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Ifo-Institut: Virus-Krise drückt weiter auf die Industrieproduktion

Die deutsche Industrie rechnet wegen der Corona-Krise laut einer Umfrage des Ifo-Instituts auch in den kommenden Monaten mit einem Produktionsrückgang. Allerdings dürfte sich der Einbruch deutlich verlangsamen.

08.06.2020 | 07:00 Uhr

Im Mai sei der Ifo-Index zu den Produktionserwartungen auf minus 20,4 Punkte gestiegen, nach minus 51,0 Punkten im April, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des Münchener Forschungsinstituts. Der Anstieg im Mai sei der stärkste Zuwachs des Index seit der Wiedervereinigung gewesen. "Aber das bedeutet nur, dass der Sturzflug nun flacher wird", sagt der Leiter der Ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe.

Allerdings sei der Indexwert für die Produktionserwartungen in der deutschen Autoindustrie im Mai in den positiven Bereich gestiegen, was auf eine wieder steigende Fertigung in der deutschen Schlüsselbranche hinweist. "Das ist keine Überraschung, nachdem die Produktion vielerorts nahe komplett eingestellt worden war", kommentierte Wohlrabe die Ergebnisse.

Wie die Umfrage weiter zeigt, erwarten die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse mittlerweile einen schwachen Rückgang ihrer Produktion. Der Index für die Pharma-Branche fiel im Mai auf minus drei Punkte nach plus 14 Zähler im April. In der Bekleidungsindustrie bleibt die Stimmung derweil extrem pessimistisch. Der Index fiel im Mai auf minus 88 Punkte nach minus 72 im April.

In der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie bei der Herstellung von Metall-Erzeugnissen stiegen die Erwartungen, signalisieren aber weiterhin einen Produktionsrückgang. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen, im Maschinenbau, in der Chemie und bei Herstellern von Druckerzeugnissen. Bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln verbesserte sich der Indexwert auf minus 5 Punkte.

Quelle: dpa-AFX

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