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Bitcoin konsolidiert unter 60.000 Dollar

Die Investoren bleiben hin- und hergerissen zwischen der Furcht vor einer forcierten US-Regulierung von Bitcoin und Co und der Hoffnung auf eine Jahresendrallye angesichts schwelender Inflationsängste.

25.11.2021 | 07:00 Uhr von «Timo Emden»

Bitcoin: Sorge um forcierte Regulierung in den USA, Zinserhöhungsspekulationen und Gewinnmitnahmen als Belastungsfaktor

Die nach Marktgröße wichtigste Digitalwährung notiert zu Wochenbeginn mit rund 57.500 Dollar pro Einheit weiterhin unter der psychologischen Marke von 60.000 Dollar. Ein Ausbruchsversuch oberhalb besagter Hürde war am Sonntag vorerst gescheitert. Temporär fehlt es an überzeugten Käufern. Dass selbst Schnäppchenjäger zur Stunde noch nicht ihr Geschäft wittern, könnte für weiteren Abgabedruck sprechen.

Eine Kombination aus überfälligen Gewinnmitnahmen, verschärften Regulierungen in den USA sowie Zinserhöhungsspekulationen jenseits des Atlantiks haben Anleger wieder vorsichtiger werden lassen. Das jüngst durch US-Präsident Joe Biden unterzeichnete billionenschwere Konjunkturprogramm sieht unter anderem verschärfte Steuer- und Transparenzpflichten für Anleger vor.

Auch wenn die bereits angelegten Daumenschrauben damit nicht festgezogen werden, könnte eine neue Regulierungsverordnung in den Vereinigten Staaten die Anleger und damit den Märkten temporär die Luft zum Atmen nehmen. Zwar ist eine Regulierung per se positiv zu bewerten, dennoch könnte diese kurzfristig immer wieder Belastungspotenzial auslösen.

Zinserhöhungsspekulationen reißen nicht ab

Aus fundamentaler Sicht gesellen sich nicht enden wollende Zinserhöhungsspekulationen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) dazu. Der Währungshüter könnte sich bereits im kommenden Jahr gezwungen sehen, an den Zinsschrauben zu drehen, um der grassierenden Inflation entgegensteuern. Ein Griff in den geldpolitischen Instrumentenkasten wie beispielsweise eine Zinserhöhung könnte Kryptowährungen tendenziell den Wind aus den Segeln nehmen.

El Salvador plant "Bitcoin City" - Anleger lässt dies kalt

Während man in El Salvador bereits offiziell mit dem Bitcoin bezahlen kann, will das Land via der Digitalwährung nun eine Stadt bauen. Die sogenannte "Bitcoin City" solle durch Einnahmen aus aufgelegten Bitcoin-Bonds gebaut werden, sagte Präsident Nayib Bukele am vergangenen Samstag.

Entstehen soll die Stadt in der östlich gelegenen Region La Union, welche außer der gängigen Mehrwertsteuer keine weiteren Steuern verlangen will und durch einen Vulkan mit Energie versorgt werden soll. "Investieren Sie hier und verdienen Sie so viel Geld, wie Sie wollen". Dies ist eine vollständig ökologische Stadt, die funktioniert und von einem Vulkan mit Energie versorgt wird, sagte der salvadorianische Präsident Bukele.

Die Pläne El Salvadors hat Anleger allerdings mehr oder weniger kalt gelassen. Auf taube Ohren stoßen dürften diese jedoch nicht. Spätestens bei der Herausgabe sogenannter Bitcoin-Bonds könnten Investoren hellhörig werden. Sollte es tatsächlich zu dem Bau der "Bitcoin City" kommen, wäre dies durchaus begrüßenswert.

Die Hoffnung, dass El Salvador auch in derartigen Bauvorhaben in Zukunft als mögliche Blaupause für weitere Staaten fungiert, bleibt aktuell überschaubar. Theorie und Praxis bleiben derzeit zwei verschiedene Paar Schuhe. Möglicherweise handelt es sich aktuell in erste Linie um einen weiteren Marketing-Schachzug als tatsächlich praxisnahe Pläne.

Anleger hoffen auf Rally bei Floki Inu

Von der jüngsten Euphorie rund um die "Hundewährung" Floki Inu ist derzeit weniger zu spüren. Die Währung, welche nach dem Hund von Elon Musk benannt ist, sorgt jedoch seit geraumer Zeit mit Werbekampagnen beispielsweise im Londoner öffentlichen Verkehrssystem für Aufsehen. Anzeigen mit dem Slogan "Vermisster Doge? Get Floki" zieren U-Bahn-Stationen, Züge oder auch Busse, um mehr Aufmerksamkeit für Foki Inu zu generieren.

"Diese Werbekampagnen werden zusammenlaufen und ein umfassender Angriff auf das öffentliche Londoner Verkehrssystem sein", so die Unterstützer von Floki Inu. Weitere Werbetafeln sollen auch in den USA, Japan, China und Russland platziert werden. Finanziert wird die Werbung dabei durch die Käufer selbst, welche eine Marketinggebühr in Höhe von vier Prozent zahlen.

Offiziell werde die Gebühr für das "Onboarding von Influencern" nebst Weiterentwicklung und Wachstum für das Floki-Ökosystem" verwendet, heißt es auf der Webseite. Doch möglicherweise könnte Floki Inu durch die Werbekampagne schlafende Hunde geweckt haben. Die Regulierungsbehörden dürften in Zukunft ein schärferes Auge auf Krypto-Anzeigen werfen, um vor allem Privatanleger zu schützen.

Nichtsdestotrotz hoffe Anleger darauf, dass Floki Inu in die Fußstapfen von Dogecoin sowie Shiba Inu tritt und damit gleichzeitig auf eine neue Rally, befeuert durch möglicherweise Elon Musk. Gerade bei Meme-Währungen wie Floki Inu sollten Marktteilnehmer allerdings die Verlustrisiken besonders im Auge behalten.

Dieser Artikel eschien zuerst am 24.11.2021 auf boerse-online.de

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