• DAX----
  • T-DAX----
  • ESt50----
  • EUR/USD----
  • BRENT----
  • GOLD----
  • Metzler Asset Management
  • Pro BoutiquenFonds GmbH
  • Natixis Investment Managers S.A.
  • Capital Group
  • Janus Henderson Investors
  • Morgan Stanley Investment Management
  • Robeco
  • Bellevue Funds (Lux) SICAV
  • Kames Capital
  • Edmond de Rothschild Asset Management
  • Credit Suisse (Deutschland) AG
  • Carmignac
  • KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
  • Moventum
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Berenberg Vermoegensverwalter Office
  • Bakersteel Capital Managers
  • AB Europe GmbH
  • M&G Investments
  • Pictet
  • WisdomTree Europe
  • iQ-FOXX Indices
  • ODDO BHF Asset Management
  • BNP Paribas Asset Management
  • Degroof Petercam SA

Aus für Schweizer Aktien wie Nestlé und Novartis, aber nicht für BB Biotech - Was Anleger wissen müssen

Der Handelsstreit zwischen der Schweiz und der EU hat dazu geführt, dass Schweizer Aktien nur noch in Zürich gehandelt werden dürfen. Aber nicht alle Aktien sind davon betroffen: Hier ein Überblick zur aktuellen Situation.

02.07.2019 | 14:29 Uhr von «Matthias Fischer»

Der Handelsstreit zwischen der Schweiz und der EU hat dazu geführt, dass Schweizer Aktien nur noch in Zürich gehandelt werden dürfen. Das trifft auch auf bei den Anlegern so beliebte Werte wie Nestlé oder Novartis zu. Anleger, die diese Aktien handeln möchten, haben jetzt nur noch die Börse in Zürich als Handelsplatz. Dabei erhöhen sich die Gebühren zum Teil deutlich, denn Zürich ist ein Handelsplatz außerhalb der EU. Ohne ein Franken-Konto fallen zudem zusätzliche Gebühren für den Devisenumtausch an.

Aber es gibt auch Ausnahmen: Alle Schweizer Aktien, die neben der Schweiz noch in einem weiteren Land gelistet sind, dürfen weiter in Deutschland gehandelt werden. Das trifft etwa auf die Aktie von BB Biotech zu. Die Aktie des in die Biotechbranche investierenden Unternehmens ist bei deutschen Anlegern beliebt. Aber auch die Aktie des Schweizer Medienkonzerns Highlight Communication und des Ingenieurdienstleisters Edag werden weiter außerhalb der Schweiz gehandelt. Ebenso der in Zürich ansässige Versicherungskonzern Chubb, der auch im S&P 500 gelistet ist.

Und: Aktien wie Nestlé oder Novartis können derzeit außerbörslich immer noch in Deutschland gehandelt werden. Bei den Anbietern Lang & Schwarz sowie der Commerzbank können sie gekauft und verkauft werden. Zwar müssen sich Anleger auf einen höheren Spread als üblich einstellen, also auf eine größere Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.

Um das Chaos vollständig zu machen: Die Aktie des österreichischen Halbleiterkonzerns AMS darf nur noch in der Schweiz gehandelt werden, weil AMS nur in der Schweiz gelistet ist. Hintergrund des Konflikts ist, dass sich EU und Schweiz nicht über ein Rahmenabkommen einigen können.

Hier geht es zu BO.de

Diesen Beitrag teilen: