China hat sich im Ausland massiv Know-how eingekauft. 1,5 Billionen Dollar haben chinesische Unternehmen zwischen 2005 und 2025 außerhalb des eigenen Landes investiert. Wohin das meiste Geld ging, zeigen die Top Ten.
30.06.2026 | 14:00 Uhr von «Andreas Pilmes»
Platz 10: Frankreich
Insgesamt 37,07 Milliarden Dollar flossen nach Frankreich. Es liegt damit knapp vor Russland.
Platz 9: Singapur
Dass China in dem Stadtstaat investiert, liegt auf der Hand. Er ist das südostasiatische Handels- und Finanzzentrum. 46,11 Milliarden Dollar kamen zusammen.
Platz 8: Indonesien
Auch dort überraschen die chinesischen Gelder nicht, 49,37 Milliarden waren es. Indonesien ist reich an Rohstoffen.
Platz 7: Deutschland
Insgesamt 56,34 Milliarden Dollar gingen nach Deutschland. Zum Beispiel kauften sich die Chinesen Know-how für die Produktion von Solaranlagen oder für den Kauf von Robotertechnik.
Platz 6: Kanada
Ein bisschen mehr wurde binnen 20 Jahren in Kanada investiert: 57,28 Milliarden.
Platz 5: Schweiz
Bei den Eidgenossen landeten 62,87 Milliarden Dollar. Sie verfügen über eine starke Pharmaindustrie.
Platz 4: Brasilien
Ein weiteres rohstoffreiches Land, in das China groß investierte. 78,88 Milliarden landeten in Brasilien.
Platz 3: Großbritannien
Bei den Briten wird es dreistellig: 106,58 Milliarden Dollar flossen in Übernahmen oder Beteiligungen.
Platz 2: Australien
Stichwort Rohstoffe: 108,12 Milliarden Dollar wurden in die australische Wirtschaft gepumpt.
Platz 1: USA
Das größte Einzelinvestment war 2013 der Kauf von Smithfield Foods, dem größten US-Produzenten von Schweinefleisch, durch den chinesischen Fleischgiganten Shuanghui für 7,1 Milliarden Dollar. Insgesamt investierten chinesische Firmen 204,14 Milliarden Dollar in den USA.
Quellen: China Global Investment Tracker, American Enterprise Institute, Heritage Foundation
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