Nach einer starken Rallye der Substanzwerte in den letzten Monaten fragen sich einige Anleger, ob der Aufschwung anhalten wird. Wir glauben, dass mehrere Faktoren einen anhaltenden Trend zu Substanzaktien begünstigen, während die Welt die Folgen der Pandemie verdaut.
Die Lockdowns haben zu einem rekordverdächtigen Produktionsrückgang und einer steigenden Verschuldung im gesamten Euroraum geführt. Doch die politische Reaktion auf die COVID-19-Krise könnte positiv für das europäische Integrationsprojekt sein – und für die Anleihenmärkte der Eurozone.
Die Ersparnisse der privaten Haushalte in den Industrieländern verzeichneten im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg, der 10 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht.
Globale Indikatoren signalisieren weiterhin eine deutliche Erholung der Wirtschaft von den Tiefstständen der COVID-19-Pandemie im letzten Jahr.
Anleihenanleger in Regionen mit niedrigen Renditen wie Europa und Japan haben seit Langem Probleme, ausreichendes Einkommen zu erzielen.
Der Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung, und um diesen Weg zu unterstützen, sollten nachhaltige Anleger die Kohlenstoffauswirkungen der Unternehmensanleihen in ihren Portfolios überwachen.
Viele US-amerikanische Technologieunternehmen nutzen Aktienvergütungen, um die Leistung der Mitarbeiter mit den Interessen der Aktionäre in Einklang zu bringen.
Wir wissen, dass steigende Anleiherenditen kurzfristig schmerzhaft sein können, da die Kurse dann fallen. Aber auf lange Sicht sind steigende Zinsen gut für Anleger.
Der Markt für Einfamilienhäuser in den USA war seit dem Ende der globalen Finanzkrise solide, aber die Pandemie beschleunigte die jüngsten Trends. Da das begrenzte Wohnungsangebot auf eine verstärkte Nachfrage traf, stiegen die Immobilienpreise an.
US-Substanz-Nebenwerte haben einen beachtlichen Erfolg erzielt, seit Substanzaktien im Oktober 2020 begannen, sich besser zu entwickeln als Wachstumswerte.