Die Fürstlich Castell’sche Bank erweitert ihren Vorstand um Gordan Torbica. Der 50-Jährige übernimmt als stellvertretender Vorstandssprecher die Funktionen des Chief Financial & Risk Officer und Chief Operating Officer und verantwortet damit die Marktfolge.
18.08.2026 | 07:00 Uhr
Die Fürstlich Castell’sche Bank verstärkt ihre Führungsspitze. Gordan Torbica wird zum 17. August 2026 in den Vorstand des Instituts berufen. Der 50-Jährige übernimmt zugleich die Position des stellvertretenden Vorstandssprechers sowie die Funktionen als Chief Financial & Risk Officer (CFRO) und Chief Operating Officer (COO). Mit der Berufung gibt die Bank die bislang interimistische Verantwortung für die Marktfolge wieder ab. Vorstandssprecher Ingo Mandt hatte diesen Bereich zuletzt zusätzlich geführt und kann sich künftig wieder vollständig auf die Marktseite konzentrieren.
Torbica wechselt von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG zur Fürstlich Castell’schen Bank. Dort war er seit Oktober 2023 als Marktfolgevorstand tätig. Bereits seit 2011 hatte er verschiedene Führungspositionen bei dem Institut inne. Seine berufliche Laufbahn begann Torbica in der Unternehmensberatung. Anschließend wechselte er zur BHF-Bank AG und spezialisierte sich im weiteren Verlauf seiner Karriere auf die Bereiche Risiko und Operations. Mit seiner neuen Aufgabe übernimmt er bei der Fürstlich Castell’schen Bank zentrale Funktionen außerhalb der Marktseite. Dazu gehören insbesondere Finanzen, Risikomanagement und operative Prozesse.
Christoph Schücking, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fürstlich Castell’schen Bank, begründet die Personalentscheidung mit Torbicas langjähriger Erfahrung im Risiko- und Operationsbereich. Er bringe zudem Kenntnisse über die spezifischen Herausforderungen einer Privatbank mit. Auch Vorstandssprecher Ingo Mandt kennt Torbica bereits aus einer früheren Zusammenarbeit und hebt dessen strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise hervor. Die Personalie soll damit nicht nur die Führungsebene verstärken, sondern auch die weitere organisatorische und technologische Entwicklung des Instituts unterstützen.
Die Fürstlich Castell’sche Bank verfolgt nach eigenen Angaben ein Geschäftsmodell mit zwei unterschiedlichen Betreuungskonzepten. Zum einen bietet sie klassisches Private Banking mit persönlicher Beratung und vergleichsweise niedriger Einstiegshürde an. Zum anderen positioniert sich das Institut mit einem vollständig digitalen Zugang als „NeoPrivatbank“. Kunden sollen dabei bedarfsgerecht beraten werden und ihre Bankbeziehung digital organisieren können. Mit Torbica soll insbesondere die organisatorische und technologische Transformation weiter vorangetrieben werden. Mandt bezeichnet die Kombination aus der langen Tradition des Hauses und den beiden unterschiedlichen Betreuungskonzepten als besonderes Merkmal der Bank.
Mit der Berufung von Torbica besteht die Geschäftsleitung der Fürstlich Castell’schen Bank künftig aus Vorstandssprecher Ingo Mandt, dem stellvertretenden Vorstandssprecher Gordan Torbica und Vorstand Marcel Dick. Hinzu kommen die Generalbevollmächtigten Dennis Bach, Dr. Jan Dornhöfer-Boehm und Marcus Recher. (jk)
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