• DAX----
  • T-DAX----
  • ESt50----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • Metzler Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • Capital Group
  • Janus Henderson Investors
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Robeco
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Kames Capital
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • Carmignac
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Moventum
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Berenberg Vermoegensverwalter Office
  • Bakersteel Capital Managers
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Pictet
  • WisdomTree Europe
  • iQ-FOXX Indices
  • ODDO BHF Asset Management
  • BNP Paribas Asset Management
  • Degroof Petercam SA

Danske Invest setzt auf inflationsgekoppelte Anleihen

Dänische Fondsgesellschaft erwartet regelmäßige Rendite. Finanzielle Repression als Lösung der Krise.

01.06.2012 | 13:25 Uhr von «Patrick Daum»

In Zeiten starker Unsicherheiten an den Märkten, vor allem in Europa, setzt die dänische Fondsgesellschaft Danske Invest mit dem „Danske Invest Global Inflation Linked Bond“ (ISIN: DK0060140705) auf inflationsgekoppelte Anleihen. „Wir haben eine Krise“, sagt Stig Brammer Jensen, Produktspezialist bei Danske Invest. „Wenn wir ein Portfolio erstellen, müssen wir das beachten.“

Das Problem der Schuldenkrise sei nicht Griechenland, denn Staatsverschuldung gebe es überall auf der Welt. Das eigentliche Problem sei die Rezession, die es derzeit ausschließlich in Südeuropa gebe, so Jensen. „Wenn diese Länder pleite gehen, bekommen wir auch in Deutschland ein Problem.“ Martin Hummel Thisen, ebenfalls Produktspezialist bei Danske Invest, erkennt verschiedene Möglichkeiten, um Rückzahlung von Schulden zu bewältigen: Steigendes Wirtschaftswachstum, Drucken von Geld oder der europäische Ansatz des Sparens. Für die Fondsgesellschaft ist aber die finanzielle Repression die beste Lösung. Denn dadurch komme es zu negativen Realzinsen, so Thisen. Die finanzielle Repression beinhalte direkte Kreditvergaben von Renten- und Versicherungsfonds an Staatsregierungen, künstlich festgesetzte Höchstzinssätze, Beschränkungen von Kapitalflüssen und generell eine engere Verstrickung von Banken und Regierungen.

Da aber keineswegs ausgeschlossen sei, dass die Europäische Zentralbank die Gelddruckmaschine anwerfe, ist man bei Danske Invest mit inflationsgesicherten Anleihen vorbereitet. „Geld ist gut“, sagt Thisen, „mehr Geld ist besser.“ Die Zusammenstellung dieses Produkts sei gut durchdacht und profitiere vom Diversifikationsvorteil, so Thisen. So beinhalte der Fonds eine sorgfältig überlegte Auswahl an aktiven Positionen, um die Korrelation mit der Inflation nicht zu beeinträchtigen, und setzt auf eine hohe Information Ratio. Das Ziel der Dänen sei es, die Benchmark (Barclays World Gov. Inflation-Linked Bond) mit Positionen innerhalb der Benchmark um 50 Basispunkte pro Jahr zu schlagen. Das verwaltete Vermögen in der Strategie umfasse über eine Milliarde Euro.

In Deutschland, Luxemburg und der Schweiz ist der Fonds seit dem 28. Februar 2012 als Spiegelfonds zugelassen (ISIN: LU0727217308).

(PD)

Diesen Beitrag teilen: