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Fondsbranche

Deutsche-Bank-Tochter DWS sammelt wieder Anlegergeld ein - Aktie fällt

Die Deutsche-Bank-Tochter DWS hat im Sommer wieder zusätzliches Geld von Anlegern eingesammelt. Unter dem Strich steckten die Kunden in den Monaten Juli bis September 7,7 Milliarden Euro in die DWS-Fonds, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

26.10.2022 | 16:25 Uhr

Das lag allerdings vor allem an einem Ansturm auf Geldmarktprodukte, an denen die Fondsgesellschaft vergleichsweise wenig verdient. In den anderen Segmenten wie Aktienfonds zogen die Anleger unter dem Strich fast zehn Milliarden Euro ab. Für die DWS-Aktie ging es nach den Nachrichten deutlich abwärts.

Am späten Vormittag lag das Papier mit mehr als sechs Prozent im Minus und war damit zweitschwächster Titel im Nebenwerte-Index SDax . Branchenexperten bewerteten die Ergebnisse unterschiedlich. So sah sich Analyst Mandeep Jagpal von der kanadischen Bank RBC vom Abfluss der Kundengelder aus den gewinnträchtigeren Bereichen enttäuscht. Sein Kollege Tom Mills vom Analysehaus Jefferies fand die Ergebnisse hingegen etwas besser als erwartet. Allerdings hätten überraschend hohe Kosten die gute Entwicklung begrenzt.

Nach kräftigen Mittelabflüssen im ersten Halbjahr konnte die DWS die Entwicklung im Sommer zwar drehen. Dennoch haben Anleger in den ersten neun Monaten unter dem Strich immer noch rund 18 Milliarden Euro bei der Fondsgesellschaft abgezogen. Dem Unternehmen zufolge fragten Kunden im dritten Quartal neben den Cash-Produkten aber auch verstärkt alternative Anlagen mit hohen Margen für die DWS nach. Abflüsse gab es vor allem bei den Fonds mit einem Fokus auf Anleihen.

Unterdessen steigerte die DWS ihre Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 689 Millionen Euro und damit stärker als von Analysten im Schnitt erwartet. Der Überschuss gab hingegen um fast ein Fünftel auf 147 Millionen Euro nach. An seinen Prognosen für das laufende Jahr hält das Management fest.   (dpa-AFX)

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