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Kryptowährungen: Altcoins ziehen an

Der Bitcoin kämpft weiter mit der Marke von 60 000 US-Dollar. Viele Alternativen performen derzeit deutlich besser.

08.04.2021 | 12:15 Uhr von «Gerd Weger»

Ein gutes Kryptodepot besteht aus einem Basisinvestment mit Bitcoin und in geringerem Maß Ethereum. So könnten etwa 50 Prozent des für Kryptoanlagen vorgesehenen Gesamtbetrags in Bitcoin und zehn Prozent in Ethereum angelegt werden. Mit einem derartigen Basisinvestment wird ein möglichst hoher steuerfreier Gewinn zu realisieren versucht. Kryptoinvestments zählen zu den wenigen Kapitalanlagen, deren Gewinne unter bestimmten Voraussetzungen, nämlich mehr als ein Jahr Haltedauer, steuerfrei realisiert werden können.

Neben diesem Basisinvestment können dann etwa 40 bis 50 Prozent in verschiedene Altcoins investiert werden. Diese erleben oft erheblich größere Kursschwankungen als der Bitcoin. In den vergangenen Monaten zeigten viele Coins aus dem DeFi- und NFT-Bereich eine außergewöhnlich gute Performance. Einige davon haben wir hier in den vergangenen Monaten als Coin der Woche vorgestellt. Bei diesen Coins sollten dann zumindest zum Teil Kursgewinne auch einmal mitgenommen werden. Steigt ein Coin zum Beispiel um 200 Prozent, könnte man ein Drittel der Gesamtposition verkaufen und hätte dadurch schon einmal den gesamten investierten Betrag zurück.

Altcoins mit Kurspotenzial

Unser alter Favorit Cardano bleibt weiter ein sehr aussichtsreicher Altcoin. Seit unserer Erstempfehlung vor elf Monaten machte der Coin einen Sprung von 0,065 auf 1,20 Dollar und hat sich damit fast verzwanzigfacht. Trotzdem sind weitere Kursgewinne zu erwarten. Cardano besetzt nun auch das absolute Trendthema Non-Fungible Tokens (NFTs). Das sind einmalige und nicht austauschbare Token, die etwa für digitale Tickets oder Sammelobjekte verwendet werden. Durch das jüngste Upgrade wird es für jedermann möglich, Cardano-basierte Vermögenswerte wie NFTs, Stable Coins und DeFi- Produkte zu erstellen.

Cardano gilt wegen der deutlich geringeren Gebühren als der aussichtsreichste Ethereum-Killer. So kostet die Erstellung eines NFTs auf Cardano nur zwei Dollar. Auf Ethereum werden für den gleichen Vorgang mehrere Hundert Dollar fällig. Beobachter sehen bei NFTs aber schon ähnlich exzessive Auswüchse wie beim ICO-Boom 2017. Trotzdem dürfte das Thema noch weitergespielt werden. Weitere interessante Token mit NFT-Bezug sind die in den letzten Wochen hier als Coin der Woche vorgestellten Enjin, Chiliz, Flow und My Neighbor Alice.

Neben NFT ist DeFi seit dem vergangenen Jahr ein beherrschendes Thema am Kryptomarkt. Hier haben wir in den vergangenen Monaten bereits einige gut gelaufene Coins wie Compound oder Uniswap vorgestellt. Weitere interessante Coins aus diesem Bereich sind das Kreditprotokoll Aave, die DeFi-Exchange Kyber Network und Synthetix, eine synthetische Asset-Emissions-Plattform.
Einige asiatische Projekte wie Ocean Protocol, Ontology und Qtum performten zuletzt sehr gut und haben weiter Kurspotenzial. Hinter Ontology steht der Gründer von NEO, unserem heutigen Coin der Woche. Das Ziel von Ontology ist die Installation der Blockchain-Technologie bei Unternehmen, ohne dass diese größere Änderungen an ihren internen Systemen vornehmen müssen.

Dieser Artikel erschien zuerst am 08.04.2021 auf boerse-online.de

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