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Es geht wieder bergauf

Der Markt wird wieder bullisher

FundResearch zeigt die fünf performancestärksten Large-Cap-Deutschlandfonds der vergangenen fünf Jahre.

24.10.2012 | 07:45 Uhr von «Patrick Daum»

Deutsche Aktienfonds haben in der Krise stark gelitten. Jetzt bessert sich die Lage allmählich wieder. FundResearch hat sich fünf Large-Cap-Deutschlandfonds angeschaut, mit denen Berater in Zukunft punkten können sollten.

Der fünftbeste deutsche Aktienfonds der vergangenen fünf Jahre ist gleichzeitig auch der kleinste dieses Vergleichs: Der FPM Stockpicker Germany Large Cap (ISIN: LU0232955988) der Frankfurter Performance Management AG hat lediglich ein Volumen von 7,90 Millionen Euro. Dennoch trägt der im November 2005 aufgelegte Fonds die €uro-FondsNote 2. Das FPM-Fondsmanagerteam kommt im laufenden Jahr (Stichtag 30. September 2012) auf eine Wertsteigerung von 19,50 Prozent. Anleger, die zu Jahresbeginn eingestiegen sind, können sich also freuen. Anleger, die allerdings vor Beginn der internationalen Finanzkrise in den Fonds investiert haben, werden weniger glücklich sein: Für den Zeitraum der vergangenen fünf Jahre steht ein Minus von 1,19 Prozent, was einem jährlichen Verlust von 0,24 Prozent entspricht. Die Gesamtgebühr (TER) liegt bei 0,95 Prozent (vor Berücksichtigung der Performance Fee). Die Volatilität ist mit 21,72 Prozent relativ gering. Innerhalb der Peergroup „Aktienfonds Deutschland“ steht FPM damit im vorderen Viertel. Die Sharpe Ratio ist allerdings negativ. Damit ist der Fonds jedoch keine Ausnahme. Nur ein einziger deutscher Large-Cap-Fonds kommt auf eine positive Sharpe Ratio im Zeitraum von fünf Jahren.

Der FPM Stockpicker investiert mit 22,9 Prozent hauptsächlich in den Finanzsektor (Stand: 31. Juli 2012). Auf zyklische Konsumgüter entfallen 18,3 Prozent des Portfolios, auf den Kommunikationssektor 15,3 Prozent. Größter Einzeltitel ist mit 6,1 Prozent das deutsche Telekommunikationsunternehmen freenet AG. Der Handelskonzern Metro kommt auf 5,7 Prozent, der Pharmakonzern Bayer AG auf 5,6 Prozent.

Platz vier geht an den DB Platinum CROCI Germany (ISIN: LU0228581574) von der Deutschen Bank Platinum. Der Fonds hat ein Volumen von 19,26 Millionen Euro und wurde im September 2005 aufgelegt. Im laufenden Jahr steht bisher ein Plus von 22,32 Prozent. Über den Fünfjahreszeitraum kann das Fondsmanagerteam jedoch keinen Gewinn verzeichnen. Der Fonds verlor 0,99 Prozent. Die TER von 0,61 Prozent ist die geringste dieses Vergleichs und schafft es in der Peergroup ins vordere Drittel. Die Volatilität in den vergangenen fünf Jahren beträgt 24,42 Prozent. Damit siedelt sich der Fonds im Mittelfeld deutscher Aktienfonds an. Die Sharpe Ratio ist auch hier negativ.

Auf Sektorebene sind Industriewerte mit 26,7 Prozent am stärksten vertreten (Stand: 31. August 2012). Mit jeweils genau zwanzig Prozent folgen Konsumgüter und Grundstoffe dahinter. Der größte Einzeltitel ist der Chemiekonzern und Weltmarktführer seiner Branche Brenntag AG mit  7,02 Prozent. Die Bayer AG ist mit 6,94 am zweitstärksten im Portfolio vertreten. Der Chemie- und Pharmakonzern Merck AG folgt mit 6,89 Prozent.

Rang drei geht an den Concentra A (ISIN: DE0008475005) von Allianz Global Investors. Matthias Born managt derzeit den Fonds, der bereits im März 1956 aufgelegt wurde und die €uro-FondsNote 2 trägt. Das Fondsvolumen beträgt 1,97 Milliarden Euro, das zweithöchste dieses Vergleichs. Im laufenden Jahr kommt Born bisher auf eine Wertsteigerung von 26,02 Prozent und auch über fünf Jahre schafft er ein Plus: 2,90 Prozent. Das entspricht einem jährlichen Zuwachs von 0,57 Prozent.  Die TER ist mit 1,75 Prozent die höchste dieses Vergleichs und auch innerhalb der Peergroup gehört der Concentra zu den teureren Fonds. Die Volatilität von 25,97 Prozent ist mittelmäßig, die Sharpe Ratio negativ.

Fast ein Viertel (24,1 Prozent) des Fondsvolumens legt Born in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe an (Stand: 31. Juli 2012). Der IT-Sektor ist zu 15,7 Prozent vertreten, auf das Gesundheitswesen entfallen genau 15 Prozent. Größter Einzeltitel ist der weltweit viertgrößte Softwarehersteller SAP mit 10,2 Prozent. 10,1 Prozent entfallen auf den Chemiekonzern BASF und 8,9 Prozent auf die Bayer AG.

Silber geht an Pioneer mit dem Pioneer Germany Equity A (ISIN: DE0009752303). Fondsmanager Karl Huber verwaltet ein Volumen von 113,61 Millionen Euro. Aufgelegt wurde der €uro-FondsNote -2-Fonds im Oktober 1990. Für 2012 steht bisher ein Plus von 19,20 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren erreichte Huber eine Wertsteigerung von 8,03 Prozent – 1,56 Prozent p.a. Die Volatilität beträgt 22,85 Prozent, die Sharpe Ratio ist negativ. Die TER liegt bei 1,30 Prozent.

Der Chemiesektor ist mit 24,4 Prozent am stärksten allokiert. Auf Industriegüter und Dienstleistungen entfallen 14 Prozent, der Automobilsektor kommt auf 11,9 Prozent. Der größte Einzeltitel ist die Bayer AG mit 8,2 Prozent (Stand: 31. Juli 2012). BASF kommt auf 7,9 Prozent, der Technologiekonzern Siemens AG auf 6,7 Prozent. „Dividenden spielen eine untergeordnete Rolle“, erklärt Huber seine Strategie gegenüber €uro Advisor Services. Entscheidend sei das Gesamtertragspotenzial. Um das beurteilen zu können, trifft er sich regelmäßig mit dem jeweiligen Management der Unternehmen.

Der beste deutsche Large-Cap-Aktienfonds der vergangenen fünf Jahre kommt von DWS. Der DWS Deutschland (ISIN: DE0008490962) ist mit einem Volumen von 2,51 Milliarden Euro zudem der größte Fonds dieses Vergleichs. Der Fonds wurde im Oktober 1993 aufgelegt und trägt die €uro-FondsNote 2. Er hat eine TER von 1,40 Prozent. Fondsmanager Tim Albrecht kommt im laufenden Jahr bisher auf eine Wertsteigerung von 27,20 Prozent. Für den Fünfjahreszeitraum steht ein Plus von starken 18,76 Prozent (3,50 Prozent p.a.), womit Albrecht die Konkurrenz deutlich distanzieren kann. Mit einer Volatilität von 26,53 Prozent ist der DWS Deutschland aber auch der risikoreichste Fonds dieses Vergleichs. Als einziger Large-Cap-Fondsmanager Deutschland kann Albrecht zudem eine positive Fünf-Jahre-Sharpe-Ratio von 0,07 vorweisen.

Zwanzig Prozent des Fondsvolumens investiert der Fondsmanager im Industriesektor. Auf dauerhafte Konsumgüter entfallen 18,7 Prozent, auf Grundstoffe 17,5 Prozent.  BASF ist mit 9,2 Prozent auf Einzeltitelebene am stärksten vertreten. SAP folgt mit 7,3 Prozent. Wie die Manager der anderen vier Fonds setzt auch Albrecht auf die Bayer AG in seinen Top-3-Holdings. 7,1 Prozent für den Leverkusener Pharmakonzern.

Deutsche Aktienfonds: Nach den Verlusten in der Finanzkrise stabilisieren sich die Top-Performer

Quelle: FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)

(PD)

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