Thomas Edison hatte George Westinghouse. Apollo hatte Sputnik. Das aktuelle Ringen um die KI-Vorherrschaft zwischen den USA und China könnte das jüngste Beispiel dafür sein, wie durch Wettbewerb Innovationen entstehen.
Anleihen waren diesen Sommer alles andere als langweilig. Angesichts steigender US-Treasury-Renditen, immer höherer Staatsschulden, der recht ausgeprägten Inflation und massiver KI-Investitionen fragen sich manche Investoren, ob die jüngste Volatilität ein Signal für eine mögliche Krise oder der Beginn einer Phase mit strukturell höheren Zinsen ist.
Wachstumsaktien bleiben interessant, doch Anleger müssen heute selektiver vorgehen. Dieser Ansicht ist Christophe Braun, Equity Investment Director bei Capital Group.
Globale Investment-Grade-Unternehmensanleihen bleiben trotz enger Kreditspreads attraktiv.
KI-Boom kurbelt Ausschüttungen an: Globale Dividenden steigen im 2. Quartal 2026 um 7,9 % auf einen Rekordwert von 827 Milliarden US-Dollar
Die globale Ordnung wird fragmentierter, politischer und weniger vorhersehbar. Damit steigt nicht nur das Risikoniveau. Auch die Bandbreite möglicher Marktergebnisse wird größer.
Die amerikanischen Hyperscaler forcieren den KI-Boom. An Europa ging die Begeisterung für die neue Technologie bislang aber weitgehend vorbei. Aber aus früheren technologischen Revolutionen haben wir einiges gelernt.
Man hat selten Gelegenheit, vor dem US-Kongress zu sprechen. Deshalb nutzte Jody Jonsson, Vice Chair bei Capital Group, die Chance, ihre Sicht einer möglichen Anpassung der Politik an die Veränderungen der Marktbedingungen bei den Gesetzgebern der USA vorzustellen.
Seit ChatGPT 2022 an den Markt kam, sind einige KI-Aktien auf Rekordstände gestiegen – trotz höherer Inflation, enormer Zölle und des Nahostkrieges.
Die Welt verändert sich grundlegend. Strategische Rivalitäten sind zurück, und man verfolgt wieder mehr Eigeninteressen. Institutionen, die für internationale Zusammenarbeit sorgen sollten, geraten erkennbar unter Druck.