müssen bereits ab 10. März offenlegen, wie sie Nachhaltigkeitsrisiken in ihrer Anlageberatung berücksichtigen. Vermutlich ab dem Jahr 2022 sollen Anlageberater und Vermögensverwalter ihre Kunden zusätzlich aktiv danach fragen, ob ihre Kunden eine Nachhaltigkeitspräferenz haben und, falls ja, daraufhin ein für den Kunden geeignetes Produkt auswählen. Das Ganze geht auf EU-Richtlinie „Sustainable Finance Disclosure Regulation“ (SFDR) zurück. Fonds müssen laut SFDR z.B. Vorlagen für Informationen zur Nachhaltigkeit in ihre Verkaufsprospekte aufnehmen. Das €uro ECO-Rating nimmt diesen Gedanken auf: Die anhand der Gesamtpunktzahl vergebenen Ratings reichen von A („ausgezeichnet“) bis E („ungenügend“). Fonds mit Kohleförder- und Kraftwerksunternehmen, die auf der Ausschlussliste des Norwegischen Staatsfonds stehen, erhalten automatisch „E“. In den Kurstabellen von €uro am Sonntag sind die Ratings für viele Fonds berücksichtigt.

Die Kriterien zur Unternehmensbewertung

  • Gas/Öl: Punkteabzug
  • Fracking: Punkteabzug
  • Kohle: Steht ein Unternehmen auf der Ausschlussliste des Norwegischen Staatsfonds, gibt es automatisch das ECO-Rating „E“
  • Atomenergie: Punkteabzug
  • Rüstung allgemein: Punkteabzug
  • Rüstung speziell: Punkteabzug (Clustermunition, Landminen, ABC-Waffen)
  • Global Compact: Punkteabzug für Nichtunterzeichner
  • Erneuerbare Energien: mehr Punkte
  • Umweltorientierung: mehr Punkte
  • Co2-Emissionen: mehr Punkte für niedrige Emissionen

Die Kriterien zur Länderbewertung

  • Erneuerbare Energien
  • CO2-Emissionen pro Einwohner
  • Ökologischer Fußabdruck pro Einwohner
  • Environmental Performance Index
  • Atomenergie
  • Rüstungsbudget
  • Rüstungskonventionen
  • Todesstrafe

Fondsgesellschaften haben die Möglichkeit, das €uro ECO-Rating für Ihre mit „A“ bewerteten Fonds zu lizensieren. Auf Wunsch erhalten Sie die vollständige Übersicht bei Georg Fleischer: georg.fleischer@finanzenverlag.de.

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