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Goldrally geht weiter

Der Preis des gelben Edelmetalls kann im Zug der Ukraine-Krise kräftig zulegen. Doch mittelfristig gibt es wichtigere Einflussfaktoren.

21.03.2022 | 12:15 Uhr von «Markus Bussler»

Krieg, Terror, Unsicherheit — ein gutes Umfeld für Gold? Mit Blick auf die aktuelle Situation ist man rasch geneigt, diese Frage mit einem klaren Ja zu beantworten. Ein Blick in die Vergangenheit aber zeigt: Wer das Edelmetall allein aufgrund eines Krieges oder eines Terroranschlags gekauft hat, tat dies aus falscher Motivation.

Sicher, kurzfristig ließ die Angst vor einem Krieg Anleger in den sicheren Hafen Gold fliehen, und das sorgte für einen Kurssprung. Doch dieser währte nicht lange. Selbst die fürchterlichen Anschläge vom 9. September 2001 in New York bewirkten lediglich einen kurzen Anstieg beim Goldpreis. Binnen weniger Wochen war diese Bewegung fast vollständig wieder abgearbeitet.

Inflation und Zinsen

Der mittel- bis langfristige Trend beim Goldpreis wird durch andere Faktoren bestimmt: Inflation und Zinsen sind zwei wichtige Faktoren. Kein Wunder also, dass der Goldpreis kurz vor der viel beachteten Sitzung der US-Notenbank in dieser Woche zu einer Korrektur angesetzt hat.

Auch hier ein Blick in die Vergangenheit: Gold hat regelmäßig vor der ersten Zinsanhebung ein zyklisches Tief eingezogen, notierte anschließend noch zwei bis drei Wochen schwächer und begann dann zu steigen. Die vielfach zitierte negative Korrelation zwischen Zinsen und Goldpreis lässt sich historisch nicht belegen.

Im Gegenteil: Als die Fed die Zinsen im Jahr 1999 erstmals angehoben hat, startete Gold mit einer Verzögerung von einigen Wochen einen Bullenmarkt, der bis in das Jahr 2012 angehalten hat. Als die US-Notenbank die Zinsen im Dezember 2015 erstmals anhob, folgte eine Rally von mehr als 30 Prozent beim Goldpreis binnen acht Monaten.

Rally könnte bevorstehen

Wiederholt sich also die Geschichte oder dient sie zumindest als Vorbild, dann dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten abermals eine Rally bei Gold, aber auch bei Silber anbahnen. Die Fed hat die Zinsen erstmals seit vier Jahren wieder angehoben. Das könnte den Goldpreis auf ein neues Allzeithoch jenseits der 2075 Dollar aus dem August 2020 hieven. Aus technischer Sicht wäre dann der Weg zu weitaus höheren Kursen bis in den Bereich von 2300 Dollar frei.

Für Anleger, die auf ein solches Szenario setzen wollen, bietet sich eine Investition in Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0) an. Dabei handelt es sich um einen mit physischem Gold hinterlegten ETC (Exchange Traded Commodity). Gegen Gebühr können Anleger sich die Barren theoretisch auch nach Hause liefern lassen. Besonderes Schmankerl: Die Gewinne aus dem ETC sind analog den Gewinnen mit physischem Gold nach einem Jahr steuerfrei.

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