Die öffentliche Wahrnehmung in Europa ist seit geraumer Zeit vom Krisenmodus geprägt. Kriege und geopolitische Spannungen, Migration, hohe Staatsdefizite, steigende Verschuldung, Waldbrände, Stellenabbau in der Autoindustrie und politische Verwerfungen in Deutschland dominieren die Schlagzeilen.
Die Lage rund um Iran blieb auch im August der wichtigste geopolitische Einflussfaktor für die Kapitalmärkte. Zu Beginn des Monats stützten Hoffnungen auf Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Iran sowie zeitweise nachgebende Ölpreise die Stimmung an den Märkten.
Interview mit Richard Schmidt, Co-Fondsmanager des FMM-Fonds
Die Abnehmspritze war bis vor Kurzem das Hype-Thema schlechthin. Nicht nur für Healthcare-Aktien, sondern auch für Stars und Sternchen auf Instagram und Co.
Zu Jahresbeginn 2026 verzeichnete der Goldpreis zunächst eine außergewöhnlich starke Aufwärtsbewegung und stieg innerhalb weniger Wochen um rund 25 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 5.595 US-Dollar je Unze (29. Januar 2026).
Der Juli verlief an den Aktienmärkten uneinheitlich. Während sich die europäischen Börsen freundlich entwickelten, gaben die US-amerikanischen und japanischen Märkte in Euro gerechnet nach.
In den nächsten Jahren dürfte Asien-Pazifik, die bevölkerungsreichste Region der Erde, auch zum stärksten Wirtschaftsraum werden.
Was passiert, wenn eine der heftigsten Momentum-Korrekturen der letzten Jahre auf ein insgesamt weiterhin robustes Gewinnumfeld trifft?
Die Gewichte im US-Außenhandel verschieben sich spürbar. So ist Chinas Anteil an den US-Importen seit 2017 von 21,6 Prozent auf 9,0 Prozent im Jahr 2025 gefallen.
Die Lage rund um Iran blieb im Juli der zentrale geopolitische Einflussfaktor für die Kapitalmärkte, verzeichnete im Monatsverlauf jedoch mehrere Richtungswechsel.