Deutschland bleibt bei Aktienrückkäufen 2025 hinter anderen großen Märkten zurück.
Zunehmende geopolitische Konflikte, die damit verbundenen Turbulenzen an den Energiemärkten sowie auseinanderlaufende Geldpolitik stellen Investoren vor neue Herausforderungen. Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern könnten in diesem Umfeld zwar an Attraktivität gewinnen, gleichzeitig würden jedoch die Anforderungen an die Allokation steigen. Peter Becker, Fixed Income Investment Director bei Capital Group, sieht deshalb aktives Management im Vorteil.
„Es gibt viele Gründe, mit Optimismus auf das Jahr 2026 zu blicken“, sagt Arne Tölsner, Head of Client Group Dach bei Capital Group.
Der rasante Ausbau künstlicher Intelligenz und die Reindustrialisierung der USA könnten die Energiebranche in eine neue Phase strukturellen Wachstums führen.
Weltweite Dividenden erreichen 2025 Rekordwert von 2,09 Billionen US-Dollar.
Der Gesundheitssektor stehe vor einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Treiber seien vor allem der weltweite Anstieg chronischer Erkrankungen, die demografische Entwicklung sowie technologische Fortschritte in der Medizintechnik.
Angesichts der zahlreichen Ereignisse weltweit – vom Versuch der USA, Grönland zu annektieren, über neue Zölle gegen Europa bis hin zu militärischen Interventionen in Venezuela – stehen die US-Zwischenwahlen zurzeit vielleicht nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit der Investoren
Populismus ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Weltpolitik, ausgelöst durch Ungleichheit, geringere Aufstiegsversprechen und dem Gefühl, dass die Politik falsch auf die Veränderungen der Wirtschaft reagiert.
Die Kapitalmärkte stehen vor einem Jahr, in dem weniger kurzfristige Konjunkturschwankungen als vielmehr tiefgreifende Strukturtrends die Chancenverteilung bei Aktien bestimmen dürften. Zu diesem Schluss kommt Christophe Braun, Equity Investment Director bei Capital Group.
Die langfristigen Erwartungen des globalen aktiven Investmentmanagers für die nächsten 20 Jahre bleiben weitgehend unverändert