In dem monatlich stattfindendem DJE plusNews reflektiert Mario Künzel, Referent Investmentstrategie, die Marktgeschehnisse der vergangenen vier Kalenderwochen und gibt Ihnen einen Ausblick auf die kommenden Wochen.
Die zweite Augusthälfte war für die Börsen schwierig. Das lag v.a. an der Verschärfung der Energiekrise und dem Vorrang für Inflationsbekämpfung vor Wachstum und Arbeitsmarkt für die Zentralbanken.
Sowohl die USA als auch Asien bieten derzeit attraktivere Chancen für Investoren als Deutschland und Europa. Das liegt vor allem an der Verunsicherung über die weitere Energiepreisentwicklung und die damit verbundenen Belastungen für die deutsche und europäische Wirtschaft.
Die Zentralbanken setzten den Ton im August: Da die US-Notenbank ankündigte, der Preisstabilität Vorrang vor Wachstum und Arbeitsmarkt einzuräumen, stellten sich die Marktteilnehmer auf weitere Leitzinserhöhungen ein, und die Börsen in den USA und Europa gaben nach.
Was des einen Problem, ist des anderen Wachstumsmarkt. Über 100 Millionen Amerikaner sind krankhaft übergewichtig, Tendenz steigend. Weltweit sollen bis 2030 über 1 Milliarde Menschen betroffen sein.
Als wäre die geopolitische Lage nicht schon angespannt genug, heizt sich die Lage auch in Asien zunehmend auf.
In der industrialisierten Welt spielen Zivilisationskrankheiten eine zunehmend bedeutsame Rolle. Insbesondere Adipositas ist auf dem Vormarsch. Wohin zeigen die Trends? Welche Therapien gibt es?
In dieser Ausgabe der monatlichen DJE plusNews hat Mario Künzel René Kerkhoff zu Gast, Fondsmanager des DJE - Mittelstand und Innovation. Neben dem Rückblick auf die letzten Wochen und dem Ausblick auf die nächsten sprechen Mario Künzel und René Kerkhoff insbesondere über die Marktlage in Deutschland und Europa.
Adipositas (Fettleibigkeit) ist weltweit auf dem Vormarsch und wortwörtlich eine Last nicht nur für Betroffene. Auch die Gesundheits- und Sozialsysteme von Volkswirtschaften belastet diese Erkrankung.
Im Juli konnten die meisten Aktienmärkte gegenüber den Einbußen der Vormonate etwas Boden gutmachen. Die Erholung dürfte in erster Linie auf die angelaufene Berichtssaison für das zweite Quartal 2022 zurückzuführen sein, die beiderseits des Atlantiks bislang besser ausfiel als erwartet.