Die politische Unsicherheit in den USA hat bei europäischen Investoren zuletzt verstärkt zu Skepsis geführt. Doch Investoren sollten sich von kurzfristigen Irritationen nicht beirren lassen. Aufgrund seiner großen Vielfalt kann gerade das Universum US-amerikanischer Anleihen mit Investmentgrade-Rating für Anleger aus Europa interessant sein.
Der digitale Handel wächst immer schneller, die Automatisierung verändert die Arbeitsmärkte und die Positionierung zu den Absatzmärkten. All das verändert den Welthandel grundlegend. Neue Handels- und Zollregime könnten diese Entwicklung beschleunigen.
Seit die Abkürzung für BRIC in Zusammenhang mit den großen Emerging Market-Ländern Brasilien, Russland, Indien und China eingeführt wurde, haben sich die Fundamentaldaten grundlegend verändert, nachdem man die Länder zu Beginn des Jahrtausends auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe mit eigenen Hindernissen zu kämpfen hat, weichen die Wachstumskurse erheblich voneinander ab.
Europas Strukturprobleme – wie schwaches Wachstum und mögliche politische Instabilität – sind noch nicht vorbei. Sie hatten starken Einfluss darauf, wie Investoren europäische Aktien sehen.
Macrons Erdrutschsieg bei der Stichwahl sorgt für weniger politische Risiken am europäischen Aktienmarkt. Die Marktreaktion war bislang allerdings recht zurückhaltend, doch dürften risikoreichere Wertpapiere in den kommenden Monaten wohl deutlich zulegen.
Um zu erkennen, wo eine Volkswirtschaft im Konjunkturzyklus steht, werden oft Inflations- und Wachstumsdaten analysiert. Kredit- und Hauspreisentwicklungen sowie Finanzzyklen werden hingegen weniger beachtet. Dabei können diese Werte für Investoren wichtige Hinweise auf die mögliche Assetpreisentwicklung liefern.
Die Weltwirtschaft verändert sich wieder. Für die Portfoliomanager und Analysten unserer New-Perspective-Strategie ist das aber nichts Neues. Ein Interview mit Investmentdirektor David Polak.
Europa kämpft seit den letzten zehn Jahren mit einer Wachstumsschwäche, politischer Unsicherheit und zurückbleibenden Aktienrenditen. Jedoch könnte der Pessimismus zu weit gegangen sein wie der Citigroup Economic Surprise Index anzeigt.
Emerging-Market-Anleihen, -Aktien und -Währungen waren in den letzten Monaten volatil. Sie gerieten nach der Wahl Donald Trumps im November unter Druck. Wegen seiner im Wahlkampf in Aussicht gestellten Handelspolitik und der wachsenden politischen Unsicherheit fordern Investoren für Emerging-Market-Papiere höhere Risikoprämien. Auch die Dollaraufwertung durch Trumps Pläne für eine prozyklische Fiskalpolitik sorgte für Gegenwind.
Weil Politik und Notenbankverhalten zurzeit schwer zu prognostizieren sind, erscheinen die Bewertungen von Investmentgrade-Anleihen verzerrt. Die Zukunft des Quantitative Easing ist ebenso unklar wie die Außenhandels-, Steuer- und Einwanderungspolitik. In dieser Studie befassen wir uns mit der Sorge europäischer Investoren, dass weitere Leitzinserhöhungen der Fed und ein anschließender Ausverkauf am US-Anleihenmarkt ihren Portfolios schaden können.