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Neue Dividendenschätzungen zu allen 30 DAX-Werten der NordLB

Covid-19 hat auch an der Dividendenfront in diesem Jahr für ungewöhnlich viel Bewegung gesorgt. Unter dem Eindruck der anhaltenden Pandemie haben die Analysten der NordLB gerade ihre Dividendenprognosen für die DAX-30-Titel aktualisiert.

27.11.2020 | 12:15 Uhr von «Jürgen Büttner»

Die weltweiten Dividenden verringerten sich im 3. Quartal um 55 Milliarden Dollar auf 329,8 Milliarden Dollar - ein Minus von 11,4 Prozent auf bereinigter und 14,3 Prozent auf absoluter Basis. Das geht aus dem aktuellen Report zum Janus Henderson Global Dividend Index hervor. Diese langfristige Studie der globalen Dividendentrends analysiert die von den 1.200 größten Unternehmen (nach Marktkapitalisierung) in jedem Quartal ausgeschütteten Dividenden.

Für die Dividenden in Europa ist das 3. Quartal ein eher ruhiger Zeitraum. Sie fielen auf bereinigter Basis um 26,8 Prozent - deutlich weniger als im 2. Quartal (-36,9 Prozent), was hauptsächlich auf eine günstigere Zusammensetzung nach Branchen zurückzuführen ist In Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden holten Unternehmen Ausschüttungen nach, die sie früher im Jahr ausgesetzt hatten; allerdings zahlten sie in vielen Fällen weniger als ursprünglich beabsichtigt.

In Deutschland zahlten Vonovia und RWE zuvor gestrichene Ausschüttungen und nahmen zudem Erhöhungen vor. Allerdings reichte dies nicht aus, um Daimlers Dividendenkürzung um 70 Prozent zu kompensieren. Insgesamt sanken die Dividenden in Deutschland auf bereinigter Basis um 36,5 Prozent, nach einem Rückgang um 9,8 Prozent im 2. Quartal. Dennoch steht heute schon fest, dass Deutschland in diesem Jahr zu den größten Dividendenzahlern in Europa gehören wird. Das gilt besonders, nachdem Volkswagen seine Dividende im Oktober mit fünf Monaten Verspätung in voller Höhe gezahlt hat. Wesentliche Gründe für die deutsche "Resilienz" sind der Mangel an dividendenzahlenden Großbanken sowie der Umstand, dass Deutschland die Pandemie vergleichsweise gut unter Kontrolle hat.

Mit dem Thema Dividenden hat sich auch die Norddeutsche Landesbank (NordLB) in einer aktuellen Ausarbeitung beschäftigt. Darin geht es konkret um die Dividendenaussichten der 30 DAX-Vertreter für das laufende und für das kommende Geschäftsjahr. Vor allem Coronavirus-bedingt haben die Analysten bei ihren Prognosen seit September einige Anpassungen vorgenommen. Wir berichten, wie die neuen Schätzungen zu den 30 DAX-Mitgliedern nun aussehen und bei welchen acht DAX-Aktien die NordLB auch mit Blick auf die Dividenden zum Kauf rät.

Die neuen DAX-Dividendenschätzungen im Überblick

Wie bereits angedeutet betrachtet Autor Wolfgang Donie in einer aktuellen Studie die Entwicklung der Dividenden der deutschen Standardwerte (DAX) für die Geschäftsjahre 2020e und 2021e. Wie es darin heißt, hat man seit der letzten Betrachtung im September 2020, in der sich bereits beachtliche COVID-19-Auswirkungen zeigten, die Dividendenschätzungen in einer Vielzahl von Fällen weiter angepasst. Für die in 2021 zur Auszahlung kommenden Dividenden für das laufende Geschäftsjahr 2020 wurden die Erwartungen in neun Fällen gesenkt und in fünf Fällen erhöht.

Wie der Tabelle zu entnehmen ist, gab es Senkungen bei BASF, Bayer, Continental, Deutsche Post, Infineon, Linde, Siemens, Volkswagen und Vonovia. Nach oben ging es mit den Ausschüttungsprognosen dagegen bei BMW, Daimler, HeidelbergCement, Henkel, Merck KGaA.

Veränderung der NordLB-Dividendenschätzungen 2020e gegenüber September 2020

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NordLB-Dividendenprognosen versus Analystenkonsens

Die nächsten beiden Tabellen vergleichen im ersten Fall die Dividendenschätzungen der NordLB für das Geschäftsjahr 2020 mit den aktuellen Analystenkonsensprognosen nach Refinitiv. Es zeigt sich laut Donie nach wie vor ein etwas konservativeres Bild der hauseigenen Schätzungen. Pandemie-bedingt bleiben die Abweichungen aber bei einigen Unternehmen erhöht.

Im zweiten Fall stehen sich die Dividendenschätzungen der NordLB für das Geschäftsjahr 2021 (Auszahlung in 2022) mit jenen der aktuellen Konsensschätzungen gegenüber. Demnach gehen sowohl die NordLB als auch die anderen Analysten im Schnitt davon aus, dass die Ausschüttungen für das Jahr 2021 gegenüber 2020 wieder zulegen werden.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 27.11.2020 auf boerse-online.de

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