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Goldpreis: Anhaltende Kauflaune unter Terminmarktprofis

Laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC sind bei Gold-Futures erstmals seit sieben Wochen sowohl große als auch kleine Terminspekulanten optimistischer geworden.

21.10.2021 | 12:15 Uhr von «Jörg Bernhard »

Nahezu unverändert verharrte indes das allgemeine Interesse an Gold-Futures, ablesbar an der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest), die sich mit 484.400 Futures gegenüber der Vorwoche praktisch nicht verändert hat. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (Optimismus überwiegt) großer und kleiner Terminspekulanten stellte sich in der Woche zum 12. Oktober ein Anstieg von 203.700 auf 207.600 Kontrakte (+1,9 Prozent) ein. Damit wurde das vor zwei Wochen erzielte Jahrestief zwar spürbar übertroffen, Ende Dezember fiel dieser Wert aber noch um rund 100.000 Kontrakte höher aus. Fazit: Es besteht weiterhin erhebliches Nachholpotenzial.

Großspekulanten (Non-Commercials) sind erneut optimistischer geworden. Ihre Long-Seite haben sie um 2.600 Futures nach oben gefahren und zugleich ihr Short-Exposure um 400 Kontrakte reduziert. Bei der Netto-Long-Position führte dies zu einem moderaten Plus von 182.600 auf 185.500 Futures (+1,6 Prozent). Deutlich dynamischer ging es mit der Netto-Long-Position kleiner Terminspekulanten (Non-Reportables) nach oben. Hier war auf Wochensicht ein Anstieg von 21.100 auf 22.100 Futures (+4,7 Prozent) registriert worden.

Gold: Inflation erweist sich als hartnäckig

In der vergangenen Woche wurde für den Monat September ein Anstieg der Konsumentenpreise um 5,4 Prozent p.a. gemeldet. Ein noch höherer Wert wurde zuletzt vor 13 Jahren gemeldet. Auch die US-Kerninflationsrate (4,0 Prozent p.a.) sowie die Produzentenpreise (+8,6 Prozent p.a.) bleiben besorgniserregend hoch. In Deutschland kletterte die Inflation mit 4,1 Prozent p.a. sogar auf den höchsten Stand seit 28 Jahren. Zugleich entwickeln sich die Volkswirtschaften schwächer als erwartet. Geringes Wirtschaftswachstum bei relativ hoher Inflation gilt in der Volkswirtschaftslehre als Stagflation.

Eine solche Phase wird als besonders gefährlich angesehen, weil die Notenbanken auf die Inflation mit höheren Leitzinsen reagieren müsste, was im Gegenzug der wirtschaftlichen Entwicklung schaden würde. Bleibt zu hoffen, dass die jüngsten Irritationen lediglich auf corona-bedingte Anpassungsschwierigkeiten zurückzuführen sind. Unabhängig davon dürfte Gold auf lange Sicht weiterhin als Must-have-Investment einzustufen sein.

Dieser Artikel erschien zuerst am 19.10.2021 auf boerse-online.de

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