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Warum 60-40-Portfolios künftig enttäuschen werden

Man müsse flexibel anlegen, meint Lesley-Ann Morgan von Schroders. Die hohen Renditen statischer Portfolios seien nicht wiederholbar. Ein fester Portfolio-Mix mit 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen hätte damit ausgedient.

25.06.2020 | 14:15 Uhr von «Ralf Ferken»

Der Blick zurück

Soll man sein Geld statisch oder flexibel in Aktien und Anleihen anlegen? In den vergangenen zehn Jahren war die Antwort darauf klar. Mit einem statischen Portfolio wären Anleger besser gefahren als mit flexiblen Portfolios, die ihre Aktienquote laufend an die aktuelle Marktlage anpassen wollen.

Denn aufgrund der fallenden Zinsen haussierten sowohl Aktien als auch Anleihen. Gleichzeitig funktionierten Bundesanleihen und US-Staatsanleihen jeweils als gutes Gegengewicht, als die Aktienkurse vor-übergehend fielen.

Doch jedes Jahrzehnt hat seine Eigenheiten, was sich gut am klassischen Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen zeigen lässt. Denn in den 1980er-, 1990er- und 2010er-Jahren erzielte ein solches Portfolio sehr hohe Renditen, während es in den 1970er- und 2000er-Jahren enttäuschte.

Denn je schwächer sich Aktien entwickelten, desto nachteiliger wirkte sich eine Kaufen-und-halten-Strategie aus. „Eine statische Asset Allocation funktioniert manchmal, aber nicht immer“, lautet daher die Schlussfolgerung von Lesley-Ann Morgan, die bei der britischen Fondsgesellschaft Schroders als Head of Multi-Asset Strategy arbeitet.

Lesley-Ann Morgan
Lesley-Ann Morgan
Schroders

Lesley-Ann Morgan (Bild: Schroders)

Der Blick voraus

Doch was bringen die 2020er-Jahre? „Wahrscheinlich werden die Aktien- und Anleiherenditen künftig niedriger ausfallen als in den vergangenen zehn Jahren“, erklärt Morgan. Denn die jährlichen Renditen für globale Aktien könnten von rund zehn auf rund sieben Prozent fallen, kalkuliert Schroders.

Noch drastischer wäre der Rückgang bei Staatsanleihen aus der Eurozone, Großbritannien, Japan und den USA. Dort könnten die Renditen von circa zwei bis vier auf circa -0,1 bis 0,5 Prozent fallen.

Ein 60/40-Portfolio würde dann nicht mehr sieben Prozent Rendite pro Jahr liefern, sondern nur noch knapp über vier Prozent. Vor allem sei es künftig unsicher, inwiefern Staatsanleihen guter Bonität noch als Absicherung gegen fallende Aktienkurse helfen könnten, betont Morgan.

Daher benötige man künftig mehr als zwei Anlageklassen, um sein Portfolio für verschiedene Szenarien zu wappnen. Beim Schroder ISF Global Diversified Growth (ISIN: LU0776410689) setzt das Schroders-Team zusätzlich etwa auf Absolute-Return-, Private-Equity- und Rohstoff-Strategien. Dazu kommen forderungsbesicherte Wertpapiere und Insurance-Linked Bonds wie Cat-Bonds

Beispielrechnung Aktienrendite p.a. Bondrendite p.a. 60/40-Rendite p.a.
2010-2019 10% 3% 7,2
2020-2029e 7% 0% 4,2

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