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Mittelstandsanleihen – Renditeturbo für Stiftungen

Mittelstandsanleihen versprechen sowohl attraktive Renditen als auch laufende Ausschüttungen. Der Mittelstandsanleihen-Fonds der KFM Deutsche Mittelstand AG ermöglicht jetzt auch Stiftungen den Zugang. Das bescheinigen neue Testate unabhängiger Prüfer.

17.12.2021 | 07:30 Uhr von «Hans-Jürgen Friedrich»

Das Kapital erhalten und regelmäßige Einnahmen daraus erwirtschaften – diese Ziele streben Stiftungen, aber auch viele private Investoren an. Stiftungen sind zum Kapitalerhalt verpflichtet, und die Erträge benötigen sie, um ihre Stiftungszwecke zu erfüllen. Üblicherweise wird das Kapital konservativ angelegt: in Immobilien, die Mieten generieren, in Aktien, die Dividenden abwerfen, und in Anleihen wegen der Zinskupons. Durch die Niedrigzinsen leidet allerdings diese dritte Komponente. Sie wird von Anlagespezialisten aber als notwendig erachtet, um Stabilität in Vermögen und Erträge zu bringen.

Immer mehr Anleger setzen daher auf Mittelstandsanleihen. Sie sind vergleichsweise sehr gut verzinst. Insbesondere für kleinere Stiftungen und Vermögen ist indes ein Investment in einzelne Anleihen schwierig. Gute Mittelstandsanleihen gibt es oft nur in großer Stückelung, zum Beispiel ab 100 000 Euro. Und die Anleger müssen die Risikoeinschätzung selbst vornehmen. Als Alternative bieten sich Fonds an, zum Beispiel von der KFM Deutsche Mittelstand AG der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS und seit 2020 auch der Europäische Mittelstandsanleihen FONDS.

Viele kleinere Stiftungen haben ein durchschnittliches Vermögen von einer Million Euro. Die KFM hat Kontakt zu Verantwortlichen, die die Geldanlage betreuen, zum Beispiel zu Klaus Lunau. Der Steuerberater und vereidigte Buchprüfer betreut die Kapitalanlage mehrerer solcher Stiftungen und nutzt dabei neben anderen Investments wie Immobilien und Aktien auch die KFM-Fonds.

„Um den Stiftungszweck zu erfüllen, muss ein Investment verlässlich drei bis ­

3,5 Prozent an Erträgen abwerfen“, sagt Lunau. Die KFM-Fonds erwirtschaften jedes Jahr sogar vier bis 4,5 Prozent und erfüllen damit die Anforderung. Seit fünf Jahren investiert Lunau für Stiftungen in die Fonds. Das Risiko der Kursschwankungen sei bei langfristigen Kapitalanlagen nicht so problematisch, sagt er.

Nahezu frei von ESG-Risiken

Allerdings sei der Aufwand für die Geeignetheitsprüfung hoch. „Das ist mit viel Arbeit verbunden“, sagt der Experte, der diese Prüfung aufgrund seiner Vorbildung und Erfahrung selbst vornehmen kann. Er kennt zum einen die Spezialisten der KFM und kann sich ein Bild über ihre Arbeit machen. Außerdem schaut er sich die Struktur und den Aufbau der Fonds genau an und nutzt dabei auch die externen Prüfergebnisse zum Beispiel der Nachhaltigkeits-­Ratingagentur imug rating. Sie hat das Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS als neutral bis positiv und als nahezu frei von ESG-Risiken klassifiziert.

Stiftungsmanager, die nicht über diese Expertise verfügen, können auf die Geeignetheitsprüfung der Reuss Private Analytics AG (RPA) zurückgreifen. Dieses Netzwerk spezialisierter Partner aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Stiftungsexperten und Wertpapierspezialisten berät semiinstitutionelle Investoren in Deutschland – also auch Stiftungen – bei der Geldanlage und führt auch deren Depots. Exklusiv hat RPA eine umfassende Geeignetheitsprüfung mit detailliertem Bericht entwickelt. Im Auftrag der RPA prüfen Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft Rödl & Partner Finanzanlagen, ob sie etwa für Stiftungen geeignet sind.

