• DAX----
  • ES50----
  • US30----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----

Top Ten: Wo Seltene Erden lagern

Begehrte Bodenschätze
Rohstoffe

Sie sind weder selten, noch handelt es sich um Erde. Doch auch wenn der Name eigentlich völlig falsch ist, sind die Metalle höchst begehrt. Denn sie sind essenziell für Hightech-Produkte wie Smartphones, E-Autos oder militärische Systeme. Wo die größten Vorräte liegen.

26.10.2026 | 15:00 Uhr

Platz 10: Südafrika

Dort sollen 860.000 Tonnen der 17 chemischen Elemente, die die Seltenen Erden ausmachen, im Boden liegen. Ein unberührter Schatz. Südafrika fördert sie bislang nicht.

Platz 9: Tansania

Das gilt auch für das andere afrikanische Land mit großen Vorkommen. Tansania verfügt über 980.000 Tonnen.

Platz 8: Grönland

Auch dort werden die Metalle nicht abgebaut, obwohl 1,5 Millionen Tonnen unterm Eis liegen. Auf die dürfte es Donald Trump abgesehen haben. Ob aber die Industrie mitspielt und ob sie die Ausbeutung rentabel durchführen kann, ist offen.

Platz 7: Vereinigte Staaten

Die USA verfügen über Reserven von 1,9 Millionen Tonnen. Derzeit werden 45.000 Tonnen pro Jahr gefördert.

Platz 6: Vietnam

Fast die doppelte Menge liegt in vietnamesischem Boden: 3,5 Millionen Tonnen. Abgebaut werden nur 300 Tonnen im Jahr.

Platz 5: Russland

Insgesamt 3,8 Millionen Tonnen liegen laut Schätzungen auf russischem Territorium. 2500 Tonnen werden jährlich gefördert.

Platz 4: Australien

Dort liegt die Produktion mit 13.000 Tonnen im Jahr deutlich höher. Die Reserven belaufen sich auf 5,7 Millionen Tonnen.

Platz 3: Indien

Das Land baut 2900 Tonnen pro Jahr ab. Die Vorräte bieten Raum für mehr: Sie summieren sich auf 6,9 Millionen Tonnen.

Platz 2: Brasilien

Dort ist das Potenzial noch viel höher. In der Erde liegen noch 21 Millionen Tonnen, obwohl nicht mal ein Prozent der weltweiten jährlichen Fördermenge an Seltenen Erden bisher aus Brasilien stammt. Der Abbau dort ist meist höchst umweltschädlich.

Platz 1: China

Seltene Erden satt: China dominiert den Weltmarkt nicht nur durch seine immensen Vorkommen von 44 Millionen Tonnen. Es baut auch die weitaus größte Menge ab, nämlich 270.000 Tonnen pro Jahr. Vor allem aber beherrscht es die Weiterverarbeitung fast vollständig.

Quelle: U.S. Geological Survey


Informieren Sie sich in unseren Newslettern regelmäßig über die besten Fonds und ETFs. Dazu gibt es aktuelle News aus der Fondsbranche. Hier können Sie sich anmelden.

Weitere interessante Neuigkeiten erfahren Sie auf FundResearch TV. Dort stehen die Fonds-Experten Rede und Antwort zu aktuellen Entwicklungen an den Märkten und den besten Investment-Chancen.

Diesen Beitrag teilen: