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Goldman-Experte: Emerging Markets werden outperformen

Gute Chancen auch für asiatische Aktien.

Prashant Khemka, CIO für Emerging Market Aktien bei Goldman Sachs Asset Management, sieht gute Chancen, dass Schwellenländer-Märkte zu einer Outperformance ansetzen.

25.07.2016 | 16:35 Uhr von «Konstantin Riffler»

Der Manager des GS Growth & Emerging Markets Broad Equity Portfolios sagt: „Eine strategische Allokation zugunsten dieser Anlageklasse ist unabdingbar“.

Zunächst ist das nur verständlich, angesichts des Jobs, den Khemka innehat. Doch der Manager bringt auch Argumente:  So ziehen Khemka und sein Team ein investierbares EM-Aktienuniversum von ungefähr 6.000 Unternehmen in Betracht. Das sind 7,5 Mal so viele wie in der MSCI-EM-Benchmark mit ihren 800 Unternehmen. Grund hierfür: „Unattraktive Unternehmen, die den Index dominieren, können gemieden und stattdessen solche mit einem höheren Renditepotenzial ausgewählt werden. Unser Portfolio ist zur Hälfte in Emerging-Markets-Unternehmen investiert, die nicht im Standardindex enthalten sind.“ 

Börsen, E-Commerce und Konsum 

Im Finanzsektor sieht Khemka dabei Wertpapierbörsen aufgrund des weniger starken Wettbewerbs als deutlich attraktivere Alternative zu staatlichen Banken. Daneben zeichneten sich diese durch einen geringen Kapitalbedarf und starke Cashflows aus: „Wir sind mit unserem Portfolio zu mehr als 10 Prozent in Aktien von Börsen auf der ganzen Welt investiert – von Hongkong über Südafrika bis Mexiko. Für die Anleger in kapitalisierungsgewichteten Exchange-Traded-Funds repräsentieren Börsen weniger als 0,4 Prozent der EM-Benchmark“, erklärt der Aktien-Spezialist. 

Die Verbreitung der mobilen Datennutzung in den Schwellenländern ist für den Goldman-Sachs-Manager auch ein spannendes Investmentthema – allerdings nicht was den Telekomsektor betreffe – so könne die Datennutzung in den nächsten fünf Jahren um das Zehnfache zulegen. Die besten Chancen sieht er dabei in Unternehmen mit erfolgreichen E-Commerce- und Online-Plattformen oder logistischen Aktivitäten. „Sie profitieren von der rasant zunehmenden Smartphone-Penetration, unterliegen aber nicht demselben Wettbewerbsdruck wie die den Index dominierenden Telekombetreiber“, so  Khemka.

Generell betrachtet der CIO Verbraucherbranchen als das attraktivste Anlagethema in den Schwellenländern, da in den nächsten zehn Jahren rund 1,5 Milliarden Menschen den Sprung aus der Armut in die Mittelschicht schaffen. Das sei auch der Grund warum er und sein Team im Vergleich zur Benchmark-Gewichtung 50 Prozent mehr Kapital in verbraucherorientierte Titel investierten. 

(KR)

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