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Deka steigert Absatz um 80 Prozent

Der Absatz von Fonds und Zertifikaten der Deka-Gruppe ist im Pandemie-Jahr 2020 kräftig gestiegen. Erstmals lag die Nettovertriebsleistung der Deka-Gruppe mit 32,1 Mrd. Euro deutlich über 30 Mrd. Euro und stieg damit um rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18,0 Mrd. Euro).

30.03.2021 | 12:45 Uhr von «Jörn Kränicke»

Davon entfielen 12,6 Milliarden Euro (11,1 Mrd. Euro) auf das Retailgeschäft und 19,5 Milliarden. Euro (6,9 Mrd. Euro) auf das Geschäft mit institutionellen Kunden. Bei den Privatanlegern waren mit 4,7 Milliarden Euro (3,2 Mrd. Euro) vor allem Aktienfonds gefragt, 2,5 Milliarden Euro (2,1 Mrd. Euro) legten sie zusätzlich in Immobilienfonds an.

776000 Sparpläne wurden neu abgeschlossen

Der Boom bei Wertpapiersparplänen hielt auch 2020 an: Mit netto 776.000 neu abgeschlossenen Verträgen verzeichnete die Deka ein deutliches Wachstum (Vorjahr: 620.000). Damit hat sich die Zahl der Sparpläne in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt. Die Deka verwaltet mittlerweile über 5,9 Millionen Sparverträge (Ende 2019: 5,1 Millionen).

Sparpläne sind das neue Sparbuch

Dr. Georg Stocker, Vorstandsvorsitzender der DekaBank: „Sowohl Privat- als auch institutionelle Anleger haben uns in der Krise in hoher Zahl ihr Geld anvertraut, weil wir ihnen die richtigen Lösungen bereitstellen konnten. Das Sparbuch der 2020er Jahre ist der Wertpapiersparplan. Die hohen Absatzzahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer weite Teile der Bevölkerung an dieser Entwicklung nicht partizipieren.“

Auch die gesamten Assets stiegen

Trotz des schwierigen Umfelds stiegen die Total Assets im Vergleich zum Vorjahr um 26 Milliarden Euro auf 339 Milliarden. Euro (Ende 2018: 313 Mrd. Euro). Die Wertentwicklung war auf Jahressicht leicht positiv. Demgegenüber standen Ausschüttungen an die Fondsanleger von insgesamt 3,5 Mrd. Euro und Fälligkeiten bei den Zertifikaten in Höhe von 3,3 Mrd. Euro.

Ergebnis der Deka-Gruppe sinkt

Das Wirtschaftliche Ergebnis der Deka-Gruppe liegt für 2020 bei 269 Millionen Euro (Vorjahr: 434 Mio. Euro). Der Grund für den Rückgang zum Vorjahr ist die Erhöhung der Risikovorsorge auf -178 Millionen Euro, um auf potenzielle Ausfälle infolge der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Zudem haben erneute zinsinduzierte Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen belastet (-50 Mio. Euro).

Risikovorsorge wurde erhöht

Die Erträge der Deka beliefen sich auf 1.388 Mio. Euro (Vorjahr: 1.561 Mio. Euro). Der Rückgang in Höhe von 11 Prozent ist in erster Linie auf die höhere Risikovorsorge für die von der Corona-Krise besonders betroffenen Transportmittel- und Immobilienfinanzierungen zurückzuführen. Ohne die Risikovorsorge lagen die Erträge nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Davon entfielen 94 Prozent auf das Provisionsergebnis in Höhe von 1.309 Mio. Euro (1.344 Mio. Euro). Das Zinsergebnis lag mit 165 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (203 Mio. Euro).

Ergebnis aus dem Handelsbuch steigt

Die Risikovorsorge im Kredit- und Wertpapiergeschäft erhöhte sich auf insgesamt -178 Mio. Euro (-11 Mio. Euro). Der signifikante Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Kreditgeschäft in Höhe von -162 Mio. Euro (-9 Mio. Euro). Das Finanzergebnis summierte sich auf 165 Mio. Euro und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert (198 Mio. Euro). Das Finanzergebnis aus Handelsbuch-Beständen stieg dabei um 7 Prozent auf 195 Mio. Euro (183 Mio. Euro im Vorjahr). Das Finanzergebnis aus Bankbuch-Beständen sank hingegen auf -30 Mio. Euro (15 Mio. Euro). Der wesentliche Grund für den Rückgang waren die negativen Bewertungsergebnisse bei Wertpapierbeständen.

Sinkender Rechnungszins belastet

Das Sonstige betriebliche Ergebnis betrug -73 Mio. Euro (-173 Mio. Euro). Hierin enthalten sind versicherungsmathematische Verluste bei Pensionsrückstellungen in Höhe von -50 Mio. Euro. Dabei wirkte sich vor allem der Rückgang des Rechnungszinses auf 0,70 Prozent (Ende 2019: 1,10 Prozent) negativ aus. Die versicherungsmathematischen Effekte sind in der IFRS-GuV nicht enthalten, da sie direkt über das Eigenkapital gebucht werden. Bei der Deka werden sie jedoch im Wirtschaftlichen Ergebnis berücksichtigt.

Aufwendungen sinken leicht

Die Aufwendungen in Höhe von 1.119 Mio. Euro sanken leicht gegenüber dem Vorjahr (1.127 Mio. Euro). Dies gelang durch aktives Kosten-management, trotz eines Anstiegs der Bankenabgabe um 12 Mio. Euro auf 52 Mio. Euro (40 Mio. Euro) und höherer Pflichtbeiträge zur Sicherungsreserve (20 Mio. Euro vs. 17 Mio. Euro im Vorjahr).
Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis stieg auf 70,2 Prozent (Vorjahr: 69,1 Prozent). Die bilanzielle Eigenkapitalrentabilität (vor Steuern) sank auf 5,5 Prozent (9,0 Prozent).

Kernkapitalquote bleibt hoch

Die Finanz- und Vermögenslage der Deka-Gruppe ist weiterhin solide: Die harte Kernkapitalquote lag zum Jahresende 2020 unverändert bei 14,2 Prozent. Die aufsichtsrechtliche Anforderung wurde damit jederzeit deutlich übertroffen.
Die Leverage Ratio (fully loaded) erhöhte sich auf 5,6 Prozent (4,9 Prozent) per Jahresende 2020 und lag damit signifikant über der ab Juni 2021 einzuhaltenden Mindestquote von 3,0 Prozent.

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