Für die Entscheider wird ein solcher Geeignetheitsbericht künftig noch wichtiger, betont RPA-Vorstand Steffen Blaudszun und verweist auf die Reform des Stiftungsrechts, die 2023 in Kraft tritt. „Geschäftsführer und Vorstände sind hier angehalten, die Anlageentscheidung aufgrund ­angemessener Informationen zu treffen und diese zu dokumentieren. Mit dem Geeignetheitsbericht haben sie ein Dokument, das die Anforderungen erfüllt.“

Der Bericht dokumentiert aufgrund der Analysen zum Beispiel, ob die Risikoklasse angemessen ist, ob das Produkt handelbar ist, ob es planbare Ausschüttungen erwirtschaftet und ob Nachhaltigkeitskriterien erfüllt sind. Die Prüfungsexperten haben auch den KFM-Mittelstandsanleihen FONDS gründlich untersucht. Ergebnis: „Der Fonds ist es wert, dass man sich ihn genau anschaut“, sagt Blaudszun. Er sei ein „sinnvoller Baustein, der als Beimischung für deutsche Stiftungsvermögen grundsätzlich geeignet ist“. Ob er im Einzelfall passt, müsse jedoch konkret geprüft werden, zum Beispiel, ob die Risikoklasse 3 den Anlagerichtlinien entspreche.

„In einer Landschaft fehlender Zinsen zeichnen sich die KFM-Fonds dadurch aus, dass sie gute und planbare Ausschüttungen durch Anleihen erwirtschaften“, sagt Blaudszun. Stiftungen brauchen ordentliche Erträge und kommen daher an Anleihen nicht vorbei. Die Investoren könnten natürlich auch direkt Papiere mit Zinskupons über fünf oder sechs Prozent kaufen.

„Aber wer macht die Analyse und schaut sich das Unternehmen an?“, fragt Blaudzsun. Ist das Geschäftsmodell tragfähig? Wie wahrscheinlich ist die Rückzahlung? Dem Stiftungsexperten gefällt das KFM-Scoring, ein Analyseinstrument, das die KFM selbst entwickelt hat: „Die Analysten schauen sich jedes einzelne Unternehmen und jede Anleihe detailliert an.“

Große Transparenz

Gerade bei Mittelstandsanleihen sei eine solche Prüfung wichtig, „hier sind andere Analysemethoden notwendig als bei Anleihen mit Investment Grade“. Für Entscheider in Stiftungen sei diese Analyse schwer umsetzbar. Nur wenige Anleihen zu kaufen sei ebenfalls problematisch, besser sei es, das Anlageportfolio zu diversifizieren, rät Blaudszun. Auch das bieten die KFM-Fonds.

So enthält der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS derzeit rund 90 Titel. „Die Diversifizierung, eine Mischung von gut analysierten Papieren, hohe Kupons und ein Geeignetheitsbericht: Damit haben die KFM-Fonds im Vergleich zu anderen einen großen Wettbewerbsvorteil“, fasst Blaudszun zusammen. Er schätzt zudem die große Transparenz die bereits zweimal mit dem „Transparenten Bullen“ durch Rödl & Partner ausgezeichnet wurde. So würden etwa die Analyseergebnisse veröffentlicht.

Sowohl Investoren als auch externe Spezialisten schätzen also die Fonds der KFM als grundsätzlich geeignet für ein Investment des Kapitals ein. Damit profitieren die Anleger von der Stärke des deutschen Mittelstands und unterstützen diesen zugleich. Denn mittelständische Unternehmen greifen zunehmend auf das Instrument der Anleihe zurück, um ihre Investitionen zu finanzieren. Für verantwortlich denkende und nachhaltig orientierte Anleger kann dies – zusätzlich zur Geeignetheit – ein weiterer Anreiz sein, in die KFM-Fonds zu investieren.

Der Fonds

Fondsname Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS
Fondsstart 25.11.2013
Laufende Kosten 1,71 %
Fondsvolumen 217 Mio. Euro
Wertzuwachs 5 Jahre 16,7 %
ISIN LU 097 422 559 0

Stand: 23.11.2021

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