Für Carl Vine, Co-Head Asia-Pacific Equity Investment bei M&G Investments, bleibt Japan auch in Zukunft ein Lieblingsmarkt. Hier erklärt er, warum:
In unserem Halbjahresausblick analysieren wir, inwiefern Faktoren wie die Inflation und das höhere Zinsumfeld die Märkte in den kommenden Monaten beeinflussen könnten.
Das vergangene Jahr war ein echtes Annus Horribilis für festverzinsliche Wertpapiere. Zweistellige Verluste waren keine Seltenheit. Viele Staatsanleihen und inflationsgebundene Papiere mit längeren Laufzeiten verzeichneten gar Verluste von über 20 %.
Unsere Experten Fondsmanager Dr. Wolfgang Bauer, CFA, CAIA und Kapitalmarktstratege Ivan Domjanic, CFA ordnen das aktuelle Marktgeschehen an den Anleihe- und Aktienmärkten für Sie ein und geben einen Ausblick für das zweite Halbjahr 2023 und darüber hinaus. Mittwoch, 28. Juni 9:30 – 10:30 Uhr.
Kommentar zur Zinsentscheidung der Bank of England von Jim Leaviss, CIO Public Fixed Income bei M&G Investments:
Nach der Verschnaufpause im April erlebten die Finanzmärkte einen turbulenten Mai.
Variabel verzinsliche Hochzinsanleihen (HY FRN) haben sich im Jahr 2022 bewährt: Aufgrund des fehlenden Durationsrisikos waren sie vor den schlimmsten Folgen des Ausverkaufs am Anleihemarkt abgeschirmt. Auch 2023 haben sie bislang solide Renditen erzielt.
Fondsmanager müssen sich der unbeabsichtigten negativen Folgen ihrer Investitionen bewusst sein: Auch dann, wenn der Fonds auf Unternehmen fokussiert ist, die positive Beiträge leisten. Als Impact-Investoren müssen wir Maßnahmen ergreifen, die das Risiko negativer Auswirkungen unserer Investitionen proaktiv verringern.
Die Anleihemärkte sind auf Erholungskurs. Daher könnte sich die aktive Titelauswahl in den kommenden Monaten als entscheidender Werttreiber erweisen - zumal sich die makroökonomische Volatilität offenbar zu einem ständigen Wegbegleiter entwickelt.
Michael Rae, Fondsmanager des M&G (Lux) Climate Solutions Fund bei M&G Investments, erläutert, warum Pyrolyse eine wichtige Lösung im Kampf um den steigenden Plastikmüll sein kann und wie sich gerade die Hersteller von Konsumgütern mehr anstrengen müssen: