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Berliner Immobilienpreise am stärksten gestiegen

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien haben in den vergangenen drei Jahren kräftig zugelegt. Am stärksten war der Anstieg in der Hauptstadt. Teuerstes Pflaster Deutschlands bleibt aber mit Abstand München.

29.03.2019 | 09:38 Uhr von «Thomas Gräf»

Die Preise für Wohnimmobilien haben in Berlin in den vergangenen drei jahren um fast die Hälfte zugelegt – das ergibt eine Auswertung des Internet-Immobilienmaklers Homeday. In seinem Preisatlas listet das Unternehmen Immobilienpreise und Preisentwicklung in deutschen Groß- und Mittelstädten ab 60.000 Einwohner. Gemessen wurde die Veränderung von Ende 2015 bis Ende 2015.

Danach haben die Preise in den 150 erfassten Städten um mindestens sieben (Dessau) und maximal 46 % (Berlin) zugelegt. Das geringste Wachstum fand hingegen in Saarbrücken (13 %), Iserlohn (13 %) und Schwerin (12 %) statt. Die zehn Städte mit dem höchsten Wachstum finden Sie in der folgenden Tabelle:

Stadt DEZ '15 DEZ '18
Berlin 2.630 3.840 46 %
Augsburg 2.400 3.420 43 %
Leipzig 1.290 1.830 42 %
Heilbronn 1.910 2.680 40 %
Ludwigsburg 2.440 3.420 40 %
Esslingen 2.410 3.350 39 %
Pforzheim 1.610 2.230 39 %
Offenbach 2.130 2.920 37 %
Sindelfingen 2.400 3.290 37 %
Göttingen 1.720 2.340 36 %

Hinsichtlich der absoluten Preise ist München nach wie vor Spitzenreiter: Dort werden laut Homeday im Schnitt 7.100 €/qm gezahlt. In der bayrischen Landeshauptstadt lag das Wachstum in den vergangenen drei Jahren bei über 28 Prozent. Auf den Plätzen folgen Frankfurt a.M. und Konstanz.

Die geringsten Preise für Wohnimmobilien werden mit 670 €/qm aktuell in Plauen gezahlt. Günstig wohnen kann man auch in Zwickau (900 €/qm), Dessau (880 €/qm) und Gera ( 850€/qm). Die zehn teuersten Standorte laut Homeday zeigt die folgende Tabelle:

Stadt 12/2015 12/2018 Veränderung
München 5.520 7.100 29 %
Frankfurt 3.590 4.660 30 %
Konstanz 3.470 4.500 30 %
Freiburg 3.240 4.180 29 %
Stuttgart 3.160 4.100 30 %
Ingolstadt 3.190 4.020 26 %
Hamburg 3.220 3.990 24 %
Regensburg 3.070 3.890 27 %
Rosenheim 2.890 3.880 34 %
Berlin 2.630 3.840 46 %

Homeday ist ein Berliner Startup, das Immobilientransaktionen über lokale Makler organisiert und Kunden bei der Provision entlasten will. Ziel von Homeday ist es nach eigenen Angaben, den Immobilienmarkt zu digitalisieren. Dabei will man in Konkurrenz treten zu den vor Ort ansässigen Maklern, soweit diese nicht bereits Kooperationspartner sind.

Die Zahl der Immobilienmakler in Deutschland wird vom Immobilienverband IVD auf rund 30.000 geschätzt. Denen erwächst  in den vergangenen Jahren vermehrt Konkurrenz durch die sogenannten Proptechs – digitale Startups, die Dienste für den Immobiliensektor entwickeln. Davon soll es mittlerweile mehr als 300 geben. Allein im Maklerbereich wollen neben Homeday noch sechs weitere Startups den traditionellen Hausvermittlern das Leben schwer machen.

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