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EZB: Bankenunion positiv für Marktstimmung

Zentralbank sieht Zusammenhänge zwischen der Ankündigung einer Bankenunion und wachsenden Marktvertrauen.

26.04.2013 | 11:52 Uhr von «Patrick Daum»

Für das zweite Halbjahr 2012 erkennt die Europäische Zentralbank (EZB) eine Verbesserung der Finanzmarktintegration. „Nachdem es in der ersten Jahreshälfte aufgrund der getrübten Stimmung an den Finanzmärkten, ungünstigerer Entwicklungen der Staatsfinanzen und der Fragilität von Banken in einigen Ländern des Euro-Währungsgebiets zu einer Verschlechterung gekommen“, heißt es im diesjährigen EZB-Bericht, der heute in Brüssel vorgestellt wurde. Als Auslöser für den Stimmungsumschwung machen die Analysten den im Juni 2012 getroffenen Beschluss der europäischen Staats- und Regierungschefs aus, eine gemeinsame Bankenaufsicht als ersten Schritt in Richtung einer Bankenunion zu schaffen. Die Ankündigung geldpolitischer Sondermaßnahmen („Draghi-Put“) durch die EZB habe ebenfalls zur Wende beigetragen.

Trotz der verbesserten Stimmung seien die Finanzmärkte nach wie vor fragil. „Es ist von größter Bedeutung, dass die Dynamik zur Schaffung einer stärkeren Wirtschafts- und Währungsunion erhalten bleibt“, geht aus dem Bericht hervor. „Weitere Fortschritte bei der Errichtung einer gemeinsamen Bankenaufsicht und anderer Komponenten einer Bankenunion werden entscheidend sein, um die Entwicklung an den Finanzmärkten in diesem Jahr zu unterstützen.“ Im ersten Halbjahr 2012 hätte sich die Fragmentierung der Finanzmärkte im Euroraum erneut verstärkt. Hauptursache hierfür sei das Redenominierungsrisiko – also die Gefahr vor der Wiedereinführung der nationalen Währung – gewesen, das mit Befürchtungen eines möglichen Auseinanderbrechens der Währungsunion zusammenhinge. Daher nimmt die EZB die politischen Entscheidungsträger in die Pflicht: „Das Ziel einer Finanzmarktintegration und einer konsequenten weiteren Rückführung der immer noch vorhandenen Fragmentierung kann nur erreicht werden, wenn die strukturellen und institutionellen Reformen auf nationaler und europäischer Ebene fortgesetzt werden.“

(PD)

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