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Verschnaufpause für den Bitcoin: Der langfristige Aufwärtstrend bleibt ungebrochen

Nach seiner extremen Performance darf der Bitcoin auch mal schwächeln. Der kurzfristigen Korrekturanfälligkeit steht der ungebrochene langfristige Aufwärtstrend gegenüber.

21.04.2021 | 11:00 Uhr von «Gerd Weger»

Nachdem in der vergangenen Woche der Hype im Zusammenhang mit dem Coinbase-Börsengang für neue Höchststände von fast 65 000 Dollar gesorgt hatte, rutschte der Preis des Bitcoin am Wochenende um 20 Prozent in den Keller. Ähnlich erging es den Altcoins. Gerüchte um ein verstärktes Vorgehen des US-Finanzministeriums gegen die Verwendung von Kryptowährungen für Geldwäsche wurden für den Einbruch am Kryptomarkt verantwortlich gemacht. Außerdem machten teilweise aufgewärmte Verbotsmeldungen des Bitcoin in Indien und der Türkei die Runde. Schließlich wurde noch auf Stromausfälle in China hingewiesen, die zu einem Einbruch der Bitcoin-Hashrate um fast die Hälfte geführt hatten.

Durch die deutlich geringere Netzwerkleistung verzögerten sich die Bitcoin-Transaktionen. Ein ähnliches Phänomen war schon vor dem Einbruch 2017/18 zu beobachten, als die Transaktionsgebühren beim Bitcoin massiv gestiegen waren. Allerdings war der Einbruch der Hashrate diesmal auf einen Stromausfall nach massiven Überschwemmungen in der chinesischen Provinz Xinjiang zurückzuführen. Trotzdem ist der Kursrutsch bis deutlich unter die 50-Tage-Linie ein Warnzeichen für eine kurzzeitige Korrektur.

Denn seit Beginn der Hausse im Oktober ist der Kurs immer über dieser Marke geblieben. Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es bei einem Durchbruch nach unten zu einer deutlicheren Korrektur kommen könnte. Trotzdem bleibt längerfristig für dieses Jahr der Aufwärtstrend unverändert.

Altcoins nach Einbruch wieder fest

Auch in der Baisse performen die Altcoins weiter gut. Zwar brachen viele gut gelaufene Coins am Wochenende zunächst viel stärker als der Bitcoin ein. Dies änderte sich jedoch bereits zum Wochenbeginn wieder, die Altcoin-Season geht also weiter. Insbesondere die in den vergangenen Ausgaben mehrfach erwähnten Coins mit Bezug zu asiatischen Projekten waren sehr stark. Allen voran Neo mit einem Wochenplus von 85 Prozent gegenüber einem Wochenminus beim Bitcoin von sechs Prozent. Auch Qtum mit einem Plus von 31 Prozent und Ontology mit 20 Prozent zeigten eine gute Outperformance. Dagegen war Ocean Protocol rund 15 Prozent schwächer und ist auf diesem Niveau wieder ein Kauf.

Allerdings gibt es teilweise auch Anzeichen für eine Überhitzung des Altcoin- Marktes. Ein gutes Beispiel dafür ist der Dogecoin. Vergangene Woche hatte Tesla-Chef Elon Musk mit einem Tweet zu Dogecoin wieder einmal den Kurs angeheizt. Das Wochenplus: 420 Prozent. Hierzu reichte sein Tweet eines Cartoons, den er mit "Doge Barking at the Moon" betitelte. Dogecoin hat als Logo einen asiatischen Hund.

Von ihren Entwicklern war die Kryptowährung ursprünglich als Spaß und Parodie auf den Bitcoin gedacht. Im Lauf der Zeit entwickelte sich aber ein riesige Fangemeinde. Dabei ist die Gesamtzahl aller Dogecoins nach oben nicht wie beim Bitcoin begrenzt, auch wenn die Inflation im Zeitverlauf abnimmt. Transaktionen können aber aufgrund der einfacheren Verschlüsselung schneller als bei Bitcoin abgewickelt werden. Trotzdem erscheint das Hochjubeln des Coins durch Musk- Tweets bedenklich.

Dieser Artikel erschien zuerst am 20.04.2021 auf boerse-online.de

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